+
Die Preisverleihung mit Gratulanten (hinten, von links): Dr. Alexandra Feith, Rosel Schleicher, Brigitte Senftleben, Preisträgerin Hildegard Stein, Landrat Michael Köberle, Juliane Kuhlmann, Dagmar Schmidt-Merkl und die Turngau-Vorsitzende Gabriele Druck-Wagner. Vorne, sitzend: der Sportkreisvorsitzende Hermann Klaus.

"Lu-Röder-Preis" vergeben

Wie Sternenzauber am Sporthimmel

Hildegard Stein aus Elz, langjährige Vorsitzende des Turngaues Mittellahn und stellvertretende Sportkreisvorsitzende, erhält den „Lu-Röder-Preis“ des Landessportbundes Hessen.

VON KLAUS-DIETER HÄRING

Großer Bahnhof für Hildegard Stein im Landratsamt in Limburg: In der Kategorie „Vorbild/Lebenswerk“ wurde sie in großem Kreis mit dem „Lu-Röder-Preis“ des Landessportbundes Hessen (lsbh) ausgezeichnet. Die Delegation der Ehrengäste wurde von Landrat Michael Köberle angeführt. „An Bord“ waren auch die Vorsitzende des Landesausschusses Gleichstellung im Sport, Brigitte Senftleben, die Vizepräsidentin Kinder- und Jugendsport und Vorsitzende der Sportjugend Hessen, Juliane Kuhlmann, und die stellvertretende Vorsitzende des Landesausschusses Gleichstellung im Sport, Rosel Schleicher. Alle waren gekommen, um eine Frau zu würdigen die sich seit ihrem 17. Lebensjahr für den Sport und im Speziellen für den Stellenwert der Frau im Sport einsetzt. Mit dabei war selbstverständlich der Sportkreisvorsitzende Hermann Klaus, der die Feier eröffnete. 

Es hatte höchste Geheimhaltungsstufe gegolten für die Geehrte, die bis zuletzt nichts von ihrem Glück ahnte: „Ich habe gedacht, der Sportkreis erfährt eine Auszeichnung.“ Als dann das Geheimnis durch Juliane Kuhlmann gelüftet wurde, sah man Hildegard Stein an, dass sie mehr als überrascht war. So auch bei der Laudatio von Rosel Schleicher, die über die Preisträgerin als einer „facettenreichen Persönlichkeit“ sprach. Mit dem „Lu-Röder-Preis“ (dotiert mit 1500 Euro), der seit 1988 jährlich vergeben wird, will der Ausschuss für Gleichstellung die Arbeit aktiver Frauen, insbesondere für Frauen im Sport, würdigen. Und hier habe man mit Hildegard Stein genau solch eine Frau gefunden, „deren unverkennbare Verlässlichkeit, Disziplin, Sorgfalt, Kompetenz und Vertrauen für die ehrenamtliche Arbeit unter-, mit- und füreinander seit Jahren spürbar und erfolgreich wie ein Sternenzauber am Sporthimmel zu sehen ist“, so Rosel Schleicher. 

Sie ließ den sportlichen Werdegang Hildegard Steins Revue passieren. Als Übungsleiterin beim TV Elz hatte alles begonnen, drei Jahre später (1975) war Hildegard Stein Gymnastikwartin im Turngau Mittellahn und Referentin in der Lehrerfortbildung – ihrem ersten Leitungsposten. Hildegard Stein bedankte sich artig und gab das Lob weiter an die vielen Persönlichkeiten, die ihren Weg begleitet haben.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare