Der Kader des SV Rot-Weiß Hadamar 2021/22. Hinten, von links: Matthias Neugebauer, Jerome Zey, Velibor Velemir, Brooklyn Wölfinger, Jason Schäfer, Luca Teller, Marco Koch; Mitte, von links: Mario Stenger (Physio), Mark Zingel (Betreuer), Mirco Paul, Mirko Dimter, Jonas Herdering, Marian Dillmann, Ralf Schuchardt (Torwarttrainer), Maximilian Reitz (Co.-Trainer), Stefan Kühne (Cheftrainer); vorne, von links: Simon Neugebauer, Niklas Kern, Iddris Sedy, die Torhüter Christopher Strauch und Leon Hasselbach, Tristan Burggraf, Sammy Kittel und Jann Bangert.	FOTO: klaus-dieter häring
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Der Kader des SV Rot-Weiß Hadamar 2021/22. Hinten, von links: Matthias Neugebauer, Jerome Zey, Velibor Velemir, Brooklyn Wölfinger, Jason Schäfer, Luca Teller, Marco Koch; Mitte, von links: Mario Stenger (Physio), Mark Zingel (Betreuer), Mirco Paul, Mirko Dimter, Jonas Herdering, Marian Dillmann, Ralf Schuchardt (Torwarttrainer), Maximilian Reitz (Co.-Trainer), Stefan Kühne (Cheftrainer); vorne, von links: Simon Neugebauer, Niklas Kern, Iddris Sedy, die Torhüter Christopher Strauch und Leon Hasselbach, Tristan Burggraf, Sammy Kittel und Jann Bangert.

Fußball-Hessenliga

SV Rot-Weiß Hadamar 2021/22: Verjüngt und doch gereift?

  • Marion Morello
    VonMarion Morello
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Der Kader des Fußball-Hessenligisten SV Rot-Weiß Hadamar steht. Kleine Veränderungen könnte es noch geben. Fest steht jedenfalls: Das Team ist jünger geworden.

Acht Monate Fußball-Pause. Nach den Lockerungen im Mai zwei Wochen sportlicher „Freilauf“. Dann erst Mannschaftstraining. „Das hatten wir so noch nie. Keiner hat ein Rezept, auch ich nicht.“ Der Cheftrainer des Fußball-Hessenligisten SV Rot-Weiß Hadamar, Stefan Kühne, gibt gerne zu, dass auch er sich mit der neuen Situation erst einmal anfreunden und an die richtige Vorgehensweise herantasten musste. „Wenn wir gut starten, haben wir alles richtig gemacht, wenn nicht, dann wohl eher nicht.“ Punkt. Doch auch Stefan Kühne befürchtet, dass sich Muskel- und vor allem Sehnenverletzungen häufen werden nach dem langen Lockdown.

Seine „Jungs“ habe er in einem „erstaunlich guten körperlichen Zustand“ angetroffen, als es wieder losging. „Die haben sich fit gehalten.“ Zwei Wochen lang arbeiteten seine Spieler zunächst nach individuellen Laufplänen. „Aber sie sollten ruhig auch andere Sportarten betreiben, Hauptsache bewegen“, erzählt Stefan Kühne. „Anschließend haben wir vor allem in großen Spielformen trainiert. Immer mit dem Ball am Fuß.“ Es sei wichtig gewesen, die Sicherheit zurückzugewinnen.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gilt es, sich wieder an den Wettkampf zu gewöhnen. Das erste Testspiel haben die Rot-Weißen jedenfalls am Samstag gegen den Kreisoberligisten SV Mengerskirchen standesgemäß mit 8:0 gewonnen. Es wird ein vorsichtiges Herantasten sein an die erste große Bewährungsprobe in diesem Jahr, das Kreispokalfinale gegen den Liga-Konkurrenten TuS Dietkirchen am 31. Juli, 17 Uhr, in Würges. „Man darf natürlich nicht zu viel erwarten“, betont Stefan Kühne, „aber dieses Spiel wollen wir auf alle Fälle gewinnen, das ist klar.“

Drei Junge aus dem Gruppenliga-Team

Der Hadamarer Kader für 2021/22 hat sich verjüngt. Aus dem Gruppenliga-Team von Trainer Heiko Weidenfeller sind Tristan Burggraf (23), Torjäger Niklas Kern (22) und Simon Neugebauer (21) in den Hessenliga-Kader vorgestoßen. „Man muss ihnen natürlich noch Zeit geben, sie sollen sich weiterentwickeln“, erklärt Stefan Kühne. Dem gegenüber stehen die Erfahrenen wie etwa Jonas Herdering (29), Velibor Velemir (30) oder Keeper Christopher Strauch (33).

Zum SVH-Team zurückgekehrt ist Mirko Dimter (29), der einen Ausflug zum SC Hessen Dreieich unternommen hatte und die Defensive stärken soll. Und dann gibt es die beiden „Königstransfers“: Marco Koch (25) und Jann Bangert (24). Beide kommen vom Südwest-Regionalligisten FC Gießen an die Faulbacher Straße. Jann Bangert, der Kubacher mit Torinstinkt, kennt sich in Hadamar bestens aus, war 2017 vom SV Wehen Wiesbaden zu den Rot-Weißen gestoßen und hatte 2019 den Sprung nach oben gewagt. „Er ist eine Granate. Mit seiner Schnelligkeit und seinem Instinkt erwarte ich mir einiges von ihm“, bekennt Stefan Kühne. Und dann wäre da noch Marco Koch – eine Fügung des Schicksals. Er stammt aus dem Stadtteil Niederzeuzheim, kann praktisch mit dem Rad zum Training kommen.

Ob die Personalpolitik damit beim SV Rot-Weiß abgeschlossen ist, wird man sehen. Bis zum 20. August kann noch einiges passieren. Jedenfalls freut man sich in der Fürstenstadt auf die neue Saison, in der dem Team wirklich alles zuzutrauen ist. MARION MORELLO

Der Kader 2021/22

Abgänge: Steffen Rücker (Co.-Trainer FC Waldbrunn), Markus Neugebauer (Co.-Trainer VfR Limburg 07), Jacob Pistor (TuS Koblenz), Leon Kröller (RSV Würges) Christian Jindra (SV Gonsenheim), Philipp Basmaci (Ziel unbekannt).

Zugänge: Jann Bangert, Marco Koch (beide FC Gießen), Mirko Dimter (SC Hessen Dreieich), Niklas Kern, Simon Neugebauer, Tristan Burggraf (alle aus dem Gruppenliga-Team).

KADER: Tor: Christopher Strauch, Leon Hasselbach.

Feld: Mirco Paul, Brooklyn Wölfinger, Marian Dillmann, Luca Teller, Iddris Sedy, Velibor Velemir, Jonas Herdering, Sammy Kittel, Matthias Neugebauer, Jerome Zey, Jason Schäfer, Jann Bangert, Marco Koch, Niklas Kern, Simon Neugebauer, Tristan Burggraf, Mirko Dimter.

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