1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport

SV Rot-Weiß Hadamar: Auf „Raubzug“ in Osthessen

Erstellt:

Kommentare

Von Mirco Paul (links) - hier im Duell mit dem Fernwalder Tim Richter - und seine Hadamarer Teamgefährten ist in Neuhof höchste Konzentration gefordert.
Von Mirco Paul (links) - hier im Duell mit dem Fernwalder Tim Richter - und seine Hadamarer Teamgefährten ist in Neuhof höchste Konzentration gefordert. © Patrick Jahn

Am 2. Spieltag der Fußball-Hessenliga-Aufstiegsrunde führt die Reise des Tabellenzweiten, SV Rot-Weiß Hadamar, am Sonntag (15 Uhr) zum osthessischen SV Neuhof, der am 1. Spieltag einen Achtungserfolg gefeiert hatte.

SV Neuhof – SV Rot-Weiß Hadamar. Der 1. Spieltag war so ganz nach dem Geschmack von Stefan Kühne und seinem SV Hadamar verlaufen. Der insgesamt überzeugende 4:0-Erfolg gegen Fernwald und die Resultate der Liga-Konkurrenz haben dafür gesorgt, dass die Fürstenstädter aktuell Zweiter sind. Der Trainer meint: „Natürlich ist das eine schöne Sache, aber eben nur eine Momentaufnahme. Die Hessenliga ist einfach eine Wundertüte. Wir haben das erste von zehn Endspielen gewonnen und schauen von Spiel zu Spiel.“

Mit der Leistung zum Auftakt war der Ex-Profi in weiten Teilen zufrieden, es gibt aber auch Punkte, die ihm missfallen haben: „Ja, wir haben es gut runtergespielt und auch zu Null gespielt, aber wir wissen einzuordnen, dass die erste Halbzeit auch anders hätte verlaufen können. Wir müssen noch konzentrierter arbeiten, denn wir haben unserem Gegner zu große Torchancen ermöglicht und waren zeitweise zu weit von den Gegenspielern entfernt.“ Das Auswärtsspiel beim SV Neuhof wird also weiter wegweisend sein. Die Osthessen hatten beim 0:0 in Eddersheim einen mehr als achtbaren Erfolg gefeiert und wussten auch in der Qualifikationsrunde zu den Play-offs immer wieder zu überraschen, was auch ein Auswärtssieg bei der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz belegt.

Stefan Kühne hat Respekt vor dem anstehenden Kontrahenten: „Das wird eine sehr schwierige Aufgabe für uns. Ich habe sie in Eddersheim gesehen und festgestellt, dass sie über eine sehr intakte und disziplinierte Mannschaft verfügen, die sehr eng verteidigt und es jedem Gegner schwer machen kann. Die waren schon richtig gut.“

Auch wenn die bisherige Bilanz aus Sicht der Rot-Weißen bei zwei Auswärtssiegen in Neuhof ohne Gegentor prächtig aussieht, dürften die 90 Minuten einer äußerst unangenehmen Aufgabe gleichen, zumal die Mannschaft von Trainer Alexander Bär mit etlichen „funktionierenden“ Neuzugängen ausgestattet ist. Dennoch will der Rot-Weiß-Chefcoach natürlich wieder drei Punkte holen: „Aller guten Dinge sind drei“, sagt er wohlwissend, dass personell große Probleme auftreten. Mit Brooklyn Wölfinger, für den die Saison wohl beendet ist, dem noch länger verletzten Kapitän Jerome Zey und den angeschlagenen Tristan Burggraf, Sammy Kittel sowie Matthias Neugebauer droht eine ganze Reihe an Spielern für Sonntag auszufallen. – Redaktionstipp: 0:1. PATRICK JAHN

Auch interessant

Kommentare