Torschütze für den SV Rot-Weiß Hadamar: Luca Teller.
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Torschütze für den SV Rot-Weiß Hadamar: Luca Teller.

Fußball-Hessenliga

SV Rot-Weiß Hadamar in der Manier eines Spitzenteams

  • Marion Morello
    VonMarion Morello
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Mit einem lupenreinen 3:0-Erfolg beim SC Viktoria Griesheim ist der in der Manier einer Spitzenmannschaft auftretende SV Rot-Weiß Hadamar in die neue Saison der Fußball-Hessenliga gestartet.

„Der Wille und die Leidenschaft, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu wollen, waren bei meiner Mannschaft über 90 Minuten zu spüren. Deswegen haben wir auch absolut verdient gewonnen“, war Hadamars Trainer Stefan Kühne nach dem 3:0 (1:0)-Auftaktsieg seines SV Rot-Weiß Hadamar beim SC Viktoria Griesheim glücklich. Die beste Gelegenheit im ersten Durchgang hatte Marco Koch für die Hadamarer, als er nach einem Ballverlust des SC von Jann Bangert wunderbar bedient worden war, aber am stark reagierenden Schlussmann Paul Jivan scheiterte (27.). Ansonsten neutralisierten sich die Kontrahenten; meist haperte es am letzten Pass oder an der Flankengenauigkeit – das galt für beide Seiten.

Hadamar bog nach einer guten halben Stunde auf die Siegerstraße ein: Nach einer Ecke bekam die SCV-Defensive die Kugel nicht geklärt, Mirco Paul zog ab, Paul Jivan klatschte ab, und Jann Bangert schoss problemlos zum 0:1 ein (32.). Die Darmstädter waren durch zwei Auswechslungen im ersten Akkord schon geschwächt und bekamen dann auch noch unmittelbar nach Wiederbeginn die „kalte Brause“ verpasst – und das auch noch durch Selbstverschulden: Nach einem Rückpass hatte Keeper Jivan den Ball nicht richtig getroffen, und das Objekt der Begierde freute sich über seinen zweiten Einschlag – 0:2 (48.).

Rot-Weiß verhielt sich trotz einiger unnötiger Ballverluste recht clever und ließ Griesheim erst in der Schlussviertelstunde noch einmal gewähren. Bis auf einen Kopfball, den Torwart Christopher Strauch stark parierte, fiel der Viktoria aber nichts ein (81.). Anders Hadamar, das sich wie eine Spitzenmannschaft präsentierte: Erst fand der eingewechselte Luca Teller mit seinem Abschluss im – bis auf seinen Lapsus vor dem 0:2 – guten Torwart Jivan seinen Meister (85.). In der Nachspielzeit war es aber erneut Teller, der nach einem Konter Tempo aufgenommen hatte, den letzten Defensivakteur inklusive Keeper umkurvte und zum 0:3-Endstand einschob (90.+1). PATRICK JAHN

Griesheim: Jivan, Windeck, Kern, Bender (38. Assar), Starck, Breir, Stumpf (24. Paraschiv), Volk, Schumacher, Schüssler (61. El Fahfouhy), Lorenz – Hadamar: Strauch, Paul, Wölfinger, Dimter, Kittel, Zey (63. Schäfer), Dillmann, Velemir, Bangert (83. Teller), Mat. Neugebauer, Koch (77. Burggraf) – SR: Ulbrich (Büdingen) – Tore: 0:1 Jann Bangert (32.), 0:2 Paul Jivan (48., Eigentor), 0:3 Luca Teller (90.+1) – Zuschauer: 140.

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