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Fußball-Hessenliga B

SV Rot-Weiß Hadamar: Punkt und Tabellenführung im Koffer

  • Marion Morello
    VonMarion Morello
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Für den SV Rot-Weiß Hadamar ist bei der Auswärtsfahrt zum SC Waldgirmes trotz zwischenzeitlichem 0:2-Rückstand beim 2:2 immerhin ein Punkt im Koffer gelandet. Der Lohn: die Tabellenführung.

SC Waldgirmes – SV Rot-Weiß Hadamar 2:2 (1:0). Hätte man Hadamars Trainer, Stefan Kühne, in Minute 46 ein 2:2-Unentschieden angeboten, hätte er es unterschrieben. Zu diesem Zeitpunkt hatte der SC Waldgirmes, der vom Anstoß weg in Folge eines langen Balles über die nicht abgesicherte Defensive durch Natnael Tega erfolgreich war, mit 2:0 geführt. Nach Spielende war der Coach aber nicht rundum zufrieden: „Wie die Mannschaft nach dem Zwei-Tore-Rückstand zurückgekommen ist, war schon stark. Wenn ich aber an die letzten zehn Minuten denke, haben wir ganz klar zwei Punkte liegen gelassen.“

Die Fürstenstädter waren gut in die Partie gekommen, bestimmten das Geschehen und vergaben durch Brooklyn Wölfinger die mögliche Führung, als der Defensivakteur einen Rückpass von Niklas Kern unbedrängt über den Winkel zimmerte (7.). Der SCW fand offensiv praktisch nicht statt, ging aber aus heiterem Himmel in Front: Robin Fürbeth hatte einen Freistoß in die Gefahrenzone gebracht, Hadamar klärte die Kugel nicht, und der Ex-Waldbrunner Claudius Fürstenau setzte den Ball mit der „Pieke“ ins lange Eck – 1:0 (21.). Das Treiben verlief nun ausgeglichen, doch vor allem in puncto Aggressivität im Zweikampfverhalten hatte Waldgirmes die Nase vorn. Als Natnael Tega unmittelbar nach Wiederbeginn nachlegte, schienen die Rollen klar verteilt – doch weit gefehlt: Die Rot-Weißen kamen nur sechs Minuten später zum so wichtigen Anschluss. Velibor Velemir schoss einen tückischen Freistoß Richtung Tor, Keeper Maik Buss klatschte ab, Mirko Dimter staubte ab – nur noch 2:1.

Ab jetzt war es ein Spiel auf ein Tor. Waldgirmes baute – vor allem körperlich – mehr und mehr ab, der SVH drückte auf’s Tempo. Marco Koch versiebte eine Großchance (65.). Zwölf Minuten vor Ultimo aber zog Jerome Zey eine Ecke an Freund und Feind vorbei auf den zweiten Pfosten, wo Luca Teller den Ausgleich „reinstocherte“. In den letzten zehn Minuten ließen die Fürstenstädter, oder besser gesagt Marco Koch, den möglichen Siegtreffer liegen. Gleich dreimal war er alleine auf Maik Buss zugesteuert. Es war aus Hadamarer Sicht einfach zum Haareraufen. jah

Waldgirmes: Buss, Fries, Schmidt, Cost, Golafra, Stephan (73. Böttcher), Tega, Hartmann, Fürstenau, Enobore (81. Cinemre), Fürbeth (86. Moura) – Hadamar: Strauch, Paul, Wölfinger, Dimter, Teller, Schäfer (74. Monteiro-Carvalho), Zey, Velemir, Kern (58. Koch), Dillmann, Bangert (46. Kittel) – SR: Rolbetzki (Marburg) – Tore: 1:0 Claudius Fürstenau (21.), 2:0 Natnael Tega (46.), 2:1 Mirko Dimter (52.), 2:2 Luca Teller (78.) – Zuschauer: 200.

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