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SV Rot-Weiß Hadamar: Spitzenspiel ohne Stefan Kühne

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Wo es langgeht, wird Stefan Kühne, Trainer des SV Rot-Weiß Hadamar, seinen Spielern am Samstag nicht zeigen können. Er wird aufgrund eines positiven Corona-Befunds gegen den 1. FC Erlensee nicht mit dabeisein. Dennoch haben er und Physiotherapeut Mario Stenger (hinten, links) eigentlich keinen Grund, düster dreinzuschauen.
Wo es langgeht, wird Stefan Kühne, Trainer des SV Rot-Weiß Hadamar, seinen Spielern am Samstag nicht zeigen können. Er wird aufgrund eines positiven Corona-Befunds gegen den 1. FC Erlensee nicht mit dabeisein. Dennoch haben er und Physiotherapeut Mario Stenger (hinten, links) eigentlich keinen Grund, düster dreinzuschauen. © Patrick Jahn

Spitzenspiel in der Aufstiegsrunde der Fußball-Hessenliga: Der SV Rot-Weiß Hadamar empfängt erstmals wieder auf dem Rasenplatz an der Faulbacher Straße am Samstag (14 Uhr) den Überraschungszweiten, 1. FC Erlensee, und möchte sich den zweiten Rang zurückerobern – allerdings ohne den Corona-infizierten Chef-Trainer Stefan Kühne.

SV Rot-Weiß Hadamar – 1. FC Erlensee. Nach der Spielabsage vom letzten Sonntag könnte sich die personelle Lage beim SV Hadamar ein Stück weit entspannen. Iddris Sedy und Niklas Kern können sich „frei-testen“, und auch Matthias Neugebauer und Jerome Zey werden aller Voraussicht nach in den Kader zurückkehren. Ein dickes Fragezeichen steht allerdings noch hinter dem Einsatz von Marian Dillmann, während Luca Teller im Urlaub weilt. Einer wird aber ganz sicher nicht dabeisein: Trainer Stefan Kühne hat einen positiven Corona-Befund und wird die Verantwortung am Samstag an die Co.-Trainer Ralf Schuchardt und Maximilian Reitz übertragen. Dazu sagt der Coach: „Es ist natürlich ungewöhnlich, beim Spiel nicht dabeisein zu können. Aber ich stehe im telefonischen Kontakt mit den Co.-Trainern. Und auch mit einigen Spielern habe ich gesprochen, weil ich sie mit ins Boot nehmen möchte.“

Die Trainingseinheiten hatte Kühne im Vorfeld durchgeplant, um bestmöglich für das Spitzenspiel gegen den 1. FC Erlensee gewappnet zu sein. Für den Gegner hat der Ex-Profi nur lobende Worte parat: „Sie sind die Überraschung schlechthin. Erlensee spielt eine hervorragende Saison und ist auch in der Kader-Breite sehr gut besetzt. Das spornt alle Spieler dort natürlich enorm an. Das wird ein ganz harter Brocken für uns.“ Welchen Anspruch hat Kühne an seine eigene Elf? „Wir müssen die positiven Dinge aus dem Fernwald-Spiel mitnehmen und sollten nicht nur gegen Teams wie beispielsweise Dreieich den starken Willen an den Tag legen, sondern brauchen das gegen jeden Kontrahenten.“

Dass personell einige Fragezeichen auftreten, ist bekannt, ändert aber an der Zielsetzung prinzipiell nichts: „Klar, wir müssen schauen, wer am Samstag fit ist, aber wir wollen unbedingt gewinnen, auch wenn wir keinen großen Druck verspüren. Platz zwei ist das aktuelle Ziel.“ Ein Heimsieg würde die Hoffnungen, möglichst lange ganz oben mitzumischen, selbstredend am Leben erhalten. – Redaktionstipp: 1:1. PATRICK JAHN

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