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Trumpfte bei der Bezirksmeisterschaft auf: Cédric Drenth vom TC Schwalbach.

Tennis

Talente des TC Schwalbach beeindrucken im Bezirk

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Der Tennisnachwuchs aus dem Main-Taunus-Kreis hat bei den Hallen-Bezirksmeisterschaften noch stärker abgeschnitten als man es ohnehin schon von ihm gewohnt ist.

Fünf der 14 ausgespielten Altersklassentitel gingen in den Kreis respektive an den TC Schwalbach, der ein weiteres Mal alle Titelträger stellte. Bei dem Turnier in Wiesbaden-Nordenstadt, das an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden ausgespielt wurde, holten sich die Tennis-Talente aus dem Kreis darüber hinaus vier Mal den zweiten Platz und acht dritte Plätze (Halbfinalteilnahme). Angesichts der Tatsache, dass mit den mehrmaligen Hessenmeistern Lilly Pauline Schultz (TC Schwalbach) und Julius Seifert (BW Bad Soden) sogar die derzeit stärkten Nachwuchsspieler und weitere Top-3-Kandidaten fehlten, hat sich der Main-Taunus-Kreis als eine der Hochburgen für den Tennisnachwuchs in Hessen behauptet. Nach seinem überzeugenden Auftritt als Halbfinalist bei den Bezirksmeisterschaften der Aktiven konnte Cédric Drenth seine Favoritenrolle in der männlichen U 18 bestätigen. An Nummer eins gesetzt, feierte der Schwalbacher nach Freilos drei deutliche Zweisatzsiege, so auch im Finale gegen den ungesetzten Frederic Müller (Wiesbadener THC) mit 6:2, 6:2. Noch deutlicher dominierte Drenths Teamkollege Aryan Saleh in Abwesenheit Seiferts in der U16. Der amtierende U14-Hessenmeister gewann auch als jüngerer Jahrgang seine Altersklasse überdeutlich. Der Sohn des Schwalbacher Chefcoachs Abdi Saleh gab in seinen vier Matches nur sechs Spiele ab, fünf davon allein im Finale beim 6:2, 6:3 gegen den ebenfalls sehr stark aufspielenden U18-Kreismeister Finn Hecken (BW Bad Soden).

Titel Nummer drei ging auf das Konto eines noch neuen Namens im Main-Taunus-Kreis: Neele Riebell. Der Schwalbacher Neuzugang vom TC Niddapark Frankfurt dominierte in der weiblichen U14 ebenfalls fast schon nach Belieben und setzte sich im Finale ebenfalls gegen eine Gegnerin aus Bad Soden durch – 6:1, 6:3 gegen Kaitlyn de Haan. Die Kreismeisterin spielte ihrerseits ein starkes Turnier, was sie insbesondere mit einem 7:5, 6:1 in der Vorschlussrunde gegen die an Nummer zwei eingestufte Mara Beyerle (TC Steinbach) bestätigte.

Umso bekannter ist dagegen Isabel Hahn, die am zweiten Wochenende in der U12 nicht zu schlagen war. Auch als Nummer zwei der Setzliste ließ die frühere Hessenmeisterin keinen Zweifel an ihrer Favoritenrolle und besiegte im Endspiel die topgesetzte Celina Camarda (RW Bad Nauheim) mit 6:1, 6:0. Annik Freund, ebenfalls vom TC Schwalbach, erreichte das Halbfinale, wo sie 2:6, 1:6 gegen Hahn unterlag. Und das nächste Schwalbacher Talent steht auch schon in den Startlöchern: Frieda Roisko. In der U9 feierte sie drei glatte Siege, darunter ein 6:3, 6:2 im Finale gegen Charlotte Heinemann (RW Eltville). Hannah Krey (Tennis 65 Eschborn) eroberte in dieser Altersklasse Platz drei durch ein 10:6 im dritten Satz gegen Eliska Lino (TC Steinbach).

Zwei ganz Junge im Finale

Ebenfalls am dritten Wochenende, das den Jüngsten vorbehalten war, spielten Leo Walter und Johanna Heller in der jüngsten Klasse, der U8, erstmals auf Bezirksebene groß auf. Leo Walter (Hofheimer TC) ging bei den Zeitspielen im kleinen Feld zunächst als Sieger seiner Vierergruppe hervor und siegte dann im Halbfinale gegen Vereinskameraden Connor Huysmanns 7:3. Im Finale war Ben König (TC Wehen) beim 5:7 kaum stärker. Johanna Heller (BW Bad Soden) behauptete sich auch als Gruppensiegerin und zog durch ein 9:1 gegen Charlotte Braun (TV Oberhöchstadt) ins Endspiel ein, in dem sie 3:7 gegen Nayla Bui (TC Taunusstein) unterlag.

Eine Halbfinal-Teilnahme und Platz drei auf Bezirksebene kann ebenfalls ein toller Erfolg sein. Diese Sichtweise trifft besonders auf Rebecca von Schilling vom TC Schwalbach in der U16 zu. Mit Leistungsklasse (LK11) ins Turnier gegangen, schlug sie die an Nummer eins gesetzte Topfavoritin Katharina Kley vom TEVC Kronberg (LK1) 6:2, 6:3 und sicherte sich damit Punkte in der Deutschen Rangliste. Im Halbfinale war dann aber die spätere Siegerin Alicia Eberwein vom Wiesbadener THC beim 2:6, 3:6 etwas zu stark.

Ähnliches gelang in der U10 Yago Clemens (TC Schwalbach). Er schlug schon in Runde eins den favorisierten Paul Schlosser vom TC Wehen mit 7:5, 6:2, musste sich aber zwei Spiele später im Halbfinale dem späteren Sieger Tim König (ebenfalls Wehen) mit 2:6, 2:6 beugen.

Im Halbfinale gescheitert

In der weiblichen U11 schaffte es Mia Speier (Kelkheimer TEV) bis ins Semifinale, in dem sie der Turniersiegerin Siegerin Julia Hillebrand (BW Wiesbaden) 2:6, 0:6 unterlag, und in der U10 war es Lilly Sihler (TC Liederbach), die in der Vorschlussrunde auf die spätere Siegerin Emilia Brune (TC Bad Homburg/2:6, 2:6) traf. Noch viel näher dran an einem Erfolg gegen Brune war freilich Laura von Bremer (Hofheimer TC), die im Viertelfinale ganz knapp mit 6:4, 3:6, 6:10 unterlag. Achter und letzter Halbfinalist aus dem MTK war Felipe Gossow (Kelkheimer TEV/U9), der nach zwei Siegen zuvor gegen Favorit Philipp Habermann (BW Wiesbaden) beim 4:6, 2:6 gut mithalten konnte.

(als)

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