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Bad Homburgs Volleyballerinnen freuen sich auf die neue Saison (links Co-Trainerin Kristin Bernius, rechts Trainer Jens Völkel).

Volleyball, Hochtaunus

Teamgeist wird bei den HTG-Damen groß geschrieben

Im März wählten die TZ-Leser die Volleyballerinnen der HTG Bad Homburg zur „Mannschaft des Jahres“. Am Sonntag steht nun die Auftaktpartie des Teams in der Regionalliga Südwest an. In der Zwischenzeit gab es einige Veränderungen.

Genau 191 Tage nach ihrem bis dato letzten Spiel in der Regionalliga Südwest starten die Volleyballerinnen der HTG Bad Homburg in die neue Spielzeit. Das Kuriose: Sowohl damals als auch am Sonntag (15 Uhr) müssen sie zur TSVgg Stadecken-Elsheim. Gespielt wird in der neuen Gymnasiumshalle in Nieder-Olm. Das letzte Aufeinandertreffen in Rheinhessen endete gegen den Vizemeister mit einer 1:3-Niederlage für die HTG. „Es ist ein schwieriger Gegner“, sagt Jens Völkel, Trainer der 1. Mannschaft von Homburgs Volleyballerinnen. „Sie gehören zu den Teams, an denen man sich die Zähne ausbeißen kann.“ Auch wenn die Saisonvorbereitung noch nicht abgeschlossen sei, sei der Grundtenor aber positiv. „Wir freuen uns auf die neue Saison“, sagt Völkel.

Neue Saison, alte Tugenden

Nachdem in der vergangenen Spielzeit für den Aufsteiger Platz sechs herausgesprungen war, sei es nun besonders wichtig, „das gute Ergebnis zu bestätigen“. Völkel sprach davon, „ins Mittelfeld kommen zu wollen“. Zudem gilt es, „als Einheit aufzutreten“. Um dies zu erreichen, gab es auch in diesem Jahr ein Trainingslager.

Die Mannschaft verbrachte ein Wochenende in Altenkirchen im Westerwald, um neben spielerischen Aspekten vor allem an der Einbindung der neuen Spielerinnen und der Bad Homburger Teamstärke zu arbeiten. „Es war ein sehr schönes und erfolgreiches Trainingslager“, befand Völkel. „Wir sind einen Schritt weitergewachsen.“

Die Bad Homburger wollen sich über das „Team und das System definieren“. Das Verhalten auf dem Platz als Mannschaft stehe im Vordergrund. Deshalb ist es für Völkel wichtig, dass sich die Spielerinnen aufeinander verlassen können, wenn sie auf dem Feld stehen. Am Ende sei diese Entwicklung allerdings noch nicht. Denn die neue Spielzeit stellt gerade aufgrund der zahlreichen Neuzugänge eine Herausforderung dar.

Mit Mareike Thomer, Leonie Wienand (beide 2. Mannschaft), Doreen Werner (Eintracht Wiesbaden), Katharina Merz (SG Rodheim) und Jugendspielerin Vivia Minor sind gleich fünf neue Akteurinnen aufgenommen worden. Spielerisch könnten alle dem Team weiterhelfen, sagt Völkel. Potenzial sei vorhanden.

Wechsel am Seitenrand

Verlassen haben die Mannschaft Anke Limmer und Marta Hennig, die beide eine Babypause einlegen. Somit umfasst der Kader 14 Spielerinnen. Es gebe keine offenen Positionen mehr, sagt Völkel. Veränderungen gibt es auch abseits des Spielfeldes. Der bisherige Co-Trainer Christian Seibert hat aufgehört. Dafür wird Völkel ab sofort von Kristin Bernius unterstützt. Die langjährige Spielerin werde aber auch in der neuen Runde zu dem einen oder anderen Einsatz kommen und so als Spielerin Nummer 15 parat stehen.

Im Sommer war zudem aus privaten Gründen länger ungewiss, ob Völkel überhaupt weitermachen kann. Jetzt wird er in seine vierte Saison als Trainer der HTG-Damen gehen.

Das erste Heimspiel haben die Bad Homburgerinnen übrigens am Samstag, 12. Oktober, um 19.30 Uhr im Feri Sportpark. Dann geht es gegen den Titelverteidiger aus Mainz, die TSG Bretzenheim.

BJÖRN HAHN

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