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Fußball-Gruppenliga Wiesbaden

"Teufelskerl" Michael Schmitz

Während der RSV Würges wenigstens noch einen Punkt gegen den TuS Nordenstadt holte und immerhin Elfter ist, sieht es für den SV Rot-Weiß Hadamar 2 – schon wieder mit starken Stimmungsschwankungen beim 3:5 in Eddersheim 2 –, den SV Elz (1:3 gegen Hellas Schierstein) und die SG Kirberg/Ohren/Nauheim auf den drei letzten Plätzen schon herbstlich düster aus. mor

Während der RSV Würges wenigstens noch einen Punkt gegen den TuS Nordenstadt holte und immerhin Elfter ist, sieht es für den SV Rot-Weiß Hadamar 2 – schon wieder mit starken Stimmungsschwankungen beim 3:5 in Eddersheim 2 –, den SV Elz (1:3 gegen Hellas Schierstein) und die SG Kirberg/Ohren/Nauheim auf den drei letzten Plätzen schon herbstlich düster aus. mor

TuRa Niederhöchstadt – RSV Weyer 2:3 (1:1).  Weyer dominierte die Anfangsphase auf dem kleinen Kunstrasenplatz und kam nach fünf Minuten zum ersten Eckball und den beiden ersten Chancen durch Timo Wind, der zunächst per Volleyabnahme vom Sechzehner (8.) und dann per Kopf (13.) nur knapp scheiterte. Nach etwas mehr als einer Viertelstunde vernaschte wiederum Timo Wind zwei Gegenspieler, passte auf David Seibel, dessen Flanke Michael Schmitz in Mittelstürmer-Manier ins rechte Eck zur verdienten Führung verwandelte. Nachdem die Chance zum 0:2 per Freistoß vergeben worden war, kam die TuRa zu einem gefährlichen Standard: Den von Leotrim Hisenay abgewehrten direkten Eckball verwertete Kamil Karasahin per Kopf zum Ausgleich (28.). Nach dem Wechsel war Niederhöchstadt schnell bei der Sache und erzielte mit dem ersten Angriff durch Dennis Wohl sogar die Führung. Der Tabellenführer brauchte eine Viertelstunde, um sich zu orientieren, dann schlug Luca Seibel einen Freistoß von der Mittellinie ins Angriffszentrum, wo Lirim Orani am höchsten stieg und per Kopf ausglich. Anschließend wurde das bis dahin ausgeglichene Spiel eine gute halbe Stunde wegen Starkregens unterbrochen. Die Mannen von Frank Wissenbach verdauten die unfreiwillige Pause besser, Patrick Kolodziejczyk schlug eine lange Flanke von der rechten Seite, und der Weyerer Torjäger Michael Schmitz ließ es sich nicht nehmen, den Flugball volley zur grün-weißen Führung zu verwandeln. Wütende Angriffe der TuRa waren die Folge, Leotrim Hisenay konnte sich kurz vor Schluss noch zweimal auszeichnen, bevor der Schiri das Spiel um 17.21 Uhr beendete.    rbr

Weyer: Hisenay, Din, Orani, T. Sawall, Uran, L. Seibel, D. Seibel, Kolodziejczyk, Schmitz, Wind, Petri – SR: Becher (Karben) – Zuschauer: 98 – Tore: 0:1 Schmitz (17.), 1:1 Karasahin (28.), 2:1 Wohl (46.), 2:2 Orani (61.), 2:3 Schmitz (75.).

SV Elz – Hellas Schierstein 1:3 (0:1).Hellas nahm etwas früher Fahrt auf. In die Drangphase fiel auch der erste Treffer: Elz bekam im eigenen Strafraum den Ball nicht weg und Mike de Afonso erzielte mit enormer Entschlossenheit das 0:1 (17.). Nach 25 Minuten pfiff der Unparteiische die Teams in die Kabinen: Plötzliche, monsunartige Regenergüsse machten einen normalen Spielbetrieb zwischenzeitlich unmöglich. Nach zehnminütiger Unterbrechung ging’s weiter. Aufgrund der Platzverhältnisse wurde die Partie zu einer Schlammschlacht. Die beste Gelegenheit hatten Max Häckl (31.) und Benjamin Lübke, der den Pfosten traf (37.). Auf der Gegenseite rettete Kim Schmitt gegen Athanasios Nakos (43.). Dann nicht nur Seiten-, sondern auch Platzwechsel; es ging auf Kunstrasen weiter. Der SVE agierte im eigenen 16er zu inkonsequent, Nutznießer war wieder Mike de Afonso (60.). Tor Nummer drei fiel in der 68. Minute durch Konstantinos Koukoulis. „Goalie“ Kim Schmitt brachte einen FSV-Akteur im Strafraum zu Fall – Elfmeter. Der Elzer Schlussmann bügelte seine Aktion aber selbst wieder aus, als er den Strafstoß von Dominik Tapia Ortega souverän parierte (78.). Wenig später wieder ein Strafstoß, diesmal aber für die Dragusha-Elf. Benjamin Lübke trat an, Benjamin Kautz parierte den Schuss (84.). Der Anschlusstreffer von Dennis Dietrich zum 1:3 (86.) war nur Ergebniskosmetik.    höl

Elz: Schmitt, Born, Reichwein (74. Koochi), Häckl, Kesgin, Balmert, Dragusha (67. Neis), Lübke, Dietrich, Sztani (55. Schlag), Günes (Mohri) – Tore: 0:1 (17.), 0:2 (60.) Mike de Afonso, 0:3 Konstantinos Koukoulis (68.), 1:3 Dennis Dietrich (87.) – SR:  Filges (Büdingen) – Zusch.: 78.

FC Eddersheim 2 – SV RW Hadamar 2 5:3 (2:0).Hadamar lag bereits nach vier Minuten durch ein Missverständnis zwischen Keeper Boullion und Sascha Merfels im Rückstand. Stach war der lachende Dritte dieser – für den weiteren Spielverlauf schon nicht unbedeutenden – Szene. In der Folge neutralisierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld. In der 20. Minute hatte Rot-Weiß Glück, dass Lauer (FCE) bei einer Direktabnhame nur den Außenpfosten traf. Fünf Minuten vor der Pause kam Keeper Boullion nicht richtig an den Ball, verlor den Zweikampf, und Lauer schob zum Pausenstand ein. Als die Eddersheim kurz nach der Pause ninnen weniger Minuten auf 4:0 davonzogen, waren alle guten Vorsätze, dem Spiel aus Hadamarer Sicht noch eine Wende zu geben, dahin. Nach gut einer Stunde schien sich ein Debakel abzuzeichnen. Zum Glück für den SVH schaltete der FCE einen Gang zurück, und Hadamar vermochte in der Schlussviertelstunde das Ergebnis zumindest erträglich zu gestalten.    rei

Hadamar: B. Boullion, Steinebach, Ladipo, Merfels, S. Neugebauer, Petrone, Takano, M. Neugebauer, Gerwalt, Cetin, Mehmeti (Durek, Kilic, B. Boullion, Schreiner) – Tore: 1:0 Stach (4.), 2:0 Lauer (40.), 3:0 Göcek (50.), 4:0 Finger (55.), 5:0 Lauer (64.), 1:5 Petrone (76.), 2:5 Schreiner (78.), 3:5 Bouillon (82.) – SR: Becker (Offenbach) – Zuschauer: 80.

RSV Würges – TuS Nordenstadt 1:1 (0:1).Die ersatzgeschwächten Würgeser waren von Beginn an spielbestimmend. Nachdem Nukovic knapp vergeben hatte, erzielte der TuS nach einem Standard die Führung. Eine Freistoßflanke war bei John gelandet, der per Kopf das 0:1 erzielte; Rock war noch mit den Fingerspitzen dran gewesen. Danach häuften sich die RSV-Chancen. Nukovic traf nur den Pfosten, ein Schuss von Kazerooni wurde gerade so zur Ecke geklärt, der Schuss von Pedraza ging knapp drüber. Ein Kopfball von Kutluata war die letzte Möglichkeit für Nordenstadt. Die letzte Möglichkeit in Halbzeit eins hatte Maxi Meuth, dessen Schuss noch abgefälscht wurde. Pause und 35-minütige Regenunterbrechung. Direkt nach der Halbzeit die große Ausgleichsmöglichkeit durch Nukovic – er traf den Ball nicht richtig. Erwe, Pickhardt und Maxi Meuth vergaben. Als Pedraza den Ball an den Pfosten knallte, waren die Würgeser Fans am verzweifeln. In der 89. Minute der erlösende und hochverdiente Ausgleich durch Pickhardt, der aus 16 Metern in die Ecke schoss.    grm

Würges: Rock, Becker, Pickhardt, Nukovic (58. Manu Meuth), Kazerooni, Fries, Sayan, Erwe, Schmick (72. Bücher), Maxi Meuth, Pedraza (Morawiec-Zingel, Reitz, Glasner) – Tore: 0:1 Florian John (5.), 1:1 Daniel Pickhardt (89.) – SR: Stehling (Weimar/Lahn) – Zuschauer: 70.

SV Niedernhausen – SG Kirberg/Ohren/Nauheim 2:0 (1:0). Der SVN begann druckvoll, und aus einem Standard machte Leonard Krey (3.) das 1:0. Kirberg zwar geschockt, spielte dennoch ganz gut mit. In der 40. Minute eine tolle Chance für die Hünfeldener, als Robin Butzbach eine Flanke zehn Meter vor dem Tor annahm und den Ball aufs Lattenkreuz hämmerte. Vom Tabellenunterschied war bis dahin wenig zu sehen. Nach der Halbzeit wurde KON stärker und Niedernhausen hatte kaum Chancen. Nennenswert einzig ein Freistoß von Marcel Krabler, der aber von Yannik Großmann entschärft wurde. Dann kamen die stärksten Minuten der Gäste. Recep Yücel wurde auf die Reise geschickt, der Schiedsrichter entschied fehlerhaft auf Abseits, nahm aber die Entscheidung zurück und gab Hochball. Schade für Kirberg, denn eine Hundertprozentige war vereitelt. Fünf Minuten später wurde Björn Enderich im Fünfer freigespielt, wollte einschieben, wurde aber von einem Niedernhausener mit gestrecktem Bein von den Füßen geholt. Klarer Elfer – aber die Pfeife blieb stumm. Im Gegenzug das bis dahin unverdiente 2:0 (70.) durch Max Berg. Die SG steckte nie auf, und Recep Yücel hatte die nächste Chance; sein Schuss ging an den Pfosten. Eine weiter unnötige Niederlage, die nicht von der Heimelf entschieden wurde. Kirberg/Ohren/Nauheim hatte mindestens einen Punkt verdient.

Kirberg/Ohren/Nauheim: Großmann, Kraft, Stephan, Scheu, Enderich, Dylong, Paulus, R. Butzbach, Scheib, Yücel, Hummer (Zimmermann, Pfeiffer, Azemi, Müller) – Tore: 1:0 Leonard Krey (3.), 2:0 Max Berg (70.) – SR: Wiesner (Frankfurt).

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