+
Große Sprünge wie hier im Wettkampf der 2. Bundesliga in Mannheim kann Thea Klämt (Kunstturnleistungszentrum Limburg/TV Elz) derzeit nicht machen.

Kunstturnen

Thea Klämt: Gips statt DM-Medaille

  • Marion Morello
    vonMarion Morello
    schließen

Mit den großen Sprüngen ist es vorerst vorbei für Spitzenkunstturnerin Thea Klämt aus dem Kunstturnleistungszentrum Limburg/TV Elz.

Sehr gut vorbereitet und voller Vorfreude war sie aus dem Leistungszentrum Limburg/TV Elz zu den Deutschen Jugendmeisterschaften der Kunstturnerinnen nach Esslingen-Berkheim gereist. Es sollte ein versöhnlicher Jahresabschluss und zugleich Lohn für das Durchhaltevermögen auch unter schwierigen Trainingsbedingungen in diesem Jahr werden. Doch es kam alles ganz anders… Beim Abschlusstraining am Nachmittag vor den Meisterschaften in der Wettkampfhalle in Esslingen-Berkheim zog sie sich nach einem erfolgreichen und vielversprechenden Training am letzten Gerät, dem Sprung, bei einer Landung einen Bruch des Mittelfußknochens zu. Dies ergab die ärztliche Diagnose noch am gleichen Abend im Städtischen Klinikum in Esslingen. Ein bitterer Schlag für die 14-Jährige, die noch vor sechs Wochen als Topscorerin am Sprung in der 2. Bundesliga hatte aufhorchen lassen. Und auch eine Medaille bei den Deutschen Jugendmeisterschaften schien in greifbarer Nähe zu sein. Nach der ersten riesigen Enttäuschung richtet sich Thea Klämts Blick allerdings auch dank einer Vielzahl von Genesungswünschen zwischenzeitlich wieder nach vorne, gilt es doch nun, alle Anstrengungen in das vollständige Auskurieren der Verletzung und in ein Comeback im nächsten Jahr zu legen. Denn wie hatte Thea Klämt noch bei Sportdeutschland.TV als ihr Motto angegeben: „Aufgeben ist keine Option!“

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare