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Thorsten Wörsdörfer fordert das „Dezember-Gesicht“

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Auf ihm ruhen die Hoffnungen: Maximilian Zuckrigl (rechts), hier im Kopfballduell mit dem Eddersheimer Dennis Lang, würde sich über einen Sieg seines TuS beim FSV Fernwald freuen.
Auf ihm ruhen die Hoffnungen: Maximilian Zuckrigl (rechts), hier im Kopfballduell mit dem Eddersheimer Dennis Lang, würde sich über einen Sieg seines TuS beim FSV Fernwald freuen. © Patrick Jahn

Am 2. Spieltag der Fußball-Hessenliga-Aufstiegsrunde geht es für den TuS Dietkirchen am Samstag (16 Uhr) zum FSV Fernwald, der sicherlich nach dem 0:4 in Hadamar mit „Schaum vor dem Mund“ antreten wird.

FSV Fernwald – TuS Dietkirchen. Den 1:3-Auftakt beim 1. FC Erlensee hatte sich die Elf vom Reckenforst sicherlich anders vorgestellt. Aber Trainer Thorsten Wörsdörfer stellt klar: „Wir hatten zu viele Spieler, die nicht an ihre Normalform herangekommen sind. Dann kannst du in Erlensee nicht bestehen. Gut ist aber, dass die Spieler ihren Auftritt einzuordnen wissen.“ Dennoch gibt es keinen Grund für schlechte Stimmung rund um den TuS. „Dass wir nicht wie ein Bauer im Herbst durch die Aufstiegsrunde pflügen werden, ist uns schon bewusst. Und trotzdem wollen wir Erfolgserlebnisse feiern“, sagt „Wörsi“, der am Samstag mit einem wütenden und ebenso starken Widersacher rechnet: „Auch wenn wir dort schon mal gepunktet haben, treffen wir auf ein Team mit einem tollen Kader und einem sehr guten Trainer, den ich persönlich sehr mag.“ Klar ist, dass die Elf von Coach Daniyel Bulut beim 0:4 in Hadamar deutlich unter Wert geschlagen worden ist – vielleicht war es auch Lehrgeld, das die Gießener zahlen mussten.

Deshalb versteht sich von selbst, dass gegen den TuS Dietkirchen ein anderes Resultat her soll. Aus Sicht der Dietkircher gilt es, genau das zu verhindern. Wie das klappt? Wörsdörfer meint: „Wir müssen uns einfach ekliger zeigen als letzte Woche. Wir brauchen das Auswärts-Gesicht, dass wir in den letzten Wochen des letzten Jahres gezeigt haben. Dann, und nur dann, ist für uns was drin.“ Weiterhin ist es die Kunst, vor allem mental wieder so hochzufahren, wie es seinerzeit beim emotionalen Höhepunkt im Dezember war. Darauf wird der Trainer seine Jungs einstimmen und schickt auch gleichzeitig eine humorvolle Kampfansage Richtung FSV: „Bei den heutigen Benzinpreisen fahren wir nicht da hoch, um ohne Punkte wieder nach Hause zu kommen.“

Bei diesem Unterfangen wird Marco Müller, der letzte Woche ausgefallen war, wieder mithelfen können. Zudem besteht auch die Hoffnung, dass Torhüter Max Gotthardt wieder einsatzbereit sein wird. – Redaktionstipp: 3:1. PATRICK JAHN

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