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Auf ihn gilt es für die Rot-Weiss-Fußballer zu achten: Dreieichs Neuzugang Khaibar Amani (links) erzielte beim 3:1 gegen Eschborn zwei Tore.

Fußball-Hessenliga

Toller Auftaktgegner

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Heute und morgen steigen die beiden Frankfurter Vertreter ins Spielgeschehen der Fußball-Hessenliga ein. Ihr Nachbar Hessen Dreieich hat bereits einen Sieg gegen Eschborn in der Tasche.

Wegen des Frankfurter Sparkassen-Cups, der mit dem Vorrunden-Aus für beide wenig ruhmreich verlief, wurde das Duell zwischen Rot-Weiss Frankfurt und der Spvgg. Oberrad vom ersten Hessenliga-Spieltag auf den kommenden Mittwoch (19.30 Uhr) verlegt.

Für Rot-Weiss Frankfurt beginnt die Runde nun ausgerechnet mit dem Spiel bei Hessen Dreieich am heutigen Freitag (19.30 Uhr). In der vergangenen Saison stritten beide lange um die Meisterschaft in der Verbandsliga Süd, am Ende setzte sich Dreieich noch deutlich durch, und die „Roten“ mussten in die Aufstiegsrunde. „Das ist für uns ein toller Auftaktgegner, die Jungs sind richtig heiß“, sagt Frankfurts neuer Trainer Daniyel Cimen, der mit dem Verlauf der Vorbereitung „richtig zufrieden“ war. Bitter für die „Roten“ ist allerdings der Ausfall von Torjäger Patrick Barnes, dessen sportliche Zukunft wegen eines Bandscheibenvorfalls offen ist. „Wichtig ist erst einmal, dass er möglichst wenig Schmerzen hat, den Rest sehen wir später“, sagt Cimen. Wer heute im Angriff spielen wird, sei von einer „Bauchentscheidung“ abhängig; mit den Neuzugängen Ko Sawada, Cem Kara, Rafael Grigorian und dem bereits in der vergangenen Saison erprobten Varol Akgöz stünden auf jeden Fall vier gute Leute zur Verfügung.

Hessen Dreieich setzte gleich in seinem allerersten Hessenligaspiel mit dem 3:1 den 1. FC Eschborn eine Duftmarke und gilt heute durchaus als Favorit. Weil mit einer stattlichen Besucherzahl gerechnet wird, verweisen die Gastgeber auf die Möglichkeit, das Parkhaus „An der Trift 65“ kostenfrei zu nutzen. Von dort aus ist der Platz rasch zu erreichen. Die direkte Durchfahrt zum Sportpark Dreieich wird während der Heimspiele der „Hessen“ gesperrt.

Für die Spvgg. Oberrad geht es am morgigen Samstag (15 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Borussia Fulda ins zweite Hessenligajahr der Vereinsgeschichte. Wohin die Reise gehen könnte, vermag Trainer Mustafa Fil momentan nicht so recht abzuschätzen: „Wir müssen uns noch einspielen. Es sind viele neue Leute da und einige wichtige weggegangen.“

Zu Saisonbeginn fehlen die urlaubenden Emre Kadimli und Ertugrul Erdogan und damit zwei Spieler, die zu entscheidenden Aktionen in der Lage sind. Kadimli war in der vergangenen Saison quasi Oberrads „Nichtabstiegsversicherung“. Bemerkenswerterweise entwickelte er mit die meiste Torgefahr, obwohl er reichlich Aufgaben als Außenverteidiger und „Sechser“ zu erledigen hatte. Wenn, dann war meist er es, der spielerische Akzente setzte. In Zukunft soll auch die Last des kreativen Spiels auf mehr Schultern verteilt werden. „Wir werden unser System auf jeden Fall umstellen und variabler sein“, kündigt Fil an.

Mit Borussia Fulda kommt als erster Gegner einer der starken Aufsteiger an die Beckerwiese. Die Mannschaft von Trainer Oliver Bunzenthal gewann ihr Auftaktspiel gegen den Stadtrivalen Lehnerz vergangenen Samstag vor offiziell 5000 Zuschauern – es sollen aber über 6500 gewesen sein – mit 1:0 und kommt mit breiter Brust in den Frankfurter Südosten (siehe unten stehendes Interview).

(rst)

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