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Wie beim Sieg gegen Gießen: Die Spieler des FC Eddersheim hatten 2018 viel Grund zu feiern.

Fußball

Das war ein tolles Jahr für den FC Eddersheim

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Für den FC Eddersheim geht ein außergewöhnliches Fußball-Jahr zu Ende.

Bereits im Januar sorgte die Mannschaft von Trainer Rouven Leopold für das erste Ausrufezeichen.

Der Verbandsligist ging als einer der großen Favoriten beim Offensiv-Cup in der Kreissporthalle Kriftel an den Start. Die Mannschaft gewann die inoffiziellen Hallenmeisterschaften des Fußballkreises Main-Taunus mit einem 3:2-Erfolg gegen den starken Gruppenligisten SG Hoechst. Die Eddersheimer drehten die Partie erst in den Schlussminuten mit zwei Treffern und durften anschließend feiern.

Auch im Hessenpokal sorgten die Eddersheimer für Furore. Sie waren nach vielen Jahren das erste Team, das den Sprung ins Halbfinale geschafft hatte. Nach Siegen bei RW Darmstadt (2:1), SV Geinsheim (3:2) und TSV Korbach (5:1) gelang ein 4:3 gegen den späteren Oberliga-Meister und Aufsteiger Hessen Dreieich. Gegen Hessen Kassel gab es dann den Höhepunkt. Vor 1300 Zuschauern unterlagen die Eddersheimer dem Regionalligisten mit 1:2 – nach starker Leistung.

In der Punktrunde machte sich bezahlt, dass sich die Eddersheimer vor der Saison im Defensiv-Bereich verstärkt hatten. Sie spielten eine konstant starke Saison, hatten am Ende nicht nur den mit Abstand stärksten Angriff – 122 Tore und damit 28 Treffer mehr als der nächstbeste FSV Fernwald –, sondern sie ließen auch gerade einmal 26 Gegentreffer in 32 Spielen zu. Auch defensiv waren sie 16 Tore besser als der FSV Fernwald, der die zweitbeste Abwehr der Liga hatte.

So war es nicht verwunderlich, dass den Eddersheimern bereits drei Spieltage vor dem Saisonende mit einem 3:1-Erfolg gegen den SSV Langenaubach bereits das Meisterstück gelang – und damit der zweite Aufstieg in die höchste hessische Spielklasse.

Auch in der Hessenliga ließ es sich gut an für die Eddersheimer. Sie hielten sich lange im oberen Tabellendrittel. Höhepunkt war sicher der 1:0-Erfolg gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer VfB Gießen. Doch dem Aufsteiger fiel es zunehmend schwerer, die vielen Verletzten zu kompensieren. In den letzten sieben Spielen gab es sechs Niederlagen. Dennoch stehen die Eddersheimer mit 24 Zählern als Neunter noch sechs Punkte vor dem Viertletzten Hünfelder SV. Da kam die Winterpause sicherlich zu einem guten Zeitpunkt, so dass das Team mit frischen Kräften in die restliche Runde gehen kann.

(vho)

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