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Schon 13 Tore in fünf Rundenspielen für den FV Stierstadt: Stürmer Tim Pelka.

Fußball, Hochtaunus

13 Tore in 5 Spielen: Bei Lewandowski schaut Tim Pelka genauer hin

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Tim Pelka hat für den FV Stierstadt sin der Kreisoberliga Hochtaunus chon 13 Mal getroffen. Mit dem Spitzenreiter gastiert er am Sonntag beim EFC Kronberg.

Fünf Spiele, fünf Siege. Dazu schwer beeindruckende 25:2 Tore. Der FV Stierstadt bestätigt all die Vorschusslorbeeren, die ihm von der Konkurrenz zuteil wurden, schon jetzt. Was nicht zuletzt auch an einem spektakulären Neuzugang von FV-Trainer Christian Liebig liegt: Tim Pelka (26). Der Vollblutstürmer mit Eintracht Oberursel als Heimatverein, der in der vergangenen Verbandsliga-Saison 14 Mal für die Usinger TSG traf, steht in Stierstadt nach gerade einmal 450 Saisonminuten schon mit 13 Toren da – alle 34 Minuten ein Pelka-Tor.

TZ-Redakteur Wolfgang Bardong sprach vor dem KOL-Match beim EFC Kronberg (morgen, 15 Uhr) mit dem Eintracht-Frankfurt-Fan, der nach zwei Jahren beim damaligen Gruppenligisten Nieder-Wöllstadt und zuletzt sechs UTSG-Saisons nach Stierstadt wechselte.

Tim, hätte sich eigentlich etwas an Ihrem Entschluss, die Usinger TSG im Sommer zu verlassen, geändert, wenn die UTSG den Verbleib in der Verbandsliga Süd gepackt hätte?

Nein, meine Entscheidung habe ich gänzlich unabhängig davon gefällt. Ich hatte für mich beschlossen, in jedem Fall in Sachen Fußball etwas kürzerzutreten. Neben meiner Tätigkeit bei einer Versicherung in Oberursel betreibe ich noch ein berufsbegleitendes Studium in Frankfurt. Da stehen freitags und samstags regelmäßig Vorlesungen an.

Wie kam der Kontakt nach Stierstadt zustande? 

Eigentlich über zwei Schienen. Ich kenne Marco Hentsch, den Stierstädter Spielausschussboss, schon seit einigen Jährchen. Außerdem habe ich ja mit Christian Liebig, unserem Trainer beim FV, bereits in Usingen zusammen gespielt. Da hat dann eins das andere ergeben.

Aufgrund ihrer vielen Tore Saison für Saison ist Ihnen bestimmt auch das ein oder andere höherklassige Angebot ins Haus geflattert, oder? 

Ja, es hatten auch einige Vereine aus der Hessenliga angefragt. Sportlich hätte mich das natürlich gereizt. Beruf und Studium sind aber nun einmal wichtiger.

15 Punkte nach fünf Spielen – der FV scheint sich schon frühzeitig absetzen zu können . . . 

Besser hätte es in der Tat nicht laufen können, ja. Jetzt wollen wir das Niveau natürlich halten und oben bleiben.

Welchen Clubs trauen Sie es zu, auf Dauer vorn mitzumischen? Die Konkurrenz hat den FV im Vorfeld der Saison bereits zum einsamen Topfavoriten ernannt. 

Ich rechne fest mit dem FC Oberstedten, der uns ja im Stadtpokal im Elfmeterschießen besiegt hat. Auf lange Sicht wird das ein echter Konkurrent sein. Für eine Überraschung könnten Teutonia Köppern und Oberhöchstadt gut sein.

14 Tore für Usingen in der vergangenen Saison, jetzt schon 13 beim FV. Welche Marke haben Sie sich zum Ziel gesetzt?

Grundsätzlich sehe ich die ganzen Tore als nicht so extrem wichtig an. Ich hätte zum Beispiel gar nicht mehr gewusst, wie oft ich letzte Saison für die UTSG getroffen habe. Da sind mir eine gute Teamleistung und die Punkte wichtiger. Vor der Saison hatte ich für mich persönlich aber doch ein Ziel gesetzt: Dreißig Tore könnten möglich sein.

Links, rechts, per Kopf: Wie lassen sich Ihre bis dato 13 Tore für Stierstadt aufschlüsseln? 

Der rechte ist mein bevorzugter Fuß. Aber mit links und mit Kopf geht’s auch. Zwei Elfer habe ich auch verwandelt. Ein Freistoßtor ist bislang aber nicht darunter.

Wen würden Sie als Ihre wichtigsten Wegbereiter beim Toreschießen bezeichnen?

Zuallererst Marvin Diehl auf der rechten Außenbahn und Cody Warner in der Zentrale.

Wie läuft’s morgen in Kronberg?

Das wird schwer! Gerade gegen Favoriten läuft der EFC stets zu toller Form auf. Wie zuletzt beim 3:2 in Oberstedten. Uns erwartet ein über die Jahre gewachsener Gegner.

Der Club, mit dem Sie es in der Bundesliga halten, ist Eintracht Frankfurt. Ist denn auch ein Eintracht-Stürmer ihr Vorbild? 

Nein, eher Robert Lewandowski. Von ihm versuche ich mir, das ein oder andere abzuschauen. Nicht zuletzt auch den Verzögerungsschritt bei der Ausführung von Elfmetern.

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