Torsten Depta räumt ab

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Die Zweitliga-Kegler des KSC Frankfurt Bockenheim haben nach dem klaren 5622:5445-Sieg über die SKG

Die Zweitliga-Kegler des KSC Frankfurt Bockenheim haben nach dem klaren 5622:5445-Sieg über die SKG Kelsterbach erstmals einen positiven Punktestand (10:8). Während die Frankfurter vier starke Resultate vorweisen konnten, zeigten sich die Gäste mit Ausnahme von Markus Heller von ihrer schlechteren Seite. Beim Spiel in die Vollen hielten die Kelsterbacher noch gut mit (3688:3656), aber im Abräumen lagen zwischen beiden Teams Welten.

Nach der Hälfte der absolvierten Würfe führte Bockenheim mit 60 Zählern. Was daran lag, dass Hans-Jürgen Walther (965) und Jürgen Baum (963) gegen die normalerweise stärksten Kelsterbacher Maximilian Seib (912) und Frank Hoffman (909) allein schon 107 Kegel Vorsprung herausholen konnten. Im direkten Duell der an diesem Tag schwächsten Spieler holte der Kelsterbacher Martin Simon (886) gegen Jens Mauthe (839) dann noch 47 Holz auf. Die Partie war dennoch gelaufen.

Denn die Frankfurter hatten ja noch Torsten Depta in der Hinterhand. Er zeigte mit 997 Holz (659 in die Vollen) wieder einmal eine exzellente Leistung. Neben ihm spielten Thomas Schreiber (956) und Hartmut Rauch (902). Bester Kelsterbacher war Markus Heller (942), während sich Holger Dama (900) und der im Abräumen schwächelnde Richard Op De Hipt (896) bescheidenere Resultate lieferten. „Unfassbar“, kommentierte Dama, der frühere Inhaber des Bahnrekords in Bockenheim, sein Spiel. Nach den ersten 100 Kugeln hatte er hervorragende 490 Holz erzielt, mit den weiteren 100 Würfen aber nur noch 410.

Die Leistung war stark, doch am Ende reichte es nicht ganz: Der Frankfurter TV musste gegen Titelanwärter SKC Monsheim mit 5402:5421 die erste Heimniederlage in der laufenden Saison hinnehmen. Zunächst sah alles nach einem klaren Sieg der Gäste aus, die zur „Halbzeit“ 94 Holz Vorsprung hatten. Nenad Miklausic (838), Jerko Liovic (882) und Torben Jammer (890) waren nicht so richtig ins Rollen gekommen. Liovic war zumindest mit den ersten 150 Kugeln stark und steuerte auf 930 bis 940 Holz zu. Auf der letzten Bahn musste er sich aber mit schwachen 181 gefällten Kegeln begnügen.

Aber die Frankfurter gaben sich noch nicht geschlagen. Mirko Coskovic, Ivo Pejic und Simon Thoma kamen bereits nach 100 Kugeln bis auf 22 Zähler heran. Auf der dritten Bahn wuchs der Abstand dann wieder auf 46 Holz an. In einem starken Endspurt, vor allem bei Pejic, der mit 258 auf der letzten Bahn auf die Tagesbestleistung von 933 kam, wurde der Gegner fast noch abgefangen. Coskovic spielte 926, Thoma wie Pejic 933.

(löf )

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