Freut sich auf die neue Saison: Trainer Tobias Fischer. FOTO: lorenz
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Freut sich auf die neue Saison: Trainer Tobias Fischer.

Handball

Trainer Tobias Fischer freut sich auf die neuen Gegner

  • Volker Hofbur
    VonVolker Hofbur
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Der Modus in der Dritten Liga ändert sich

Eddersheim -Die Staffeln für die Handball-Drittligisten sind eingeteilt. 70 Mannschaften sind auf sechs Gruppen verteilt worden. Bei den Damen bekommen es die Spielerinnen der TSG Eddersheim mit einigen neuen Gegnern zu tun. Sie werden in der Staffel D - die nicht mehr nach dem regionalen Bereich benannt wird - auf den 1. FC Köln, 1. FSV Mainz 05 II, Fortuna Düsseldorf, HSG Gedern/Nidda, HSG Kleenheim-Langgöns, HSG Lumdatal, HSG Rodgau Nieder-Roden, SG TSG Mainz-Bretzenheim, TB Wülfrath, Bayer Leverkusen II und TuS Königsdorf treffen. Zudem wird sich der Spielmodus für die Vereine ändern.

Nachdem die TSG Eddersheim in den vergangenen Jahren gegen die hessischen Vertreter sowie die Vertreter aus den neuen Bundesländern aktiv war, geht es für sie nun wieder in Richtung Westen. Die Eddersheimerinnen werden neben den Partien gegen vier weitere hessische Vertreter gegen zwei Mannschaften aus Mainz und fünf Teams aus Nordrhein-Westfalen antreten. Bereits in den ersten drei Jahren nach ihrem Aufstieg in der Dritten Liga haben sie gegen die Mannschaften aus diesem Bereich gespielt und 2017 den Gruppensieg geschafft, den Aufstieg in die 2. Bundesliga aber nicht wahrnehmen können. "Ich finde es positiv. Es ist mal wieder etwas anderes", war Trainer Tobias Fischer angenehm überrascht, "in den vergangenen Jahren haben sich auch Kontakte mit den Teams aus dem Osten gebildet, aber allein unter dem Gesichtspunkt der Fahrkosten finde ich es gut. Das Weiteste dürfte die Fahrt nach Düsseldorf sein. Da haben wir wirklich das große Los gezogen". Gerne denkt das Team an den Saisonabschluss in Köln nach dem letzten Spiel dort zurück. Dabei gibt es für Fischer auch einige unbekannte Gegner: "Gegen die HSG Lumdatal habe ich ebensowenig gespielt wie gegen Düsseldorf, Wülfrath und Königsdorf. Auch Leverkusen II wird wieder mit einer neuen Mannschaft antreten. Das wird eine interessante Geschichte."

Doch nicht nur die Gegner ändern sich für die Eddersheimerinnen. Es gibt auch einen neuen Spielmodus. So soll die Gruppe bis zum 3. April komplett gespielt sein. Danach teilen sich die Gruppen auf. Die ersten beiden Vertreter, die nur Erste Mannschaften sein dürfen, nehmen an der Meisterrunde teil, die in drei Gruppen mit jeweils vier Mannschaften ausgespielt wird. Die Gruppensieger steigen in die Zweite Bundesliga auf. Die Teams auf den Plätzen drei bis sechs spielen in der Pokalrunde, wobei noch nicht festgelegt ist, ob die Erstplatzierten dann auch Startrecht im DHB-Pokal haben. Die weiteren Teams spielen in der Abstiegsrunde und ermitteln insgesamt 22 Absteiger in die Oberliga. "Ich finde es interessant. Am 3. Juni muss die Runde beendet sein. Wenn es so kommt, freue ich mich darauf", erläutert der Eddersheimer Trainer, "das ist realistisch und machbar". Fischer verhehlt nicht, dass dieser Wechsel der Gegner ihm neuen Antrieb und auch etwas Euphorie gegeben hat. Der Saisonstart soll in einer Umfrage geklärt werden, wird am letzten August- oder dem ersten September-Wochenende sein. Bis zum April soll es drei spielfreie Wochenenden geben, wobei Spiele der Zweiten Mannschaften wegen der parallel stattfindenden A-Jugend-Bundesliga verlegt werden müssten. "Wir wollen jetzt eine gute Vorbereitung absolvieren, Gas geben und dann mal schauen. Auf jeden Fall wollen wir vorne mitspielen", ist Fischer voller Vorfreude. vho

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