Der Krifteler Aaron Sauter überzeugte vor allem gegen Wathlingen mit starken 381 Ringen. FOTO: maik reuss
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Der Krifteler Aaron Sauter überzeugte vor allem gegen Wathlingen mit starken 381 Ringen.

LUFTPISTOLE-BUNDESLIGA

Trotz zweier 5:0-Siege überzeugen die Krifteler nicht

  • Volker Hofbur
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Dennoch ist die Mannschaft vorzeitig für das Finale in Neu-Ulm qualifiziert

Kriftel -Die Luftpistolen-Schützen des SV Kriftel haben ihre Tabellenführung in der Nord-Gruppe gefestigt. Sie setzten sich in ihrem Heimkampf in der Schwarzbachhalle jeweils mit 5:0 gegen den SV St.Seb.Pier und Freischütz Wathlingen durch. Dennoch war Trainer Detlef Glenz nicht zufrieden: "Die Ergebnisse klingen gut, aber das war es nicht. Gegen St. Pier haben wir unser schlechtestes Saisonergebnis geschossen. Da müssen wir noch zulegen, wenn wir beim Bundesliga-Finale Anfang Februar bestehen wollen."

Der erste Wettkampftag wurde für Glenz zum "Hessentag", denn auch Dasbach und Vellmar gewannen ihren ersten Wettkampf mit 5:0. Den Kriftelern fehlten Dominik Sänger, der seine Booster-Impfung bekommen hatte, und Max Schenk, der sich mit Corona infiziert hat und in Quarantäne ist. "Bei allen Schützen hat der letzte Drive gefehlt. Jeder hatte eine schlechte Serie: Mathias Putzmann und Aaron Sauter schossen in ihrer dritten Serie nur 91 von 100 Ringen, Andreas Fix in der zweiten Serie nur 90. Es lief bei allen nicht rund, auch wenn es uns der Gegner sehr leicht gemacht hat", fasste Glenz den Wettkampf zusammen, in dem die Krifteler mit 1881 Ringe ihr schlechtestes Saisonergebnis geschossen hatten. "Es war kein glanzvoller Sieg. Jeder hatte seine Schwierigkeiten, vielleicht auch mit der Atmosphäre, die etwas komisch war", berichtete Glenz, "es lief zwar Musik, aber es kam keine Stimmung auf. Aber nur unter diesen Bedingungen haben wir den Wettkampf ausrichten können".

Gegen Freischütz Wathlingen lief es besser. Christian Reitz konnte mit 388 Ringen zufrieden sein, auch Aaron Sauter schoss überzeugend mit 381 Ringen. Mathias Putzmann lag gegen Christian Oehns vorne und behauptete sich gegen ihn, der sich enorm steigerte und mit 98 Ringen ausschoss. Andreas Fix startete stark mit 96 Ringen, kam aber etwas in Zeitnot, ohne aber seine Führung noch abzugeben. Nur Fabian Otto hatte seine Probleme und kam nur auf 367 Ringe. Sein Gegner war aber nicht annähernd in der Lage, daraus Kapital zu schlagen, und musste sich trotzdem mit mehr als 20 Ringen Unterschied geschlagen geben.

Damit haben sich der SV Kriftel und der SV GK Hannover bereits aus der Nord-Gruppe für das Bundesliga-Finale in Neu-Ulm qualifiziert und können schon buchen, sollte die Pandemie ein Finale überhaupt zulassen. Um die zwei weiteren Plätze kämpfen Mitte Januar an den letzten beiden Wett mit Dasbach, Wathlingen, Berlin, Raesfeld und St. Seb. Pier fünf Mannschaften, die jeweils 10:8 Punkte haben.

Ergebnisse, SV Kriftel - Sp.Sch. St.Seb.Pier 5:0. Christian Reitz - Andreas Kögler 387:369, Mathias Putzmann - Markus Kremser 375:370, Aaron Sauter - Tobias Kaulen 373:367, Andreas Fix - Anne-Marlen Ohler 376:362, Fabian Otto - Thomas Kutzer 371:354.

SV Kriftel - Freischütz Wathlingen 5:0. Reitz - Philip Aranowski 388:374, Putzmann - Christian Oehns 377:374, Sauter - Jessica Schrader 381:372, Fix - Torben Wolf 371:367, Otto - Sven Freier 367:345.

Weitere Ergebnisse: SV Bassum - SV Hegelsberg-Vellmar 0:5, Freischütz Wathlingen - SV Falke Dasbach 0:5, Spsch. Raesfeld - Sp.Sch. Fahrdorf 3:2, SV Schirumer Leegmoor - SV GK Hannover 0:5, SV Uetze - PSV Olympia Berlin 3:2, Dasbach - Bassum 4:1, St.Seb.Pier - Vellmar 5:0, Leegmoor - Fahrdorf 1:4, Berlin - Hannover 1:4, Uetze - Raesfeld 1:4. Tabelle: 1. Kriftel 36:9 Einzelpunkte/18:0 Punkte, 2. Hannover 38:7/16:2, 3. Dasbach 28:17/10:8, 4. Wathlingen 24:21/10:8, 5. Berlin 24:21/10:8, 6. Raesfeld 23:22/10:8, 7. Pier 22:23/10:8, 8. Fahrdorf 18:27/6:12, 9. Bassum 16:29/6:12, 10. Uetze 13:32/6:12, 11. Leegmoor 14:31/4:14, 12. Vellmar 14:31/2:16. vho

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