Zufrieden ist anders: HTG-Coach Roger Tschenett nach dem jüngsten 0:3 in Bad Soden.
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Zufrieden ist anders: HTG-Coach Roger Tschenett nach dem jüngsten 0:3 in Bad Soden.

Volleyball-Oberliga

Tschenetts Wiedersehen beim gemeinsamen Wundenlecken

So klein ist manchmal die Welt. Dreißig Jahre ist es mittlerweile her, dass Roger Tschenett für ein halbes Jahr die Volleyballdamen der TS Bischofsheim in der Landesliga trainiert hatte.

So klein ist manchmal die Welt. Dreißig Jahre ist es mittlerweile her, dass Roger Tschenett für ein halbes Jahr die Volleyballdamen der TS Bischofsheim in der Landesliga trainiert hatte. Heute Abend (19 Uhr, Feri-Sportpark) steht für den Coach von HTG Bad Homburgs Oberliga-Spielerinnen erneut Bischofsheim auf der Agenda. Der Aufsteiger kommt in den Taunus – und wird mit Anna Laschewski eine Spieler aufbieten, deren Mutter vor besagten drei Jahrzehnten in Bischofsheim unter der Tschnett’schen Trainerfuchtel war.

Mit der Turnerschaft Bischofsheim verbindet Tschenett aber auch im aktuellen Kontext angenehme Erinnerungen. So hatte er mit der HTG im Vorfeld dieser Saison erst in einem Trainingsspiel und dann auch noch im Rahmen des Bad Homburger Turniers „Cup der Stadt“ die Klingen gekreuzt. „Wir konnten beide Auseinandersetzungen gewinnen“, sagt der HTG-Coach. Er erwartet heute eine kollektive Wiedergutmachung seines Teams, das bei der letztwöchigen 0:3-Niederlage bei der TG Bad Soden II ebenso kollektiv enttäuscht hatte. „Bei allen ist es einfach nicht rund gelaufen. Vielleicht war es ja die für uns ungewohnte Sonntagmittagszeit“, ist Tschenett nach wie vor noch am Rätseln.

Der heutige Gegner blickt ebenfalls auf eine 0:3-Schlappe (beim FSV Bergshausen) zurück, so dass gemeinsames Wundenlecken angesagt ist. „Wir haben uns für diese Saison ja vorgenommen, den Aufstieg ins Auge zu fassen. Da würden wir uns“, sagt Tschenett, „einen großen Gefallen tun, wenn wir heute Abend die Niederlage in Bad Soden gleich wieder geraderücken.“

Die personellen Voraussetzungen sind besser als zuletzt: Außenangreiferin Marta Dabrowska kehrt aus ihrem Urlaub direkt ans Netz zurück. Damit fehlt nur noch Mittelangreiferin Zsuzsanna Bender – sie weilt letztmals noch im Urlaub. Die HTG belegt mit fünf Punkten Rang sechs, Bischofsheim folgt mit einem Zähler weniger – an vorletzter und neunter Stelle. Umso dringlicher wäre da ein Sieg für die ambitionierten Homburgerinnen gegen Laschewski und Co. gg

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