Zwei Garanten für den Dietkircher Erfolg: der frisch vermählte Maximilian Zuckrigl (links; Glückwunsch!) und Dennis Leukel (rechts).
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Zwei Garanten für den Dietkircher Erfolg: der frisch vermählte Maximilian Zuckrigl (links; Glückwunsch!) und Dennis Leukel (rechts).

Fußball-Hessenliga

TuS Dietkirchen: „Festung Reckenforst“ verteidigen - Rot-Weiß Hadamar: Ausflug in die Wetterau

In der Fußball-Hessenliga steht der 6. Spieltag auf dem Programm. Der TuS Dietkirchen möchte am Samstag im Heimspiel gegen den SV Zeilsheim (Anstoß: 16 Uhr) wieder zeigen, wie unangenehm der Reckenforst für Gäste-Teams ist. Für Spitzenreiter SV Rot-Weiß Hadamar geht es derweil eine Stunde früher (Anstoß: 15 Uhr) zu Türk Gücü Friedberg. 

TuS Dietkirchen – SV Zeilsheim (Samstag, 16 Uhr, Reckenforst). Nach fünf Spielen ist es Zeit für ein erstes Zwischenfazit. Thorsten Wörsdörfer: „Wir sind mit den gezeigten Leistungen bisher sehr zufrieden, hätten aber – wenn ich an die Spiele in Hadamar, Bad Vilbel und Eddersheim denke – wirklich noch ein paar mehr Punkte auf dem Konto haben können. Dennoch ist das insgesamt absolut zufriedenstellend. Wir wissen aber auch, dass wir uns davon noch gar nichts kaufen können, zumal es der Monat September noch in sich hat.“ Was den Trainer besonders freut, ist die Tatsache, dass sich seine Mannschaft auch fußballerisch enorm gesteigert hat und nicht mehr ausschließlich mit langen Bällen operiert. „Wir haben uns in Eddersheim sehr gut präsentiert und können uns in den nächsten Spielen was zutrauen. Die Stimmung ist gut, das soll sie aber auch nach dem Spiel am Samstag noch sein“, schielt „Wörsi“ auf drei Punkte auf der „Festung“ Reckenforst. Gegner SV Zeilsheim kommt in dieser Saison ein bisschen als „Wundertüte“ daher. Kurz vor dem Saisonstart hatte sich das Team aus dem Main-Taunus-Kreis aufgrund von Unstimmigkeiten mit der sportlichen Leitung von Trainer und Ex-Profi Sascha Amstätter getrennt. Diese Tatsache bedauert Thorsten Wörsdörfer, der sich mit Amstätter sehr gut versteht: „Das ist natürlich schade, ich hätte ihn gerne wiedergesehen.“ Die Zeilsheimer rangieren zwar mit sechs Punkten unmittelbar hinter dem TuS, haben aber in vier Spielen schon 13 Treffer erzielt. „Zeilsheim ist schwer auszurechnen und vor allem in der Offensive sehr gut besetzt. Die Mannschaft wird auf keinen Fall in der Tabelle unten mitspielen“, ist sich Wörsdörfer sicher, der aber ohnehin mehr auf seine eigene Truppe schaut: „Im Moment scheint vieles möglich, weil die Leistungsdichte in der Hessenliga immer enger wird. Natürlich wird bei der momentanen Belastung aber auch die Kraft eine große Rolle spielen.“ In puncto Personal gibt es beim TuS derzeit wenig zu beanstanden. Moses Nickmann wird zwar wegen muskulärer Probleme weiterhin ausfallen, Lukas Hautzel kehrt dafür aber in den – ansonsten vollständigen (abgesehen von den Langzeitfehlenden Patrick Kuczok und Mario Dietrich) – Kader zurück. – Redaktionstipp: 4:2.

Türk Gücü Friedberg – SV Rot-Weiß Hadamar (Samstag, 15 Uhr, Ober-Rosbach). Im Lager der Fürstenstädter sieht die Welt aktuell rosig aus. Nach fünf Spielen noch immer unbesiegt, zudem die Tabellenführung. Trainer Stefan Kühne: „Ich glaube, wir haben in der Vorbereitung und in den ersten Spielen vieles richtig gemacht. Die Jungs spielen guten und temporeichen Fußball, wir haben kaum Verletzte, und bei den Hessenliga-Auftritten waren die Leistungen – außer gegen Griesheim – durchweg überzeugend. Die Monate September und Oktober mit insgesamt zwölf Spielen haben es aber gewaltig in sich. Ich würde mich natürlich freuen, wenn alles so positiv bleibt.“ Das anstehende Auswärtsspiel bei Türk Gücü Friedberg, das häufig zum Favoritenkreis gezahlt wird, könnte ein Stück weit wegweisend sein. Die Mannschaft von Trainer Carsten Weber hatte kurz vor dem 1. Spieltag einen Corona-Fall zu verzeichnen und kommt bisher eher holprig in die Runde (ein Sieg, ein Remis, eine Niederlage). Stefan Kühne schätzt den Widersacher dennoch stark ein: „Sie haben gut eingekauft und zählen auf jeden Fall zu den Top 5. Im Kader sind einige Regionalliga-erfahrene Spieler, die wissen, auf was es in der Hessenliga ankommt.“ Vor allem die Offensive mit Shelby Printemps oder dem extrem treffsicheren Noah Michel weiß, wo das Tor steht. Doch Kühne wäre nicht Kühne, würde er sein Team nicht mit den bekannten Lieblingsworten auf die Partie einstimmen: „Wille und Leidenschaft sind unsere großen Aspekte. Schaffen wir es, diese Tugenden wie gegen Dreieich abzurufen, werden wir ein ekliger Gegner sein, der in der Lage ist, in Friedberg zu gewinnen.“ Bis auf den verletzten Torhüter Leon Hasselbach und Iddris Sedy sind offenkundig alle an Bord. – Redaktionstipp: 1:2. PATRICK JAHN

Freitag:

Hessen Dreieich - Rot-Weiß Walldorf 19.30

Samstag:

Viktoria Griesheim - VfB Ginsheim 15.00

SC Waldgirmes - FC Eddersheim 15.00

Türk Gü. Friedberg - SV RW Hadamar 15.00

TuS Dietkirchen - SV Zeilsheim 16.00

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