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TuS Dietkirchen: Gegen Regionalliga-Kandidat alles raushauen

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Hat mit seinem Team am Samstag nichts zu verlieren: Thorsten Wörsdörfer, Trainer des TuS Dietkirchen.
Hat mit seinem Team am Samstag nichts zu verlieren: Thorsten Wörsdörfer, Trainer des TuS Dietkirchen. © Klaus-Dieter Häring

Ein ganz großes Kaliber gibt am Samstag, 16.30 Uhr, in der Fußball-Hessenliga-Aufstiegsrunde seine Visitenkarte auf dem Reckenforst beim TuS Dietkirchen ab: Spitzenreiter und Regionalliga-Kandidat Eintracht Stadtallendorf.

TuS Dietkrichen - Eintracht Stadtallendorf. Zwei fehlerbehaftete Auftritte zum Auftakt, zwei Niederlagen – den Start hat der TuS Dietkirchen in den Sand gesetzt. Kein Grund aber für Trainer Thorsten Wörsdörfer, die Flinte ins Korn zu werfen. „Wir haben die beiden Spiele besprochen und werden ab sofort alles raushauen – auch für unsere Zuschauer. Wir können prinzipiell nicht mehr enttäuschen, weil wir zu den Top Ten in Hessen zählen. Ich kann aber versichern, dass die Einstellung genauso renoviert ist, wie der Glockenturm St. Lubentius in Dietkirchen.“

Im ersten Heimspiel des Jahres wartet mit Eintracht Stadtallendorf zweifelsfrei der Top-Favorit für den Aufstieg in die Regionalliga Südwest. Der Tabellenführer hatte zuletzt den SC Hessen Dreieich 4:0 „verhauen“, zuvor allerdings in Waldgirmes 1:2 verloren. Zudem stand unter der Woche noch das Hessenpokal-Viertelfinale gegen Regionalligist TSV Steinbach-Haiger (0:2) auf dem Programm. „Wörsi“ freut sich auf das Spektakel: „Meiner Meinung nach klafft hinter Stadtallendorf schon eine sportliche Lücke. Wir wollen ein unbequemer Gegner sein und die Liga wieder spannender machen. Es ist wie gemalt, für uns ein absolutes Highlight.“

Besonders auf Trainer-Legende Dragan Sicaja, der seit über zehn Jahren an der Eintracht-Seitenlinie steht, freut sich Wörsdörfer: „Ich bewundere ihn sehr, er macht seit zehn Jahren einen geilen Job. Dragan ist einer von der alten Schule, das gefällt mir.“ Einen kleinen „lieb gemeinten“ Wink kann er sich aber dennoch nicht verkneifen: „Der eine oder andere wäre bei ihm unter normalen Umständen nicht mehr da. Wenn meine Mannschaft also so aggressiv spielt, wie er an der Seitenlinie unterwegs ist, können wir gewinnen.“ Wichtig wird vor allem sein, die individuellen Fehler möglichst gering zu halten. Dann könnte es mit einer Überraschung, wie seinerzeit beim 2:2 2019, klappen. Personell muss der TuS noch bis zum Samstag abwarten; Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Robin Böcher, Oskar Stahl und Moses Nickmann. Redaktionstipp: 3:2. PATRICK JAHN

Samstag:

SV RW Hadamar - FC Erlensee (in Hadamar) 14.00

SC Waldgirmes - SGB Fulda-Lehnerz 15.00

Hessen Dreieich - SV Neuhof 15.00

TuS Dietkirchen - Eintr. Stadtallendorf 16.30

Sonntag:

FC Eddersheim - FSV Fernwald 15.00

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