Seine Zweikampfstärke wird dem TuS Dietkirchen auch am Samstag gegen Viktoria Griesheim helfen: Robin Böcher (rechts) – hier im Zweikampf mit Zeilsheims Patrick Kalata.
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Seine Zweikampfstärke wird dem TuS Dietkirchen auch am Samstag gegen Viktoria Griesheim helfen: Robin Böcher (rechts) – hier im Zweikampf mit Zeilsheims Patrick Kalata.

Fußball-Hessenliga, Gruppe B

TuS Dietkirchen: Kopf hoch, Visier runter, Attacke!

In der Fußball-Hessenliga, Gruppe B, kommt es am Samstag (Anstoß: 16 Uhr) für den TuS Dietkirchen erstmals zu einem Heimspiel gegen den SC Viktoria Griesheim. Auf den ersten Blick ist es das Duell zwischen dem Vierten und dem Siebten; auf den zweiten aber ein Spiel, nach dem sich die „Weichen“ ein Stück weit stellen könnten. Der SV Rot-Weiß Hadamar genießt ein spielfreies Wochenende.

Zwar war beim 1:1 in Ginsheim der lange ersehnte Auswärtssieg erneut ausgeblieben, doch böse oder gar traurig war Dietkirchens Coach Thorsten Wörsdörfer nicht: „Wir müssen ein bisschen auf dem Boden der Tatsachen bleiben und alles in Relation sehen. Wir haben gute elf Punkte aus acht Spielen geholt und waren in Ginsheim personell arg gebeutelt. Von daher können wir mit dem Punkt zufrieden sein. Das Spiel gegen Hadamar hatte unter der Woche viel Kraft gekostet, und trotzdem haben sich alle in den Dienst der Mannschaft gestellt. Wichtig ist die Erkenntnis, dass wir eine Chance haben, die Klasse zu halten. Wir müssen trotzdem noch einiges optimieren, und daran arbeiten wir.“

Mit dem SC Viktoria Griesheim stellt sich im Übrigen am Samstag eine Mannschaft auf dem Reckenforst vor, die noch nie dort war. Die beiden einzigen Duelle waren in Griesheim über die Bühne gegangen. Die aus Dietkircher Sicht bittere Bilanz: zwei Spiele, zwei Niederlagen. „Bislang sind sie nicht unser Lieblingsgegner“, macht „Wörsi“ deutlich, wohlwissend, dass die Uhren in Heimspielen anders ticken. Die Darmstädter waren nicht gut in die Saison gestartet, haben sich in den letzten Wochen aber klar stabilisiert und unter anderem Eddersheim (3:2), Walldorf (3:2) und Ginsheim (3:0) besiegt, zudem in Hadamar einen Punkt geholt (1:1). Thorsten Wörsdörfer sagt: „Das wird ein ganz schwieriges Spiel für uns. Sie haben schon häufig Rückstände gedreht, was zeigt, dass die Moral in der Mannschaft stimmt.“

Ganz davon abgesehen, dass die 90 Minuten für die Schwarz-Roten ein knifflige Angelegenheit werden, darf die Partie auch als „Sechs-Punkte-Spiel“ betrachtet werden. „Es kann schon zeigen, in welche Richtung es geht, schließlich haben wir nach dem Spiel am kommenden Dienstag die Hälfte der Runde schon absolviert. Aktuell stehen Mannschaften in der Tabelle hinter uns, für die diese Tatsache unvorstellbar ist. Und da man die Punkte gegen Teams, die man in der Auf- oder Abstiegsrunde in der gleichen Gruppe hat, mitnimmt, wäre es schon von Vorteil, am Samstag zu gewinnen. Dafür brauchen wir aber eine Leistung wie gegen Walldorf oder Hadamar. Von daher lautet unsere Devise: Kopf hoch, Visier runter – und Attacke“, so Wörsdörfers Order. Moses Nickmann, Marco Müller und Colin Schmitz werden in den Kader zurückkehren. Lukas Hautzel und Jonathan Mink fallen aktuell aus. Redaktionstipp: 3:1. PATRICK JAHN

Freitag:

FV Bad Vilbel - Rot-Weiß Walldorf 19.30

Hessen Dreieich - SV Zeilsheim 20.00

Samstag:

SC Waldgirmes - VfB Ginsheim 15.00

TuS Dietkirchen - Viktoria Griesheim 16.00

Sonntag:

Türk Gü. Friedberg - FC Eddersheim 15.00

Spielfrei: SV Rot-Weiß Hadamar

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