Niklas Schmitt (links) – hier im Duell mit Joshua Enobore (SC Waldgirmes) – hat sich zum potenziellen Stammspieler beim TuS Dietkirchen gemausert.
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Niklas Schmitt (links) – hier im Duell mit Joshua Enobore (SC Waldgirmes) – hat sich zum potenziellen Stammspieler beim TuS Dietkirchen gemausert.

Fußball-Hessenliga, Gruppe B

TuS Dietkirchen muss zum „Schreckgespenst“: Viktoria Griesheim

  • Marion Morello
    VonMarion Morello
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In der Fußball-Hessenliga, Gruppe B, geht es in die ganz heiße Phase. Für den TuS Dietkirchen führt die Reise am Samstag zu „Angstgegner“ SC Viktoria Griesheim (Anstoß 16 Uhr), gegen den die Reckenforstler bisher alle drei Spiele verloren haben.

Angesichts des fast schon dramatischen Kampfs um die begehrten Aufstiegsrundenplätze liegt der Druck aber klar beim Gegner. Wenn es für den spielfreien SV Rot-Weiß Hadamar ganz dumm läuft, rutscht er erstmals aus den Top Fünf.

Das spielfreie Wochenende dürfte dem TuS Dietkirchen geholfen haben, die Akkus für den Saisonendspurt noch einmal aufzuladen. Dass es für die Elf von Trainer Thorsten Wörsdörfer in die Abstiegsrunde gehen wird, ist mehr oder weniger klar. Der Coach stellt sich beim Blick auf die letzten drei Partien des Jahres allerdings die Frage: „Wie kalt wird der Winter für uns? Es wird ohnehin alles hart und eng genug, daher ist es kein Geheimnis, dass die nächsten beiden Wochen für uns elementar sind, um uns in eine ordentliche Position für das neue Jahr zu bringen.“ Die Vorzeichen vor dem Gastspiel stehen einerseits günstig, andererseits aber auch ungünstig.

Der Widersacher ist für den TuS ein „rotes Tuch“, schließlich ist es der Elf vom Reckenforst bisher nicht gelungen, auch nur einen einzige Zähler gegen die Darmstädter zu holen. Auf der anderen Seite steht aber auch fest, dass der Druck ganz klar bei der Truppe von Trainer Richard Hasa liegt. Der SCV – aktuell Sechster – hat durch die 1:2-Niederlage letzte Woche in Waldgirmes eine gute Ausgangslage verspielt und muss zwingend gegen Dietkirchen gewinnen. Gelingt das nicht, ist der Aufstiegsrunden-Zug für die Darmstädter so gut wie abgefahren, da die Viktoria dann nur noch eine Partie zu bestreiten hat. Thorsten Wörsdörfer schätzt die Lage ähnlich ein: „Für Griesheim ist es die letzte Abfahrt. Aber auch wir wollen und müssen dieses Spiel gewinnen, weil Griesheim selbst im Siegesfall nicht sicher in der Aufstiegsrunde ist und wir natürlich Punkte gegen sie mitnehmen wollen. Am besten natürlich mit einem Auswärtssieg.“

Wenn „Wörsi“ an den Kontrahenten und die 1:3-Hinspielpleite denkt, macht er deutlich: „Das war die einzige Mannschaft, gegen die wir total unterlegen waren. Griesheim ist sehr offensivstark, was bedeutet, dass wir hinten stabiler stehen müssen. Darauf liegt unser Hauptaugenmerk, denn wir kassieren nach wie vor zu viele Gegentore.“ Zur Lage beim Gegner meint er: „In Waldgirmes hatten sie Pech, durch einen Sonntagsschuss auf die Verliererstraße zu geraten. Jetzt haben sie Druck. Ganz davon abgesehen wird es aber auch mal Zeit, dass wir gegen sie was holen.“ Doppelt wertvoll wäre ein „Dreier“ natürlich, weil die Schwarz-Roten dann aus den beiden Duellen immerhin drei Zähler mit ins nächste Jahr nehmen würden.

Aus personeller Sicht hat der Übungsleiter kaum Sorgen: Oskar Stahl ist zurück im Kader. Lediglich die langzeitverletzten Nicola Meloni, Steffen Moritz und Patrick Kuczok fehlen weiterhin. Redaktionstipp: 0:2.. patrick jahn

Freitag:

Rot-Weiß Walldorf - FV Bad Vilbel 19.30

Samstag:

Viktoria Griesheim - TuS Dietkirchen 16.00

Sonntag:

VfB Ginsheim - SC Waldgirmes 14.30

SV Zeilsheim - Hessen Dreieich 14.30

FC Eddersheim - Türk Gü. Friedberg 15.00

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