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TuS Dietkirchen vor dem schwierigsten Spiel - SV Rot-Weiß Hadamar kann alles klar machen

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Kevin Kratz (rechts) geht mit seinem TuS Dietkirchen ins Gruppenphasen-Finale am Samstag gegen Ginsheim und am 12. Dezember beim SV Zeilsheim.
Kevin Kratz (rechts) geht mit seinem TuS Dietkirchen ins Gruppenphasen-Finale am Samstag gegen Ginsheim und am 12. Dezember beim SV Zeilsheim. © Patrick Jahn

In der Fußball-Hessenliga, Gruppe B, kommt es am Wochenende zum vorletzten Spieltag. Für den TuS Dietkirchen geht es am Samstag (Anstoß: 16 Uhr) gegen den VfB Ginsheim vor allem darum, die gute Ausgangslage noch ein Stück weit zu verbessern, um nicht direkt zu Beginn der Abstiegsrunde unter Druck zu stehen. Für den SV Rot-Weiß Hadamar steht hingegen die Tür zur Aufstiegsrunde nach den erfreulichen Ergebnissen der Konkurrenz der letzten Woche sperrangelweit offen. Mit einem Auswärtssieg am Sonntag beim FV Bad Vilbel (Anstoß: 14 Uhr) wären alle Restzweifel beseitigt.

TuS Dietkirchen – VfB Ginsheim. Dass die drei Punkte vom letzten Samstag in Griesheim eine große Bedeutung haben, weiß TuS-Trainer Thorsten Wörsdörfer natürlich: „Dieser Sieg war immens wichtig, vor allem im Hinblick auf die Punkte, die wir mit ins nächste Jahr nehmen.“ Durch den Erfolg steht – egal wer sich die letzten Plätze der Aufstiegsrunde sichern wird – fest, dass die Schwarz-Roten mindestens 13 Punkte in den Kampf um den Klassenerhalt mitnehmen werden. Gewinnt der TuS das letzte Heimspiel gegen den VfB Ginsheim, wären es sogar 16 Zähler – eine echte Hausnummer.
„Jeder Dreier ist wichtig, damit wir im Mai nicht noch mit weinendem Auge auf den Dezember zurückblicken müssen“, macht „Wörsi“ deutlich. Er fügt an: „Auch deshalb ist das Spiel gegen Ginsheim das wichtigste und schwierigste zugleich.“ Schwierig vor allem, weil das Team von der Mainspitze zuletzt durchaus achtbare Resultate eingefahren hat – und das, obwohl es noch immer Tabellenletzter ist. Ein Beispiel hierfür: Der 2:0-Sieg gegen Hadamar oder auch das 3:2 zuletzt gegen den SC Waldgirmes.
Der TuS-Cheftrainer meint: „Die Ergebnisse zeigen, dass in dieser Liga nach wie vor alles möglich ist. Deswegen gilt es für uns, noch einmal alle Kräfte zu bündeln, höchst konzentriert zu Werke zu gehen und defensiv wieder so gut zu arbeiten wie zuletzt. Die Jungs haben gezeigt, dass sie körperlich gut drauf sind.“ Für das letzte Heimspiel des Jahres wünscht sich der Coach noch einmal „eine ordentliche Kulisse, und dass wir uns alle mit Abstand und Respekt begegnen.“
Aus personeller Sicht steht der Einsatz von Marco Müller und Steffen Moritz auf der Kippe und wird sich erst kurzfristig entscheiden. – Redaktionstipp: 4:1.

FV Bad Vilbel – SV Rot-Weiß Hadamar. Wie nah Himmel und Hölle beieinander liegen, hat der letzte Spieltag einmal mehr deutlich gemacht. Wäre alles schlecht gelaufen, stünde der SV Rot-Weiß Hadamar erstmals nicht unter den Top Fünf. Im Endeffekt sind die Fürstenstädter aber mit einem blauen Auge davon gekommen, denn alle potenziellen Teams, die zum Überholvorgang angesetzt hatten, sind leer ausgegangen. „Die Ergebnisse waren natürlich super für uns“, weiß auch Trainer Stefan Kühne, der diesen positiven Aspekt auch ein Stück weit erhofft hatte: „Das war vielleicht nachträglich das Glück, das uns gegen Zeilsheim und Walldorf gefehlt hat.“
Und urplötzlich sieht die Welt wieder rosarot aus, denn mit einem Sieg aus den letzten beiden Spielen wäre die Teilnahme an der Aufstiegsrunde in trockenen Tüchern. „Am liebsten wollen wir den schon in Bad Vilbel holen“, verdeutlicht Kühne, der ein bisschen was ändern wird. „Unter anderem fahren wir gemeinsam mit dem Bus nach Bad Vilbel, und auch einige andere Sachen habe ich mir überlegt“, lässt sich der Ex-Profi noch nicht in die Karten schauen.
Die Wetterauer hatten in den letzten Wochen starke Ergebnisse erzielt, was zehn Punkte aus den letzten fünf Partien klar belegen. Hadamars Trainer, der den FV Bad Vilbel gegen Walldorf beobachtet hat, weiß also, „dass sie defensiv sehr gut stehen, wenig zulassen, und im Spiel nach vorne sehr schnelle Leute haben“. Vielmehr ist dem Coach aber wichtig, was die eigene Elf aufs Feld bringt: „Wir schauen nur auf uns, wollen unbedingt gewinnen und brauchen auch gar nicht auf die anderen Plätze zu gucken, weil wir alles selbst in der Hand haben.“
Torwart Christopher Strauch, Tristan Burggraf, Niklas Kern und Miles Moldsen werden allerdings nicht mitwirken können. – Redaktionstipp: 0:1. PATRICK JAHN

Freitag:
Hessen Dreieich - FC Eddersheim 19.30
Samstag:
SC Waldgirmes - SV Zeilsheim 14.00
TuS Dietkirchen - VfB Ginsheim 16.00
Sonntag:
FV Bad Vilbel - SV RW Hadamar 14.00
Türk Gü. Friedberg - Rot-Weiß Walldorf 14.00

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