Auch Noah Schäfer (in Rot) muss am Sonntag an seine Grenzen gehen, will er mit dem TuS Dietkirchen gewinnen.
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Auch Noah Schäfer (in Rot) muss am Sonntag an seine Grenzen gehen, will er mit dem TuS Dietkirchen gewinnen.

Fußball-Hessenliga

TuS Dietkirchen zum Siegen verdammt - SV Rot-Weiß Hadamar vor der Kür?

Der Marathon in der Fußball-Hessenliga, Gruppe B, geht weiter. Für den TuS Dietkirchen steht am Sonntag bereits das Rückspiel gegen Türk Gücü Friedberg an (Anstoß 16 Uhr). Für den SV Rot-Weiß Hadamar kommt es beim Tabellenletzten, VfB Ginsheim, ebenfalls am Sonntag zum Rück-Duell (Anstoß 15 Uhr).

TuS Dietkirchen – Türk Gücü Friedberg. „Auf dem Stutzen muss Revanche stehen“, macht TuS-Trainer Thorsten Wörsdörfer deutlich, welche Bedeutung die anstehenden 90 Minuten für den gesamten Verein haben. Das 0:3 letzte Woche bei Türk Gücü war sicherlich ein Tiefpunkt, was Leistungen auf fremden Plätzen angehen. „Wir müssen absolut alles besser machen als letzten Sonntag. Dabei geht es um Zweikampfverhalten, Aggressivität und vor allem darum, sich vom Gegner nicht verschaukeln zu lassen“, ist sich „Wörsi“ über die Tugenden bewusst. Nach dem ordentlichen Auftritt seiner „Rumpftruppe“ gegen den FC Eddersheim (0:1) wird sich auch am Personal wieder einiges ändern, denn mindestens Maximilian Zuckrigl und Kevin Kratz – für die Schwarz-Roten elementar wichtige Akteure – werden in den Kader zurückkehren. Dennis Leukel hingegen muss rot-gesperrt noch einmal pausieren. Da die Mannschaft von Trainer Carsten Weber angesichts von 16 Punkten und Tabellenplatz acht allem Anschein nach im neuen Jahr in der Abstiegsrunde kicken wird, ist es an der Zeit für den TuS, vor allem gegen derartige Teams zu punkten. Das macht Wörsdörfer noch einmal mehr als klar: „Es gibt keine Ausreden mehr. Wir dürfen nicht bellen, sondern müssen beißen. Noch haben wir unser Ziel in Sicht.“ Redaktionstipp: 4:2.

VfB Ginsheim – SV Rot-Weiß Hadamar. Im Lager der Fürstenstädter waren sie sich alle einig: Der 1:0-Auswärtssieg in Dreieich war der vielleicht wichtigste in der laufenden Runde. Zum einen haben die Rot-Weißen bei noch sechs ausstehenden Spielen neun Punkte Vorsprung auf Platz sechs, zum anderen nehmen sie aus den Duellen gegen den SC Hessen die volle Ausbeute mit in die Aufstiegsrunde, sofern sich die Truppe um den wieder genesenen Stürmer Leon Burggraf dafür qualifiziert. Co.-Trainer Maximilian Reitz hatte „eine überragende kämpferische Leistung und eine exzellent geschlossene Mannschaftsleistung gesehen“, die für den Auswärtssieg verantwortlich war. Er meint: „Das macht uns einfach aus, deswegen stehen wir auch da oben.“ Die Bedeutung für das kommende Gastspiel bei Schlusslicht VfB Ginsheim ist bei weitem nicht so groß wie die Partie am Mittwoch, dennoch will Rot-Weiß natürlich Spitzenreiter bleiben. Reitz erklärt: „Wir nehmen das Spiel zu 100 Prozent ernst, denn wir wissen, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann. Außerdem möchten wir unsere Siegesserie ausbauen und weiterhin als Tabellenführer grüßen.“ Dabei nicht mitwirken werden Jerome Zey, der sich in Dreieich Gelb-Rot eingehandelt hatte, sowie Sammy Kittel, der sogar die Rote Karte gesehen hatte. Auch hinter dem Einsatz von Tristan Burggraf steht ein großes Fragezeichen. Redaktionstipp: 1:2. PATRICK JAHN

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