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Ab sofort Sport-Vorstand, aber nur noch bis Sommer Trainer: Marius Walz (links).

Fußball, Hochtaunus

Usinger TSG: Trainer Marius Walz ist als Sportchef auf der Suche nach seinem Nachfolger

  • vonGerhard Strohmann
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Für Marius Walz wird die zweite Saison als Trainer der Usinger TSG die letzte sein. Er bleibt dem Verein aber in einer anderen wichtigen Funktion erhalten.

Usingen – Die Fußballabteilung der Usinger TSG hat sich neu aufgestellt. Marius Walz, der seit dem 1. Juli 2019 beim Tabellenachten der Gruppenliga Frankfurt/West als Cheftrainer in der Verantwortung steht, ist in Doppelfunktion ab sofort auch Sport-Vorstand des Clubs.

Die Aufwertung der Kompetenzen von Walz erfolgte vor dem Hintergrund, dass sowohl der seitherige Sportliche Leiter Michael Scherer als auch Abteilungsleiter Michael Schütrumpf zum Jahresende 2020 ihre Ämter niedergelegt haben. Dies allerdings mit vorheriger Ankündigung und ohne jegliche Dissonanzen, denn sowohl Scherer als auch Schütrumpf bleiben den Fußballern der UTSG weiterhin in beratender Funktion erhalten.

Kaderplanung und Nachfolgersuche

Der 51-jährige Walz ist nur noch bis zum Ende dieser Saison – wann immer sie fortgesetzt wird – auch Trainer der 1. Mannschaft und wird dann die sportliche Leitung übernehmen. Zu seinen Aufgabenbereichen gehören jetzt auch die Kaderplanung sowie die Suche nach seinem Nachfolger auf der Trainerposition, der am 1. Juli seinen Posten auf den „Muckenäckern“ antreten soll.

„Beruf und Familie haben bei mir in letzter Zeit noch größere Bedeutung bekommen. Als Sportlicher Leiter kann ich mir die Zeit für den Fußball besser einteilen und werde mich deshalb ab dem Sommer auf diese Tätigkeit konzentrieren“, begründet Walz die Entscheidung für seine Zukunft bei der Usinger TSG.

Da die übrigen Vorstandsmitglieder weiterhin in der Abteilung arbeiten, sollte ein nahtloser Übergang in die Saison 2021/22 gewährleistet sein. Mario Klippel kümmert sich um Finanzen und Sponsoren, Michael Schütrumpf zeichnet für Organisation und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich und Olaf Best bleibt als Spielausschuss-Vorsitzender für das „Tagesgeschäft“ an Bord.

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