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Pascal Schleiffer schoss das 1:0 für den TSV Vatanspor. Foto: Rhode

Fußball, Verbandsliga

Vatanspor gelingt Befreiungsschlag in Ober-Roden

Nur der abgeschlagene Tabellenletzte, die SG Bruchköbel, hat in der Fußball-Verbandsliga Süd weniger Tore erzielt als der TSV Vatanspor. Dabei prägten das Spiel der Bad Homburger über Jahre die Torjäger: Mit Maziar Namavizadeh und Ibrahim Cigdem, die inzwischen höherklassig spielen, war man in den Vorjahren im Sturmzentrum hochrangig besetzt. Die Lücke füllen soll Ex-Profi Emin Yalin. Im wichtigen Spiel bei Germania Ober-Roden wurde der Stürmer nach 70 Minuten eingewechselt und machte mit seinem Tor zum 2:0 alles klar für die Gäste, die in diesem Jahr erstmals siegten.

Nur der abgeschlagene Tabellenletzte, die SG Bruchköbel, hat in der Fußball-Verbandsliga Süd weniger Tore erzielt als der TSV Vatanspor. Dabei prägten das Spiel der Bad Homburger über Jahre die Torjäger: Mit Maziar Namavizadeh und Ibrahim Cigdem, die inzwischen höherklassig spielen, war man in den Vorjahren im Sturmzentrum hochrangig besetzt. Die Lücke füllen soll Ex-Profi Emin Yalin. Im wichtigen Spiel bei Germania Ober-Roden wurde der Stürmer nach 70 Minuten eingewechselt und machte mit seinem Tor zum 2:0 alles klar für die Gäste, die in diesem Jahr erstmals siegten.

Beim fünften Auswärtsspiel in Folge hatte Trainer Jörg Loutchan mit dem 22-jährigen Maximilian Waas eine Alternative mehr im offensiven Bereich. Die brauchte er auch, fehlen doch wegen Verletzung die Offensivkräfte Furkan Usta und Soufian Chihab. Winter-Zugang Waas hatte sich bei seinem ersten Einsatz im Februar in Urberach verletzt und war erstmals wieder dabei. Mit Patrick Berschick bildete er eine Doppelspitze. Beide erhielten vom Coach ein Sonderlob: „Stürmer sollten die ersten Abwehrspieler sein, das haben die beiden mit ihrem Einsatz beherzigt.“

Die offensive Ausrichtung des TSV hatte sogleich Wirkung gezeigt. In der ersten Hälfte erspielten sich die Homburger bereits zahlreiche Torchancen. Ein Kopfball von Alexander Koziolek landete kurz vor der Pause auch im Netz (nach Freistoßvorlage von Celil Cetinkaya). Der gut leitende Schiedsrichter Gahis Safi aus Erlensee sah jedoch eine Abseitsposition.

Auch Kai Klug hatte auf der anderen Seite einiges zu tun, so dass die rund 200 Zuschauer ein lebhaftes Spiel sahen, das in der zweiten Hälfte noch mehr Schwung und höhere Spielanteile für die Gäste brachte. Germania-Torhüter Christoph Kahl stand im Mittelpunkt. Zuerst parierte er bravourös einen Flugkopfball von Berschick nach einer Flanke von André Stoss. Wenig später entschärfte der Keeper einen unkonzentriert geschossenen Elfmeter von Baris Odabas. Ein Foul an Eugen Schiffmann im Strafraum war vorausgegangen.

Wie Loutchan sagte, habe er danach befürchtet, dass seine Mannschaft das nicht so einfach wegstecken könne. Mit seiner Dreifach-Auswechslung in der 70. Minute half er selbst mit, dass das Spiel für sein Team erfolgreich endete. Pascal Schleiffer, der zunächst  „etwas traurig war, nicht in der Startelf zu stehen“, hob noch einer schönen Kombination über Schiffmann und Mäuser den Ball über Kahl zum 1:0 ins Netz (82.), ehe wenig später Yalin mit einem satten Flachschuss nachlegte. „Endlich“, strahlte Loutchan, „sind wir für unsere Leistung auch belohnt worden.“

Vatanspor: Klug – Stoss, Kulick, Koziolek, Cetinkaya – Schiffmann, Fliess (70. Schleiffer), Haruna, Odabas (70. Mäuser) – Berschick, Waas (70. Yalin). – Tore: 0:1 Schleiffer (82.) 0:2 Yalin (85.).

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