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Da war viel mehr drin

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Von: Christian Neubauer

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© © Vitaly Krivosheev - Fotolia.com

In der Fußball-Hessenliga musste sich der 1. FC Eschborn bei Eintracht Stadtallendorf knapp mit 1:2 (1:2) geschlagen geben.

Im letzten Auswärtsspiel des Jahres kassierte die Mannschaft von Rouven Leopold eine bittere Niederlage. Beim Tabellensechsten war deutlich mehr drin für das ranghöchste Team aus dem Fußball-Kreis Main-Taunus. Vor allem in der zweiten Hälfte dominierten die Gäste und vergaben gute Chancen, um die Partie noch zu drehen.

Den besseren Start erwischte Eintracht Stadtallendorf. Die Gastgeber waren zu Beginn spritziger und druckvoller. Nach elf Minuten brachte Vogt Stadtallendorf per Kopf mit 1:0 in Führung. Bereits in der 20. Minute folgte der Treffer zum 2:0. Ausgerechnet Dominik Völk, vor dem der Sportliche Leiter Marcus Klandt besonders gewarnt hatte, weil der Offensivspieler gerade gegen Eschborn immer gerne und zuverlässig trifft, erzielte aus fünf Metern das 2:0. Trainer Leopold reagierte und brachte Patrick Hilser für den jungen Fabian Borger, Tim Tilger übernahm dafür die Position des Rechtsverteidigers. Plötzlich ging ein Ruck durch die Eschborner Mannschaft, und prompt gelang auch der Anschlusstreffer. Eschborn war nun hellwach und kam durch Anthony Wade nach dem weiten Zuspiel von Kevin Hillmann zum 1:2 (38.).

Die Gäste waren danach im zweiten Abschnitt die dominierende Mannschaft und drängten auf den Ausgleich. Von Stadtallendorf war nach der 2:0-Führung kaum noch etwas zu sehen. Die Gastgeber beschränkten sich auf Konter, konnten die Partie aber nicht vorzeitig für sich entscheiden. Eschborn war dem 2:2 nahe. In der 55. Minute wurde erneut Wade auf die Reise geschickt. Der schnelle Außenangreifer zielte aber knapp am Tor vorbei. Die größte Chance zum verdienten Ausgleich ergab sich in der 62. Minute. Wade hatte sich wieder einmal glänzend durchgesetzt und tauchte frei vor dem Stadtallendorfer Tor auf. Diesmal entschied er sich aber für ein Abspiel zum mitgelaufenen Alexander Scholz. Der Querpass war aber etwas zu ungenau, so dass Scholz nur noch das Außennetz traf. „Wir haben das Spiel gerade in der zweiten Halbzeit kontrolliert. Mindestens ein Punkt wäre möglich gewesen“, berichtete Trainer Rouven Leopold.

Nach zwei Auswärtsniederlagen in Folge möchten die Eschborner im letzten Heimspiel des Jahres am kommenden Samstag (14 Uhr) gegen den SV Wiesbaden noch einmal alle Kräfte bündeln, um mit einem positiven Gefühl in die Winterpause gehen zu können. Derzeit rangiert das Team mit 21 Punkten auf Rang neun, doch der Blick muss weiter nach unten gerichtet werden, denn die abstiegsgefährdeten Mannschaften punkteten zuletzt fleißig.

(cn)

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