Zu viele individuelle Fehler: Der Abstiegskampf hält an

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Für die Bundesliga-Spielerinnen des Frankfurter Golf Club spitzt sich die Lage zu. Vor den beiden abschließenden Turnieren in München und in Nürnberg liegen sie in der Tabelle punktgleich mit dem Stuttgarter GC Solitude am Ende.

Für die Bundesliga-Spielerinnen des Frankfurter Golf Club spitzt sich die Lage zu. Vor den beiden abschließenden Turnieren in München und in Nürnberg liegen sie in der Tabelle punktgleich mit dem Stuttgarter GC Solitude am Ende. Der Letzte steigt in die Zweite Bundesliga ab. Für Frankfurt spricht, dass sich die Mannschaft für den Endspurt mit Nationalspielerin Amina Wolf verstärken kann, die aktuell noch in den USA College-Golf spielt.

In Stuttgart mussten die Frankfurterinnen noch ohne sie auskommen. Zunächst sah es hervorragend aus. Nach den Vierern lag der Neuling sogar vorne. Marie Coors/Katharina Keilich spielten als einziges Paar eine Par-Runde (72 Schläge), Bérénice Bronner/Catharina Graf steuerten eine 75 (drei Schläge über dem Platzstandard) hinzu. Das ergab einen Vorsprung von drei Schlägen auf Gastgeber GC Solitude und sieben Schlägen auf den in der Süd-Gruppe dominierenden Titelverteidiger GC St. Leon-Rot.

Doch der befreiende Erfolg gelang nicht. FGC-Coach Michael Totzke war am Abend nach dem so wechselvollen Spieltag sichtlich angefasst: „Nach der sehr guten Ausgangslage nach den Vierern, als wir alles so gemacht hatten, wie wir es uns vorgenommen haben, sind uns in den Einzeln zu viele individuelle Fehler unterlaufen.“ Mit 33 Schlägen über Par lagen die Frankfurterinnen schließlich als Vierte zwei Schläge hinter dem Münchener GC und vier hinter dem Gastgeber aus Stuttgart. St. Leon-Rot mit der überragenden Leonie Harm, die sieben Birdies (ein Schlag unter der Vorgabe für die Bahn) spielte und die Runde mit 66 Schlägen beendete, war der Konkurrenz deutlich überlegen.

Beim Frankfurter Sextett zeigte Jugend-Nationalspielerin Bérénice Bronner mit einer 70er-Runde die beste Leistung. Von den beiden nominell stärksten Frankfurterinnen konnte lediglich Marie Coors (74) einigermaßen zufrieden sein, während Keilich mit 78 unter ihrem Potenzial blieb. Die beiden Nachwuchskräfte, die 17-jährige Katharina Graf und die ein Jahr ältere Clara Scherm, entledigten sich ihrer Aufgabe einigermaßen passabel. Ihre 84er-Runden waren dennoch die schwächsten, die noch in die Wertung einflossen. Hannah Roßmanith lieferte das Streichresultat.

(löf)

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