Stolzer Tabellenführer mit vier Punkten Vorsprung: der SV Rot-Weiß Hadamar.
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Stolzer Tabellenführer mit vier Punkten Vorsprung: der SV Rot-Weiß Hadamar.

Fußball-Hessenliga, Gruppe B

Vier Punkte Vorsprung für Spitzenreiter SV Rot-Weiß Hadamar

Tabellenführer SV Rot-Weiß Hadamar hat mit dem 1:0-Auswärtssieg bei Türk Gücü Friedberg seinen Vorsprung auf die Verfolger in der Fußball-Hessenliga, Gruppe B, auf vier Punkte ausgebaut.

Türk Gücü Friedberg – SV Rot-Weiß Hadamar 0:1 (0:0). „Es war ein harter Kampf mit viel Willen und Leidenschaft“, beschrieb Cheftrainer Stefan Kühne die Grundtugenden seiner Mannschaft. Vor der Partie hatte es in der Wetterau ergiebig geregnet, dementsprechend nass war der Rasenplatz. Die Friedberger hätten durch Daisuke Fukuhara in Führung gehen können, zeigten aber ansonsten in den ersten 45 Minuten keine gute Vorstellung. „Wir sind nicht ins Positionsspiel gekommen und haben die Räume nicht gut besetzt. Wir waren immer einen Tick zu spät“, haderte TG-Trainer Carsten Weber später. Den Westerwäldern gelang es zudem, Türk Gücü weit vom Tor wegzuhalten. Ihre beste Chance in Abschnitt eins vergab Stürmer Marco Koch, der nach einem langen Pass in Szene gesetzt wurde und an TGF-Torhüter Felix Koob scheiterte. Im zweiten Abschnitt fanden die Friedberger besser ins Spiel, mussten aber zunächst eine Schrecksekunde erleben: Ein Kopfballtor Mirko Dimters fand wegen einer Abseitsstellung keine Anerkennung bei Schiedsrichter Carsten Dücker (54.). In der Folge fiel der jüngere seiner Assistenten immer wieder durch vorschnelles Heben seiner Fahne auf, was vielversprechende Alleingänge von Türk Gücüs Torjäger Noah Michel mehrfach unterband. Einig waren sich die beiden Trainer, dass die Spielführung des Unparteiischen unglücklich gewesen sei, da er bei Abseitssituationen seinen Linienrichtern blind vertraute.

In der Schlussphase fiel die Entscheidung zugunsten des Tabellenführers. Erst musste Koob einen Volleyschuss von Mirco Paul parieren, dann traf der eingewechselte Tristan Burggraf aus 20 Metern die Latte. Nach der folgenden Ecke fehlte den Friedbergern die Zuordnung, Luca Teller setzte zu einem fulminanten Schuss an und markierte den Siegtreffer (83.). Auf der Gegenseite vergab Michel, der wahrlich keinen guten Tag erwischt hatte, aus vier Metern den Ausgleich (86.). PEDRO ACEBES

Friedberg: Koob – Biber (87. Biber), Dudda, Kilic, Häuser – Henrich, Schorr – Imek (60. Mahmudov), Demir, Fukuhara (60. Eren) – Michel – Hadamar: Strauch – Teller, Dimter, Dillmann, Wölfinger – Paul, Velemir, Neugebauer (69. Monteiro-Carvalho), Schäfer (78. Burggraf) – Bangert, Koch (87. Kittel) – SR: Dücker (Mackenzell) – Tor: 0:1 Luca Teller (83.) – Zuschauer: 116.

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