Strahlt vor Glück: die Deutsche Polizei-Meisterin Emma Wörsdörfer. Foto: Klaus-Dieter Häring

Deutsche Polizei-Meisterschaften

Im vierten Versuch hat's geklappt: "Polizei-Gold" für Emma Wörsdörfer

Grandioser Erfolg bei den Deutschen Polizeimeisterschaften der Leichtathleten in Göttingen: Im Jahn-Stadion holte Emma Wörsdörfer vom TuS Wallmerod den Titel der "Polizeimeisterin im Speerwurf 2019" in den Westerwald. Silber im Diskuswerfen gewannen Sabine Rumpf (LSG Goldener Grund) und Marius Rosbach (TV Elz).

Elf weitere Titelanwärterinnen hatten mit Emma Wörsdörfer den Wettkampf aufgenommen. Im vierten Versuch warf Emma Wörsdörfer den Speer auf 47,49 Meter und sicherte sie sich damit den Deutschen Meistertitel. Lena Bottlender (TSV Schott Mainz) sicherte sich mit 46,80 Metern Rang zwei. Für Emma Wörsdörfer bleibt nach diesem Titelgewinn zudem die führende Position in der aktuellen Bestenliste des Leichtathletik-Verbandes Rheinland (LVR) im Speerwurf der Frauen mit 49,11 Metern.

In Göttingen am Start war auch wie gewohnt ein starkes Team der hessischen Polizei, die in der Endabrechnung einen guten 3. Platz in der Mannschaftswertung erreichte. Mit dazu beigetragen haben auch die Polizeioberkommissarin Sabine Rumpf von der LSG Goldener Grund, die im Diskuswurf der Frauen mit 51,73 Metern glänzte. Ihre schon wieder recht ordentlichen Weiten zeigen, dass die Vorbereitungen auf den Saisonhöhepunkt, die Europameisterschaften der Senioren in Venedig am kommenden Sonntag, gut verlaufen.

Bei den Männern gewann Polizeikommissar Marius Rosbach vom TV Elz ebenfalls die Silbermedaille. Er brillierte erneut mit 50,88 Metern - und das, obwohl er gerade eine Trainingspause einlegt und direkt aus dem Urlaub zum Wettkampf antrat. Dazu wurde er im Kugelstoßen mit 14,42 Metern noch guter Vierter und beteiligte sich sogar am Staffellauf seines Teams.

In Göttingen mit an Bord war zudem Leon Schwöbel (LG Westerwald) im Kugelstoßen. Auch er erzielte im vierten Versuch sein bestes Ergebnis, und das war Rang drei mit 17,12 Metern. Im Bereich des LV Rheinland liegt der Renneröder mit 18,48 Metern noch immer auf Rang zwei. kt/mru

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