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Konzentriert bei der Sache: Mörfeldens Bundesliga-Spieler Dieter Nielsen fällte 1025 Kegel.

Kegeln

Vizemeisterschaft ist jetzt greifbar

Das Bundesliga-Team von Olympia Mörfelden spielte erfolgreich, das Hessenliga-Team verpasste eine Überraschung.

Nun haben sie die Vizemeisterschaft in der eigenen Hand. Vier Spieltage vor Rundenschluss schoben sich die Bundesliga-Kegler von Olympia Mörfelden auf den zweiten Platz vor. Dank eines 5905:5605- Kantersieges auf den eigenen Bahnen über die SG Mühlhausen liegen sie jetzt dank der besseren Holzzahl knapp vor der punktgleichen Mannschaft von Rot-Weiß Sandhausen, die bei ihrem Heimerfolg über Gerolsheim 75 Holz weniger erzielte.

Der Tabellenvorletzte aus dem thüringischen Mühlhausen war mit einem Überraschungssieg gegen Sandhausen angereist, konnte der Olympia in ihrer Keglerklause aber nie das Wasser reichen. Die Gastgeber warteten dagegen mit drei Tausendern auf.

Im Starttrio bewegten sich Dieter Nielsen mit 1025 Holz und Sven Völkl mit 1017 Holz gleich in überzeugender Manier im vierstelligen Bereich. Zudem trug Michael Moosburger 966 Zähler zur klaren Halbzeitführung bei. Mühlhausen sah sich da mit Ergebnissen von 990, 966 und 916 Holz schon mit 136 Kegeln im Hintertreffen.

In der Schlussachse gab Zweitmannschafts-Spieler Daniel Vonhof sein Bundesliga-Debüt. Seine 904 Holz sind allerdings noch ausbaufähig. Auch Stefan Beck blieb mit 966 unter seinen Möglichkeiten. Doch Robert Nägel erwischte mit 1027 Holz als Tagesbester einen sehr guten Tag. Da es die Gäste nur auf 940, 929 und schwache 864 Holz brachten, wuchs der Vorsprung von Mörfelden noch auf genau 300 Kegel an – was ihnen den zweiten Tabellenplatz eintrug. Diesen will die Olympia am Samstag um 13 Uhr beim abstiegsgefährdeten TuS Gerolsheim nun verteidigen. Das Hinspiel wurde mit einem Plus von 185 Holz klar gewonnen.

Nach der Hälfte der Begegnung sah es noch nach einer Überraschung aus. Eine Führung im Starttrio konnten die Hessenliga-Kegler von Olympia Mörfelden II jedoch nicht halten und mussten gegen Spitzenreiter KSC Hainstadt eine unglückliche 5597:5636-Niederlage hinnehmen. Drei Spieltage vor Saisonende ist die Erstliga-Reserve zwar auf den siebten Platz abgerutscht. Bei sechs Punkten Vorsprung zur Abstiegszone muss sie sich aber keine Sorgen mehr machen.

Warfen Erstmannschafts-Spieler Jürgen Fleischer (944), Christian Vonhof (890) und Alex Geiß (911) ein kleines Plus von 38 Holz in der Startachse heraus, so reichte es dann trotz eines Klasse-Auftritts von Stephan Michel mit tollen 1015 Holz doch nicht zum Sieg. Zwar konnte auch Sascha Wetzel mit guten 952 Holz noch 29 Zähler gut machen. Aber Philipp Albert (885) stand gegen den besten KSC-Spieler Thomas Sinnß, der 1027 Kegel fällte, auf verlorenem Posten. So hatte Mörfelden am Ende mit 39 Holz recht knapp das Nachsehen. Am Sonntag sollte um 10 Uhr beim abstiegsgefährdeten Drittletzten TuS/SKC Griesheim wieder ein Sieg drin sein. abi

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