Jana Achtert (von links), Maja Leutar und Janina Hecht (TG Groß-Karben) erwarten den gegnerischen Aufschlag.

Volleyball

TG Groß-Karben: Das Feld von hinten aufrollen

Die 1:3-Niederlage vom Hinspiel liegt den Karbenerinnen noch immer schwer im Magen. Morgen soll im hohen hessischen Norden Wiedergutmachung betrieben werden.

Wenn die Volleyballerinnen der TG Groß-Karben am Sonntag in Fuldabrück (16 Uhr, Sporthalle vor der Söhre) zum Rückrundenauftakt gegen die FSV (Freie Sportvereinigung) Bergshausen antreten, dann liegt der Saisonstart gegen diesen Gegner exakt drei Monate zurück. Nach dem Hinspiel am 16. September hieß es, die TG habe der FSV über weite Strecken Paroli bieten und Satz zwei für sich entscheiden können, im ersten und vierten Satz habe es aber nicht gereicht, so dass sich Bergshausen mit einem 3:1 die ersten Punkte holte.

Für die Gegnerinnen zweifelsohne ein gelungener Saisonstart, dem sich in den nachfolgenden vier Spielen weitere Punktgewinne anschlossen, bis die Serie am 27. Oktober gegen Auerbach riss und zuletzt sogar Niederlagen gegen die schlechter platzierten Teams aus Waldgirmes und Kassel folgten. Trotzdem stehen die Nordhessinnen mit 13 Punkten auf Platz sechs, neun Punkte vor den Karbenerinnen, die seit dem letzten Spieltag das Schlusslicht der Tabelle bilden.

Für die die Bergshäuser Volleyball-Damen sind die Sonntagsgäste einer ihrer Lieblingsgegner, der spannende Spiele und Stimmung in der Halle garantiert. Trotz des Erfolgs im Hinspiel heißt es bei den Gastgeberinnen, „im Rückspiel werden bekanntlich die Karten neu gemischt“. Und Bergshausens Zuspielerin Bianca Grünewald meint: „Die Spiele sind immer wieder aufs Neue voller Spannung und Action. Wir müssen die Groß-Karbener Abwehr abwechslungs- und letztlich erfolgreich beschäftigen.“ Mit dem richtigen Biss und mit einem hochkonzentrierten Team könne man die Leistung vom Saisonbeginn wiederholen, ist sich FSV-Trainer Thomas Willisch sicher.

Hoch konzentriert werden nach der langen Anreise auch die Karbenerinnen sein müssen, wenn es in der Rückrunde besser laufen soll als in den Hinspielen. Und genau das haben sie vor: Top motiviert in die Rückrunde starten nach dem Motto „Wir rollen das Feld von hinten auf“. Wie es momentan aussieht, werden sie in Fuldabrück zu acht antreten. Weiterhin fehlen wird Neuzugang Natalia Rusakova. Und diesmal wird auch der etatmäßige Coach Thomas Brunner nicht dabei sein können. Die Spielerinnen haben sich daher – so Libera Julia Hinterthür – „um einen Aushilfscoach gekümmert“. gg

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