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Vorfreude auf den Dritten

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Von: Volker Hofbur

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Von der Erfahrung von Nils Kreitling (rechts) können seine Mitspieler Florian Ruhm und Jannik Weber profitieren. FOTO: marcel lorenz
Von der Erfahrung von Nils Kreitling (rechts) können seine Mitspieler Florian Ruhm und Jannik Weber profitieren. © Marcel Lorenz

Die Krifteler erwarten die FT Freiburg

Kriftel -30 Punkte haben die Volleyballer der TuS Kriftel in der 2. Bundesliga Süd schon geholt. Nun kommt mit dem Tabellendritten FT Freiburg am Samstag (20 Uhr, Weingartenhalle) eine Mannschaft, gegen die die Krifteler in der Hinrunde beim 0:3 keine Chance hatten. Derzeit liegen die Freiburger fünf Punkte vor den Kriftelern, haben aber auch schon zwei Spiele mehr absolviert.

Trainer Tim Schön, der im Hinspiel gefehlt hatte, möchte mit seinem Team Wiedergutmachung für das 0:3. "Wir müssen mit guten Aufschlägen ihr variantenreiches Spiel stören. Dazu sind sie fehlerfrei in ihren Aufschlägen, und durch Neuzugänge auf der Zuspiel- und Außenposition haben sie an Qualität gewonnen", zeigt Schön Respekt vor dem Gegner. Freiburg ist eine Mannschaft, gegen die sein Team die Punkte selbst machen muss, da ihr wenige Fehler unterlaufen. Der Trainer legt in dieser Woche das Augenmerk auf die Annahme, die gegen diesen Gegner entscheidend werden kann und zuletzt in Grafing nicht überzeugte. "Wir brauchen mehr Konstanz im Aufschlag, denn wir haben wie Freiburg auch vorne Qualität", erläutert der Trainer, der wohl nur auf Fynn Müller, der schulisch bedingt fehlen wird, verzichten muss. Und er kann mit seinem Team befreit aufspielen, denn er sieht die Gäste in der Favoritenrolle.

Besonders freut sich Tim Schön, dass er wieder auf seinen erfahrensten Spieler Nils Kreitling nach dessen überstandener Corona-Infektion zurückgreifen kann. "Er ist ein ganz wichtiger Faktor im Block und ein guter Aufschläger. Mit seiner Präsenz ist er ganz wichtig für unser Angriffsspiel und auch ein guter Aufschläger", beschreibt der Krifteler Trainer die Stärken seines Mittelblockers, der nach dem Drittliga-Abstieg 2013 zum Zweitligisten TG Rüsselsheim gegangen war. "Er gibt uns so viel mit seiner Erfahrung, und er ist körperlich gut dabei. Ich bin froh, dass wir ihn haben", freut sich Schön, seinen Routinier wieder mit dabei zu haben.

Auch Nils Kreitling freut sich auf das Spiel am Samstag: "Da gibt es für mich ein Wiedersehen mit Sebastian Dinges, der mit mir jahrelang in Rüsselsheim zusammen gespielt hat." Er spürt keinerlei Nachwirkungen von seiner Infektion und hat das Training in dieser Woche wieder aufgenommen. Und er spürt auch Vorfreude auf das Spiel gegen Freiburg: "In dieser Saison ist alles eng beieinander. Da kann hinter Karlsruhe jeder jeden schlagen. Wenn wir alle unsere Leistung bringen, können wir auch gegen Freiburg etwas holen. Wir sind in der Block-/Feld-Verteidigung sehr stark." Der 31-Jährige freut sich auch über die Entwicklung, die seine Mannschaft genommen hat. "Das sieht schon gut aus mit dieser jungen Mannschaft. Mit 30 Punkten stehen wir auf einem stabilen Platz im oberen Mittelfeld. Das ist beachtlich mit diesem Kader unter diesen Bedingungen", erklärt Kreitling.

Nach der Geburt seiner Tochter vor zwei Jahren ist er nur bei den Heimspielen dabei. "Die weiten Auswärtsfahrten mache ich nicht mehr mit. Ich will den Mitspielern mit meiner Erfahrung helfen. Und die Heimspiele machen mir Spaß", erklärt er. Er trainiert zwei Mal in der Woche. "Am Montag habe ich frei", berichtet der Werkstattleiter eines Fahrradhändlers in Hofheim, "da bleibe ich zu Hause, weil meine Frau auch Volleyball spielt in der Oberliga. Sie hat früher auch höherklassig gespielt". Und auch seine Tochter ist schon fleißig mit den kleinen Volleybällen unterwegs, wie Nils Kreitling erzählt. vho

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