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Torjubel: Alexander Scholz.

Fußball

Vorfreude auf Junioren-Nationalspieler und Verbandsliga-Knipser

Mit acht vielversprechenden Neuzugängen geht Fußball-Hessenligist VfB Ginsheim in die neue Saison.

Ob acht Abgängen bestand Handlungsbedarf bei Fußball-Hessenligist VfB Ginsheim. Weshalb die Verantwortlichen nach potenziellen Neuzugängen Ausschau hielten, Gespräche führten, taten und machten. Mittlerweile sind, wie berichtet, acht Neue fix.

Vom SV Wehen Wiesbaden hat der VfB den bisherigen Kapitän der U19-Bundesligamannschaft, Jonas Dawit (18), verpflichtet. Der Linksverteidiger könnte Eduardo Landu Mateus ersetzen, der zum künftigen Regionalligisten Dreieich wechselt.

Mit Ryota Ishii (24) kommt ein weiterer Außenverteidiger zum VfB. Der Japaner von Basara Mainz (Landesliga Ost Rheinhessen) kann sowohl links als auch rechts eingesetzt werden. Mit ihm ist auch sein bisheriger Trainer bei Basara Mainz, Matthias Güldener (30), zum VfB gewechselt und wird Co-Trainer von Artur Lemm, nachdem der bisherige Assistenzcoach Sebastian Pacher aus persönlichen Gründen aufgehört hat.

Masaki Murata (18), ein weiterer Japaner, ist ein Mann für die Offensive. Der ehemalige Junioren-Nationalspieler seines Landes hat bisher in der U18 des japanischen Erstligaklubs Kawasaki Frontale gespielt. „Er ist ein großes Talent“, sagt Artur Lemm. Murata habe vor, sich in Deutschland weiter zu entwickeln – mit Blickrichtung höherklassiger Fußball.

Für die linke Mittelfeldseite vorgesehen ist Nico Siegert (20) vom SV Gonsenheim (Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar). Hinter ihm liegt eine unglückliche Saison, da er durch eine Sprunggelenksverletzung (Syndesmosebandriss) monatelang ausfiel. Lemm hält viel von dem „richtig guten Außenbahnspieler“, unter anderem in der U17- und U19-Bundesligamannschaft von Mainz 05 ausgebildet.

Für den Angriff hat sich der VfB die stürmischen Dienste von Alexander Scholz (23) gesichert, der in der vergangenen Saison 19 Tore zum Hessenliga-Aufstieg des FC Eddersheim beigetragen hat. Scholz soll Torjäger Mahdi Mehnatgir ersetzen, der zu Schott Mainz abgewandert ist. Und weil auch Berat Karabey den VfB verlässt, haben die Blau-Weißen Bedarf für einen weiteren Stürmer. Diesen Platz nimmt Stephan Kaul (24) vom SVG Göttingen (Oberliga Niedersachsen) ein. Kaul zieht wegen seines Studiums in Mainz ins Rhein-Main-Gebiet.

Fürs zentrale Mittelfeld geplant ist Derrick Amoako, zuletzt beim FV Biebrich (Verbandsliga Mitte). Amoako sei flexibel einsetzbar und torgefährlich, so Lemm. Als hoch veranlagten Spieler schätzt der VfB-Trainer Marvin Kauer (21) ein, der ebenfalls die Zentrale der Blau-Weißen bereichern soll. Kauer kommt vom Gruppenligisten Spvgg Eltville.

Weitere VfB-Abgänge sind Giuseppe Carbone (zur TSG Hechtsheim), Ilyasse Attia (Fvgg Kastel), Jan Finger (SV Nauheim), Daisuke Fukuhara (Basara Mainz) und Kyujin Choung (Ziel unbekannt). Kamil Kwiaton wird spielender Co-Trainer der U23 des VfB. Tobias Bednarz bleibt beim VfB, pausiert aber.

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