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Freut sich auf das Derby gegen Zeilsheim: Flörsheims Reda El Ouardani.

Fußball

Vorfreude bei El Ouardani

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Bereits am Freitag steigt in der Fußball-Verbandsliga Mitte das nächste Derby. An der Flörsheimer Hauptstraße spielen DJK Flörsheim und SV Zeilsheim.

„Es gibt kein besseres Spiel als freitagabends gegen Zeilsheim“, sagt Reda El Ouardani und spricht mehr als der Hälfte seiner Mannschaft aus der Seele. Schließlich spielte nicht nur Flörsheims kreativer Rechts-Verteidiger schon für den Konkurrenten, sondern auch Hamza Bouchen, Fatih Turan, Yassin Nefes, Pascal Hertlein, sowie die Brüder Pierre und Daniel Massfeller. „Man hat schon im Training gemerkt, dass da eine andere Spannung drin ist“, beschreibt der 30-jährige Routinier das Training nach dem spielfreien Wochenende, „unsere Mannschaft hat Bock auf dieses Spiel.“

Nach der 0:3-Heimniederlage gegen Dietkirchen, die laut El Ouardani verdient war, weil die DJK den starken Gegner unterschätzte, hat der Tabellenzwölfte gegen den Fünften die Chance zur Wiedergutmachung. „Motivieren muss uns vor diesem Spiel keiner“, stellt der Defensiv-Spezialist klar. Weil auch die Zeilsheimer zuletzt beim 1:1 gegen Waldbrunn zwei Zähler vergaben, rechnet sich El Ouardani etwas aus. „Ich hoffe auf ein enges, spannendes Spiel. Wenn alle ihre Leistung abrufen, kann es mit Punkten klappen.“

Aus seiner Zeilsheimer Zeit kennt er noch Trainer Sascha Amstätter, zu dem er unmittelbar vor dem Derby Kontakt hatte, Raffael Grigorian und Dominik Reining. „Raffa ist auf der Sechs überragend und Reining ist für mich der beste Torwart der Liga“, so El Ouardani. Die Defensive sieht er als Prunkstück, merkt aber an: „Wenn wir es schaffen, defensiv gut zu stehen, bin ich guter Dinge, dass nach vorne auch etwas geht.“ Hinter den angeschlagenen Serhan Karabas und Maxim Bujnov stehen bei Flörsheim Fragezeichen. Sonst kann Trainer Kristian Maslanka aus dem Vollen schöpfen. Nach der 0:3-Packung ordnete der Trainer zwei normale Trainingswochen an. Zudem ging die Flörsheimer Mannschaft geschlossen in die Rhein-Main-Therme in Hofheim. „Das ist fürs Teambuilding“, erklärt El Ouardani. Nur wenn der Aufsteiger als stabiles Kollektiv auftritt, kann er dem Favoriten Zeilsheim gefährlich werden. Schließlich gewann das Amstätter Team vor Waldbrunn vier Spiele in Folge. Auch die Hausherren können abgesehen von der Enttäuschung gegen Dietkirchen Selbstvertrauen aus der jüngsten Vergangenheit ziehen. Dort holte das Team sieben Punkte aus den Partien gegen Bauerbach (3:2), Biebrich (3:1) und SF/BG Marburg (2:2). Auch die Statistik gegen Zeilsheim macht wieder Mut. Ein 3:2-Heimsieg, steht einer 0:1-Niederlage und einem 1:1 in Zeilsheim gegenüber. „Dieses Spiel hat viel Prestige. Wir werden bereit sein, gerade gegen Zeilsheim wieder alles zu geben“, so El Ouardani.

Auch sein zweiter Ex-Verein ist am 16. Spieltag der Verbandsliga im Einsatz. Germania Schwanheim empfängt am Samstag (16 Uhr) auf dem heimischen Kunstrasen an der Bahnstraße keinen Geringeren als Tabellenführer FSV Fernwald. Nach der unglücklichen und nicht verdienten 0:3-Niederlage in Langenaubach nimmt die Elf von Tomas Pelayo die Außenseiterrolle gerne an und brennt auf Wiedergutmachung.

(awo)

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