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Sie behauptete sich gut gegen den überlegenen Gegner: Natalie Klaus von der FSG Vortaunus.

Handball

Mit nur drei Stammkräften hält die FSG im Landesliga-Spiel lange mit – Eddersheim II gewinnt souverän

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In der Handball-Landesliga Mitte der Damen gab es nur für die TSG Eddersheim II einen Erfolg, Niederlagen gab es für die stark ersatzgeschwächte FSG Vortaunus und HSG Goldstein/Schwanheim.

Die FSG Vortaunus konnte nur mit drei Stammkräften aus dem Landesliga-Kader antreten und zog sich stark aus der Affäre. Die TSG Eddersheim II gewann sicher, während die HSG Goldstein/Schwanheim in Leihgestern erwartungsgemäß chancenlos war.

FSG Vortaunus – HSG Kleenheim/Langgöns II 19:29 (10:12). „Ich bin stolz, was die Mannschaft geleistet hat“, erklärte Trainerin Alisa Stickl, die selbst noch auf der Rückfahrt mit den A-Jugendhandballerinnen aus Blomberg war, „wir haben mitgefiebert und das Spiel im Liveticker verfolgt“. Die Gastgeberinnen traten mit nur drei Spielerinnen aus dem Stamm an, der Rest kam aus der Zweiten Mannschaft, die in der A-Liga spielt. Die A-Jugendlichen fehlten komplett wegen de Bundesliga-Spiels in Blomberg. „Sie haben das richtig gut gemacht“, freute sich Stickl. In der 40. Minute war Vortaunus beim 14:15 noch dran, auch in der 50. Minute sprach alles für ein achtbares Ergebnis, ehe die Mannschaft kräftemäßig nachließ und unter Wert geschlagen wurde. „Das verdient Respekt“, lobte Stickl, die verärgert über die Haltung des Gegners war: „Das war kein Fair-Play.“

Vortaunus: Zorana Jurcevic, Vesna Bosnic; Marijana Vidovic 6/3, Gabriela Djini 4/2, Natalie Klaus 3, Natalie Hessmer, Marie Tome Noubissi je 2, Marie Huber 1, Anika Nazarenus 1/1, Ruth Eyrich, Julia Anthes.

HSG Dutenhofen/Münchholzhausen – TSG Eddersheim II 20:27 (7:15). Trainer Henry Kaufmann war zufrieden mit seiner Abwehr: „Wir haben super begonnen. Die Abwehr war stark, dazu hat Lena Kuptschitsch richtig gut gehalten und mehr als 30 Bälle abgewehrt.“ Nach gut 15 Minuten setzten sich die Gäste ab, in den letzten 13 Minuten kassierten sie nur ein Gegentor. „Wir waren mit unserer 6:0-Deckung sehr gut auf den Gegner vorbereitet“, berichtete Kaufmann, dessen Team nach anfänglichen Problemen auch mit der offenen Deckung des Gastgebers zurechtkam. „Dann haben wir uns darauf eingestellt. Ich bin auch nicht nervös geworden, als Dutenhofen auf 20:23 herangekommen ist. Danach hat der Gegner kein Tor mehr geworfen“, resümierte er und freute sich, dass sein Team 23 Minuten ohne Gegentor blieb. Er habe lange ruhig auf der Bank gesessen.

Eddersheim: Lena Kuptschitsch, Nadine Ramp; Jasmin Rühl 7/5, Lea Ullrich 6, Lisa Walter 4, Rabea Grünewald 3, Nicole Walter, Annika Breitenfelder je 2, Sina Gottfried, Judith Büttner, Leonie Kaufmann je 1, Janina Braun.

TSG Leihgestern – HSG Goldstein/Schwanheim 40:28 (23:12). Trainer Jens Wagner lobte die Moral seines Teams: „Wir haben nicht aufgegeben und bis zum Ende gekämpft. Die Mannschaft ist zu grün und zu jung, um gegen diese Gegner zu bestehen. Aber wir haben schon einiges fürs nächste Spiel ausprobiert.“ Bereits zu Beginn gerieten die Gäste mit 1:7 in Rückstand und liefen diesem Rückstand hinterher. „Wir haben völlig verdient verloren, aber als so schlimm, wie es das Ergebnis sagt, habe ich es nicht empfunden“, resümierte Wagner.

Goldstein/Schwanheim: Victoria Manger, Emilia Porceddu; Lisa Scholz 7/6, Annika Sauer 6/1, Daniela Susic 4, Kristina Lubina 4/3, Julia Sitzius 3, Katja Bulic, Naomy Winter, Maren Zimmer, Nicola Sitzius je 1, Julia Beuth, Dana Wollmann, Konstanti Kasartzoglu.

(vho)

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