Symbolbild.

Kreisschiedsrichtervereinigung Limburg-Weilburg

Wahlkampf um die Bender-Nachfolge

Ralf Schuchardt und Tobias Barthelmes stellen sich zur Wahl um das Amt des Kreisschiedsrichterobmanns Limburg-Weilburg.

Nachdem bekannt wurde, dass Friedhelm Bender, jahrelang Kreisschiedsrichterobmann des Fußballkreises Limburg-Weilburg, bei den Neuwahlen am 3. Februar (19.15 Uhr) nicht mehr zur Wahl steht, hat der Kreisschiedsrichterausschuss am späten Mittwochabend in einer Mitteilung mit Ralf Schuchardt, der bereits seit acht Jahren als Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit im Kreisschiedsrichterausschuss fungiert, einen weiteren Namen in den Ring geworfen. "Die Idee war schon vorhanden, wir haben die Kandidatur dann im Ausschuss erarbeitet und diskutiert und wollen diese jetzt durchsetzen", so Schuchardt im Gespräch mit dieser Zeitung.

"Wer mich kennt, weiß, dass ich meine Linie und meine Strukturen habe, die ich versuche, zusammen mit einem guten Team dahinter, durchzusetzen." Und weiter: "Es gibt neue Ansätze, viele neue Ideen, die  ich unter anderem bei drei Neulingslehrgängen von jungen Schiedsrichtern aufschnappt habe", gewährt der Co.-Trainer der Hadamarer Hessenliga-Mannschaft Einblick in seine Gedankengänge. "Ich würde mich auf die neue Aufgabe freuen, auch wenn sie sehr schwierig wird."

Zuvor hatte bereits der Weyerer Tobias Barthelmes, der amtierende stellvertretende Kreisfußballwart, seine Absicht kundgetan, für das Amt des Schiedsrichterobmanns zu kandidieren, und hatte dazu gleich ein ausführliches Konzept vorgestellt. "Ich war durchaus überrascht, dass es nun einen Gegenkandidaten gibt", so Tobias Barthelmes, der trotz der Neuigkeiten an seiner Kandidatur festhält, im Gespräch mit dieser Zeitung. "Es ist etwas bedauerlich, dass es nun etwas konkurrierend wird, ergänzend hätte es mir noch besser gefallen."

Nichtsdestotrotz erhoffen sich beide Bewerber, die miteinander ein freundschaftliches Verhältnis pflegen, einen guten Umgang im anstehenden Wahlkampf. "Ich habe mit Tobias gesprochen und uns gewünscht, dass alles fair bleibt. Fairness ist das oberste Gebot", so Ralf Schuchardt. "Wir kennen uns schon lange. Ich habe keinen Bock auf eine Schlammschlacht." Schließlich - das betonten beide vehement - ginge es hier "nur" um ein Ehrenamt.

Ein Favorit auf Nachfolge Friedhelm Benders ist noch nicht auszumachen. Schließlich besteht bis zum richtungsweisenden Wahlabend auch noch die Möglichkeit, dass sich weitere Kandidaten zur Wahl aufstellen werden. "Mit weiteren Bewerbern rechne ich persönlich nicht", sagt allerdings Tobias Barthelmes. Je nach Ausgang der Wahl des neuen Schiedsrichterobmanns Anfang Februar im Schupbacher Bürgerhaus wäre sogar ein Szenario denkbar, in dem die Stellvertreterposition des Gewinners vom jeweiligen Gegenkandidaten ausgefüllt wird. yw

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare