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Auch diese Chance für Steffen Moritz (links) und Lukas Scholl bringt nichts ein. Im Gegenteil: Direkt danach nutzt Kinzenbach einen eklatanten Abwehrfehler zur Zwei-Tore-Führung. Foto: Klaus-Dieter Häring

Fußball-Verbandsliga Mitte

FC Waldbrunn nicht "abgezockt" genug

FC Waldbrunn – SG Kinzenbach 1:3 (0:2).  Das tabellarisch gesehene Spitzenspiel konnte vor allem aus Sicht der Waldbrunner den Ansprüchen nicht gerecht werden. Vor allem im ersten Durchgang zeigte der FC vor der körperlichen Präsens der Besucher zu viel Ehrfurcht, kam nur schwer in die Gänge und lud die Besucher mit Gastgeschenken zur Pausenführung ein. Möglichkeiten, diese zu verhindern,  hatten Steffen Moritz in der 12. Minute, als er freistehend am Ball vorbei säbelte, und später Lukas Scholl, der die Kugel drüber jagte und in der 36. Minute am bombensicheren Tommy Ried im SGK-Tor scheiterte. Ansonsten war statt gelungenem Kombinationfußball eher „Luftball“ angesagt. Nach dem Kabinengang traten die Westerwälder aggressiver und häufiger  im Kinzenbacher Strafraum auf. Den Anschlusstreffer durch Lukas Scholl vereitelte der Linienrichter mit seiner Fahne. Steffen Moritz’ Versuch mit dem Fuß nach Durchlauf von Robin Scholl wurde abgeblockt,  auch der folgende Kopfball nach einer Ecke. Der eingewechselte Mühl scheiterte nach Antritt über die rechte Seite, der glücklose, aber kampfstarke Lukas Scholl über die linke Seite (84.). Nach dem Foulelfmeter-Anschlusstreffer, an Moritz verursacht und auch von ihm sicher verwandelt, war aufgrund der Leistungssteigerung und der vergebenen Chancen in der zweiten Halbzeit das hochverdiente Unentschieden dahin. Symptomatisch für die glücklose Vorstellung der Westerwälder war auch, dass sie den ausgebuffteren Besuchern  den dritten Treffer ermöglichten.     hho Waldbrunn: Göltl, R. Scholl, Egenolf, Fürstenau, Mehr, Rösler (70. Mühl), Schäfer (55. Steinhauer) Moritz, Oshima, L. Scholl, Breuer –  Kinzenbach: Ried, Yildirim, Apostolou, Schadenberg, Mohr, Anker (85. Güngör), Riske, Vural, Geisler, Marankoz, Maro (80. Korkmatz) – Tore:  0:1 Marankoz (35.), 0:2 Marankoz (54.), 1:2 Steffen Moritz (83.), 1:3 Güngör (90.+2) – SR:  Rühl      – Zuschauer: 240.

FC Waldbrunn – SG Kinzenbach 1:3 (0:2).  Das tabellarisch gesehene Spitzenspiel konnte vor allem aus Sicht der Waldbrunner den Ansprüchen nicht gerecht werden. Vor allem im ersten Durchgang zeigte der FC vor der körperlichen Präsens der Besucher zu viel Ehrfurcht, kam nur schwer in die Gänge und lud die Besucher mit Gastgeschenken zur Pausenführung ein. Möglichkeiten, diese zu verhindern,  hatten Steffen Moritz in der 12. Minute, als er freistehend am Ball vorbei säbelte, und später Lukas Scholl, der die Kugel drüber jagte und in der 36. Minute am bombensicheren Tommy Ried im SGK-Tor scheiterte. Ansonsten war statt gelungenem Kombinationfußball eher „Luftball“ angesagt. Nach dem Kabinengang traten die Westerwälder aggressiver und häufiger  im Kinzenbacher Strafraum auf. Den Anschlusstreffer durch Lukas Scholl vereitelte der Linienrichter mit seiner Fahne. Steffen Moritz’ Versuch mit dem Fuß nach Durchlauf von Robin Scholl wurde abgeblockt,  auch der folgende Kopfball nach einer Ecke. Der eingewechselte Mühl scheiterte nach Antritt über die rechte Seite, der glücklose, aber kampfstarke Lukas Scholl über die linke Seite (84.). Nach dem Foulelfmeter-Anschlusstreffer, an Moritz verursacht und auch von ihm sicher verwandelt, war aufgrund der Leistungssteigerung und der vergebenen Chancen in der zweiten Halbzeit das hochverdiente Unentschieden dahin. Symptomatisch für die glücklose Vorstellung der Westerwälder war auch, dass sie den ausgebuffteren Besuchern  den dritten Treffer ermöglichten.     hho

Waldbrunn: Göltl, R. Scholl, Egenolf, Fürstenau, Mehr, Rösler (70. Mühl), Schäfer (55. Steinhauer) Moritz, Oshima, L. Scholl, Breuer –  Kinzenbach: Ried, Yildirim, Apostolou, Schadenberg, Mohr, Anker (85. Güngör), Riske, Vural, Geisler, Marankoz, Maro (80. Korkmatz) – Tore:  0:1 Marankoz (35.), 0:2 Marankoz (54.), 1:2 Steffen Moritz (83.), 1:3 Güngör (90.+2) – SR:  Rühl      – Zuschauer: 240.

SSV Langenaubach – FC Dorndorf 2:1 (0:0).Mit gerade einmal elf Spielern aus dem Verbandsliga-Kader musste der FCD zum schweren Auswärtsspiel im Haigerer Stadtteil antreten. Der SSV setzte die Defensive der Schilling-Elf von Beginn an unter Druck. Die umformierte Abwehr schlug sich aber wacker. Nur einmal musste der FC-Keeper bei einem Schuss von May auf der Linie sein Können zeigen (15.). Ab der Mitte der ersten Halbzeit wusste sich Dorndorf etwas zu befreien und den  einen oder anderen Konter anzusetzen.       Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag: Aushilfsstürmer Mario Großmann,   Spielertrainer der Dorndorfer A-Liga-Mannschaft, düpierte nach einem langen Ball in die Spitze (47.)  die Langenaubacher Abwehr   und schob den Ball routiniert an Fünfsinn vorbei über die Torlinie. Die Mannschaft von Trainer Danecker benötigte einige Minuten, um sich von diesem Rückschlag zu erholen. Danach genügten ihr aber fünf Minuten Unordnung in der Schwarz-Weiß-Defensive, um das Spiel zu drehen. Zunächst wurde (60.) nach einer schnell vorgetragenen Kombination May an der Fünfer-Linie überlegt freigespielt und hatte keine Mühe, den Ausgleich zu erzielen; vier Minuten später konnte Uzun nicht vom Ball getrennt werden und schoss zum 2:1 für den SSV ein. Dorndorf gab sich nicht geschlagen und kämpfte bis zum Ende um den Ausgleich. Jedoch scheiterte Henkes zunächst von der Strafraumgrenze aus an Fünfsinn und verzogen Ketzerin aus spitzem Winkel und Lima in aussichtsreicher Position knapp.     loe

Langenaubach: Fünfsinn, Hartmann, Wadolowski, Schneider, May, Müller, Uzun (77. Unruh), Kunz (80. Damar), Göbel, Buhl – Dorndorf: Kremer, Schneider, Fujita, Wilhelmy, Blättel, Henkes, Mansur, Katzerooni (90. J. Weyer), Lima, Reifenberger, Großmann (80. Schmiedinger) – Tore: 0:1 Mario Großmann (47.), 1:1 May (60.), 2:1 Uzun (64.) – SR:  Rolbetzky (Marburg) – Zuschauer: 100.

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