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Christopher Felter (RW Walldorf, li.) drischt vor dem herangestürmten Unter-Abtsteinacher Markus Moh-Amar die Kugel weg.

RW Walldorf verliert Punkte und Dragan Niksic

Ein Platzverweis, eine schwere Verletzung und ein 1:2 gegen Unter-Abtsteinach: Für Rot-Weiß Walldorf war das gestrige Spiel eins zum Vergessen.

Für den SV Rot-Weiß ist die SG Unter-Abtsteinach nicht gerade ein Lieblingsgegner. Gestern unterlagen die Walldorfer Verbandsliga-Süd-Fußballer dem Mitaufsteiger mit 1:2 (0:1), womit sie ihre negative Bilanz gegen die Überwälder (vier Siege, sieben Niederlagen, zwei Unentschieden seit 2000) ausgebaut haben.

Die Heimelf um Trainer Max Martin tat sich von Beginn an schwer mit der SGU, die robust und durchsetzungsstark in den Zweikämpfen auftrat – und mit schnellem Umschaltspiel auch torgefährlich war. Auch eine fast halbstündige Spielunterbrechung gegen Ende der zweiten Halbzeit, da das Sturmtief Fabienne Wassermassen niederregnen ließ, brachte die SGU nicht aus dem Tritt. In der zweiten Minute der Nachspielzeit sorgte Patrick Landwehr mit dem 0:2 für die Entscheidung. Marc Eichfelders Anschlusstreffer im direkten Gegenzug kam zu spät.

Dass sich RW-Stürmer Samet Demir kurz nach der Pause verletzte (Verdacht auf Nasenbeinbruch) machte das Walldorfer Unglück perfekt.

Für das frühe Unter-Abtsteinacher Führungstor hatte Markus Moh Amar gesorgt (12.). Sechs Minuten zuvor aber war Walldorfs Nico Struwe allein vorm SGU-Torhüter aufgetaucht. Wer weiß, wie das Spiel verlaufen wäre, hätte besagter Alexander Schneider diese Großchance nicht vereitelt. Es war die einzige wirkliche Einschussgelegenheit des SV Rot-Weiß in der ersten Halbzeit.

Obendrein sah Innenverteidiger Dragan Niksic Gelb-Rot (40.). Eigentlich hätte der früh verwarnte Niksic ausgewechselt werden sollen, doch dazu kam es nicht mehr. Unverständnis äußerte RW-Vorsitzender Manfred Knacker über den kleinlich pfeifenden Schiedsrichter, Tobias Panzer, der zehnmal Gelb und einmal Gelb-Rot zeigte: „Und das in einem absolut fairen Spiel“, so Knacker.

Die Hereinnahme von Marc Eichfelder (58.) belebte das Walldorfer Offensivspiel. „Wir waren ab Mitte der zweiten Hälfte mit zehn Mann die überlegene Mannschaft“, so Knacker, „wir waren schneller und besser.“ Zu einem Punktgewinn, reichte es aber nicht mehr. dirk

RW: Darmstädter – Demir (48. Beck), Werther, Niksic, Ludwig, Struwe, Tayboga (63. Deumlich), Matheisen, Borger, Felter (58. Eichfelder), Nguyen.

Tore: 0:1 Moh Amar (12.), 0:2 Landwehr (90+2.), 1:2 Eichfelder (90+3.).

SR: Panzer (Butzbach). – Zuschauer: 100. – Gelb-Rot: Niksic (Walldorf/40.).

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