Unter dem Korb sind sie stark: Die HTG II mit Ida Bokemeyer, Finja Heubel, Melanie Streusel, Tosca Steinhoff, Ronja Köhler, Emma Rhein, Marisa Marschner, Emily Johanns, Sarah Geier, Felicitas Fischbach, Julia Wick, Marlene Erbs, Isabel Gregor und Trainerin Gergana Georgieva (von links).	FOTO: VEREIN
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Unter dem Korb sind sie stark: die Basketballerinnen der HTG II.

HTG Bad Homburg

Basketball: Warum eine Saison nach „Corona-Regeln“ auch eine gute Seite hat 

  • Thorsten Remsperger
    vonThorsten Remsperger
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Die HTG-Basketballerinnen bauen in der Regionalliga ihre Serie aus. Aufsteigen können sie nicht, haben aber dennoch ein großes Ziel vor Augen.

Liz Rhein sieht das Ganze positiv. Die Jugendwartin bei den Basketballern der Homburger TG ist gleichzeitig die Hygienebeauftragte. Da die Liga-Verantwortlichen beschlossen haben, dass bis Ende Oktober keine Zuschauer im hessischen Basketball zugelassen sind und es am Ende der Regionalliga-Saison keine Auf- und Absteiger geben wird, könnten Team und Trainerin ohne Druck die Spiele angehen, meint Rhein. „Unsere noch sehr jungen Spielerinnen profitieren davon. Im Grunde ist es eine Vorbereitung für 2021/22. Unser Fokus liegt in dieser Saison zu 100 Prozent auf der Ausbildung der jungen Talente.“

In der 2. Mannschaft, deren Altersdurchschnitt zur Runde nochmals auf unter 20 Jahren gesenkt worden ist, möchte sich aber auch das ein oder andere Talent für Höheres bewerben. Schließlich startet das Zweitliga-Team der Falcons am 18. Oktober um 16 Uhr mit dem Pokalspiel gegen Alba Berlin in die neue Saison. Das erste Heimspiel in der Punktrunde ist am 25. Oktober um 16.30 Uhr gegen den USC Heidelberg. Die ehemalige Erstligaspielerin Ana Kammer (Rutronik Stars Keltern) wurde im Übrigen gerade als „letzter Neuzugang“ der Falcons vermeldet.

Derweil betrieben die Talente der HTG II - die jüngsten Spielerinnen Ida Bokemeyer und Finja Heubel sind gerade mal 14 Jahre alt - mit dem dritten Sieg im dritten Spiel Eigenwerbung. „Dank einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause haben wir die Partie noch drehen können“, kommentierte Bad Homburgs Trainerin Gergana Georgieva, die selbst im Zweitliga-Team mitspielt, das 51:48 beim BC Wiesbaden.

Zur Pause hatte die zu neunt angetretene HTG II schon beim 21:32 die Felle davonschwimmen sehen. Mit deutlich mehr Aggressivität und wesentlich besseren Wurfquoten kamen die Gäste bis zum Ende des dritten Abschnitts auf 39:46 heran und konnten im letzten Viertel das Blatt wenden.

HTG II: Johanns (15/2), Gregor (15/1), Dippel (4), Wilk (4), Rhein (3/1), Marschner (3/1), Steinhoff (3), Erbs (2), Wick (2).

Wenn Mitte Oktober das Top-Team der Falcons beginnt, hofft die HTG, wieder Fans zu den Spielen begrüßen zu können. „Für unsere vereinseigene Halle haben wir ein entsprechendes Hygienekonzept erstellt, dass sich auf gut umsetzen lässt. Daher hoffen wir auf die Möglichkeit, Fans in die Halle zu lassen. Derzeit sieht es gut aus, aber je nach Stand der Fallzahlen kann das auch wieder kippen“, sagt Liz Rhein. (rem/sp)

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