Zweckverband Naturpark Hochtaunus

Weiltal-Marathon lockt fast 1000 Läufer an

Seit 2003 gibt es den Weiltal-Marathon, organisiert vom Zweckverband Naturpark Hochtaunus. Zahlreiche Vereine – so auch der TuS Weilmünster – unterstützen die Veranstalter insbesondere bei

Seit 2003 gibt es den Weiltal-Marathon, organisiert vom Zweckverband Naturpark Hochtaunus. Zahlreiche Vereine – so auch der TuS Weilmünster – unterstützen die Veranstalter insbesondere bei der Verpflegung der Läufer und Zuschauer. Die Marathonstrecke startet auf 490 Metern Höhe, das Ziel in Weilburg liegt auf 128 Metern; dennoch hat es die Strecke in sich, stellt der Kurs doch mit seinem häufigen Wechsel von Gefällen, flachen Abschnitten, aber auch etlichen, teilweise kurzen, doch oft knackigen Anstiegen volle Konzentration an die Läufer/innen. Gleichwohl wird der Landschaftslauf durch das Weiltal in Läuferkreisen zu den schönsten Strecken in Deutschland gezählt.

Dieses Jahr kamen 320 Marathonläufer im Ziel an, 347 absolvierten die ungewöhnliche Streckenlänge von 22 km, 164 erreichten das Ziel nach 12 km – diese Strecke wurde erst zum zweiten Mal angeboten. Die früher beliebten Staffeln werden nicht mehr angeboten. Dieses Jahr gingen die Athleten bei idealem und herrlichem Frühlingswetter auf die Strecke. Aus Sicht des NNP-Landes fallen folgende Leistungen auf: Schnellster – aus heimischer Sicht – auf der Marathonstrecke war Andreas Millen (LG Dornburg), der nach 3:10:06 Stunden das Ziel in Weilburg erreichte. Sein Vereinskamerad Andreas Pohl erreichte nach 3:35,27 als 29. der M45 Weilburg. Reiner Trost (TuS Lindenholzhausen) wurde 14. der M55 in 3:37,13. Von der TG Camberg findet man Christof Kadletz auf Platz 31. der M45 in 3:43:32, knapp dahinter ein Wintersportler des WSC Bad Camberg in 3:43:43 als 15. der M50. Hans-Jürgen Geller und auch ein Fußballer schafften es nach 3:44:22 ins Ziel als 16. der M50 (Michael Flecks, SV Bad Camberg). Dritte der W35 wurde Carina Strube von der LG Brechen nach 3:44:22,2 Stunden.

Der Marathonstrecke von Schmitten-Arnoldshain nach Weilburg stellten sich zwei Athleten des LC Mengerskirchen: Thomas Steinebach (M55) benötigte 3:32:04 Stunden und wurde Zehnter der M55. Sein Vereinskamerad Paul Guckelsberger steht als 20. der M50 in der Ergebnisliste, was zunächst wie ein Messfehler aussieht, doch: Er begleitete einen Freund, Erik Haase, der schon einige Male beim LCM-Stundenlauf am Start war. Gemeinsam erreichten beide nach 3:45:45 Stunden das Ziel.

Schnellster des SC Oberlahn war einmal mehr Matthias Schulz. Er hatte sich für diesen Termin intensiv in den letzten Wochen mit langen Trainingsläufen, aber auch mit etlichen längeren Trainingswettkämpfen vorbereitet. Belohnt wurde er dafür mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 3:36:07,7 und dem 9. Platz der M50. Auch bei Katja Schmidt lief es besonders gut. Wenn auch ihre Beinmuskulatur zum Schluss brannte, war sie in bester Lauflaune und erreichte das Ziel an der Weilburger Hainkaserne nach 3:48:48,9 als vierte Frau der W45. Die weiteren Ergebnisse der SCO-Marathoni bestätigen die optimale Vorbereitung der heimischen Ausdauersportler, die zum Teil ganz neu sind in der Läuferszene. Gegenüber den Ergebnissen ihres ersten Laufes, gab es weitere persönliche Bestzeiten: Iris Hensche, W50, 3:53:03,7, 4. Platz (persönliche Bestleistung=PBL); Melanie Horn, 3. der W35, 3:58:39,3 (PBL); Stefan Würz, 53. der M45, 4:01:08,1 (AK-PBL); Bärbel Würz, 7. der W45, 4:01:08,4 (PBL); Adolf Jung, 13. der M60, 4:12:11,3, Platz 13, PBL; Jörg Geis, 22. der M40, 4:29:21,4; Mario Richter, 36. der M50, 4:44:05,1 (AK-PBL). Von der LSG Goldener Grund lief das Ehepaar Jörg und Silke Lennartz mit. Silke Lennartz absolvierte den Lauf als Elfte der W45 in 4:35:04 und ihr Mann Jörg nach 4:03:47 als 57. der M45.

Drei Athleten des LC Mengerskirchen findet man in der Ergebnisliste über 22 km: Mathias Georg als Achter in 1:29:56 Stunden und Dritter der M40, Christian Reubold in 1:41:17 als Zehnter der M40 sowie Nadine Fasel in 1:51:33 als Zweite der W30. Sieger der männlichen Jugend A wurde hier in 1:34:19 vom TuS Weilmünster Maximilian Brumm. Udo Stöckl und Andreas Roth wurden Zweiter und Dritter der M45 in 1:35:58 und 1:36,36. Sieger der M60 wurde vom LT Hadamar nach 1:38:07 Gregor Belzer. Das Angebot des Naturpark Hochtaunus, mit 22 km einen etwas längeren Halbmarathon zu bewältigen, nahmen drei SC-Oberlahner an. Über die 22 km wurden dabei folgende Zeiten und Platzierungen erzielt: Norbert Heilmeyer, 11. M45, 1:44:58,9; Pia Burkhardt, 9. W40, 2:03:58,4; Ulrich Peter, 30. M50, 2:14:35,0. Dazu die Zeiten der Triathleten: Tim Hirschhäuser (TSG Limbach Triathlon) aus Brechen, 10. M30, 1:48:49; Elke Leimpek (TSG Limbach Triathlon) aus Bad Camberg, 4. W50, 1:53:05; Richard Burbach, Bad Camberg: 28. M50 2:09:50 Camberg.

Auf der Kurzdistanz über 12 km von Weilmünster nach Weilburg passierte Lars Hartmann (SC Oberlahn), M35, nach beachtlichen 48:31,7 Minuten als Zweiter seiner Klasse die Ziellinie. Ingo Sattler, 8. M40, 57:23,3; Oliver Fiedler, 3. M50, 59:08,0; Katja Hirmer, 7. W35, 1:32:20,3 (alle SC Oberlahn). Im Frauenfeld stellte sich Siegrid Maier von der LG Dornburg und dominierte als Siegerin in 54:54 Minuten vor der Zweiten (warum sie ihren Vereinsnamen mit Glühwürmchen ergänzte, ist leider nicht bekannt). Ein weiterer Sieger ist Robert Blum (TuS Weilmünster) in der M60 nach 54:04 Minuten.

Dieser Bericht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, weil viele ohne Vereinsnamen gestartet sind.

(mru)

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