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Gute Laune herrscht bei Weißkirchens Turnern: Julian Peters, Michael Dietz, Maximilian Spieker und Nathan Glattli (von links).

Turnen

Der TV Weißkirchen hat sein Saisonziel erreicht

Zum Saisonabschluss in der vierthöchsten Klasse des Deutschen Turner-Bundes gibt es zwar kein Happy End. Zufrieden ist man beim TVW dennoch.

Um es auf den Punkt zu bringen: Weißkirchens Turner haben ihr Saisonziel erreicht. Nach dem Klassenerhalt im Jahr 2016, der erst über die Relegation mit einem einzigen Saisonsieg gesichert worden war, hat der TV Weißkirchen sich gesteigert und den vierten Platz im Abschlussklassement der Regionalliga erreicht. Der Saisonverlauf mit zwei Siegen und drei Niederlagen (darunter zwei knappe) kann als nächster Schritt in der Entwicklung der Mannschaft eingeordnet werden.

Beim Saisonfinale in der vierthöchsten Klasse des Deutschen Turner-Bunds mussten sich die Schützlinge von Gerd Benner und Erich Kalhöfer in Ober-Ramstadt jedoch dem TV Großostheim denkbar knapp mit 196,90:197,80 geschlagen geben. Im Falle eines Sieges wäre der TVW Dritter gewesen. Das Team um Julian Peters kan aber hoch erhobenen Hauptes auf die Runde zurückblicken.

Die Entscheidung in Ober-Ramstadt fiel an der Übung beim Bodenturnen, mit dem der Wettkampf abgeschlossen wurde. Alles sah bis dahon nach einem Happy End für den TVW aus, denn die Brüder Marlon und Fabian Urban hatten einen Vorsprung von 2,30 Punkten herausgeholt. Ausgerechnet Julian Peters, deutscher Mehrkampfmeister und herausragende Turner dieser Regionalliga-Saison, unterlief als drittem und letztem Turner beim Doppelsalto vorwärts ein Patzer. Er konnte das in einer sonst nahezu perfekten Übung (mit einem Doppelsalto rückwärts zum Abschluss) nicht mehr kompensierten.

„Seine mit 11,05 Zählern bewertete Übung hätte ohne den Sturz sicherlich 1,50 Punkte mehr ergeben, was uns zu Platz drei gereicht hätte“, mutmaßte Benner. Vorwürfe machte dem Blondschopf anschließend jedoch niemand, denn ohne die überragenden Leistungen des Studenten der Sporthochschule Köln hätte die Hochtaunus-Riege in ihrer zweiten Regionalliga-Runde sicherlich nicht so erfolgreich abgeschnitten.

Mit 67,15 Punkten erreichte Peters trotz seines Patzer in der Einzelwertung das zweitbeste Ergebnis sämtlicher Turner des Finaltages – hinter Tobias Menk vom TuS Ober-Ingelheim, dessen 67,85 Punkte seiner Mannschaft zum 202,40:199,05 gegen den TV Ober-Ramstadt und damit zur Meisterschaft verhalfen. Den fünften Platz in der Liga-Wertung sicherte sich unterdessen der TV Gorxheim, der sich gegen Vorjahrsmeister TV Langen mit 188,90:164,70 durchsetzte.

Für den TV Weißkirchen waren neben Peters noch Fabian Urban (63,70/6 Geräte), Robin Heyser (32,05/3), Martin Frumsejo (25,15/3), Nathan Glattli (23,70/3), Maximilian Spieker (21,95/2), Robin Maier(20,15/2) und Patrick Ohl (8,30/1) angetreten.

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