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Energisch: Eintrachtler Steffen Bekiersch zieht ab, der Mainzer Gegenspieler reckt sich vergebens.

Volleyball

Weiter im Höhenflug: Eintracht-Männer feiern den dritten Sieg in Serie

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Die Regionalliga-Teams der Eintracht starteten mit glatten Auswärtssiegen in die Rückrunde.

Der Höhenflug der Regionalliga-Volleyballer von Eintracht Frankfurt hält an. Seit der Rückkehr von Diagonalspieler Sven Panz und Zuspieler Mark Miehm gab es aus drei Spielen die maximale Ausbeute von neun Punkten. „Dieses eingespielte Duo ist ein Riesengewinn für uns. Aber allein daran liegt es nicht. Wir haben jetzt eine Standardformation gefunden, die auf dem Feld bestens harmoniert“, erklärte Trainer Andreas Petrocchi, der beim 3:0 (25:21, 25:22, 25:18) bei der TG Mainz-Gonsenheim II zwar einen breiten Kader dabei hatte, die Start-Sieben aber durchspielen ließ. „Wir wollten den Sieg mehr als der Gegner, der durch sechs Niederlagen in Folge recht verunsichert wirkte“, fand Petrocchi, der sich bei seiner Mannschaft bedankte, dass sie ihm an seinem Geburtstag einen glatten Erfolg geschenkt hatte.

Dem Trainer gefiel zudem, dass die Spieler ungeachtet des klaren Sieges mit sich unzufrieden waren. „Da brauche ich ihnen nicht so viel erklären, sie haben es selber begriffen.“ Zu kritisieren war, dass die Mannschaft angesichts eines relativ komfortablen Vorsprungs nicht konsequent durchspielte, sondern sich ihre Sache ein wenig zu sicher war, wodurch der Gegner wieder näher herankommen konnte.

Marschroute umgesetzt

Ansonsten hielt sich die Mannschaft genau an die ausgegebene taktische Marschroute. Miehm stellte sehr ruhig, spielte meistens über Diagonalspieler Panz, der ebenso wie Mittelblocker Mario Schaus im Block eine kaum zu überwindende Mauer bildete. Panz gelangen auch allein einige „Monsterblocks“. Stark präsentierten sich auch die Außenangreifer Luca Gewehr aus Belgien sowie Steffen Bekiersch, der seine Knöchelverletzung, die ihn im alten Jahr behinderte, inzwischen vollständig auskuriert und zu seiner starken Form vom Saisonbeginn zurückgefunden hat.

Nun empfangen die Adlerträger am Samstag um 20 Uhr in der Wolfgang-Steubing-Halle am Riederwald den punktgleichen SSC Vellmar, der 15 Zählern hinter der Eintracht auf Rang sechs steht. „Gelingt uns ein weiterer Dreier, was ich mir erhoffe, können wir die Abstiegssorgen wohl vergessen und langsam wieder mit einem Auge nach oben schielen. Platz zwei ist nur drei Punkte entfernt. Die Qualität, um oben mitzumischen, haben wir“, betonte Petrocchi.

(löf )

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