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Es geht aufwärts für Laura Predoi (vorne) und ihre Bornheimer Teamkolleginnen im Kampf um den Verbleib in der Hessenliga.

Frauenfußball

Ein weiterer wichtiger Schritt für die SG Bornheim/Grün-Weiß

Die SG Bornheim/Grün-Weiß scheint sich gefangen zu haben: Im Stadtduell mit dem FFC III gab es den dritten Sieg in Serie.

In der Hessenliga bleiben die Fußballerinnen der TSG Neu-Isenburg weiter auf Erfolgskurs und sind jetzt wieder Tabellenzweiter.

TSG Neu-Isenburg – TSV Klein-Linden 3:2 (0:2). – Die Gastgeberinnen verpassten es in der ersten Hälfte, ihre vorhandenen Chancen auch zu nutzen. Die sich bietenden Kontermöglichkeiten spielte Klein-Linden gut aus, während Neu-Isenburg schlecht verteidigte und sich zur Pause durch den Doppelpack von Laura Wickert (9./43.) dann im Hintertreffen sah. So durfte sich der Tabellenletzte, der bis zu diesem Spiel nur sechs Tore in 13 Partien erzielt hatte, berechtigte Hoffnungen auf den ersten Saisonsieg machen. In der zweiten Hälfte konnte sich Neu-Isenburg jedoch steigern und drehte das Spiel durch die Tore von Damla Bulut (62./80.) und Amelie Pollara (76.). „In der zweiten Halbzeit haben wir das deutlich besser gemacht und am Ende auch verdient gewonnen. Aber wir haben auch Glück gehabt“, gab Neu-Isenburgs Co-Trainer Ronny Hartmann-Meinecke zu.

SG Bornheim/Grün-Weiß – 1. FFC Frankfurt III 3:0 (1:0). – Das Ergebnis war noch das spektakulärste an einem ansonsten eher mäßigen Spiel. Tormöglichkeiten ergaben sich auf beiden Seiten nur selten, so dass ein Foulelfmeter von Kathrin Schneider herhalten musste, um Bornheim in Führung zu bringen (30.). Dem vorausgegangen war ein Foul an Mirwat El Sahhar. Frankfurt brauchte bis zur 40. Minute, ehe ein Distanzschuss von Chantal May die erste Chance aus dem Spiel heraus bedeutete. Nach dem Seitenwechsel bot sich Bornheims Schneider eine weitere Möglichkeit, ehe zwei späte Treffer von Pia Sösemann endgültig den Sieg brachten (84./86.). Beide Tore hatte Nicole Gueye über die linke Seite eingeleitet. Von den Gästen kam im zweiten Durchgang offensiv nichts Nennenswertes mehr. „Das war ein Arbeitssieg. Es war ein an Chancen armes Spiel, in dem wir ein leichtes Übergewicht hatten. Letztlich haben wir unsere Möglichkeiten aber besser verwertet und einen wichtigen Schritt gemacht“, fasste Bornheims Abteilungsleiter Christoph Schaaff zusammen.

(sus)

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