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Im zweiten Satz schlug sich das TG-Team um Jana Achtert (beim Aufschlag) glänzend. Am Ende hieß es aber 0:3.

Volleyball

Oberliga-Damen der TG Groß-Karben verlieren bei Leader TSV 1860 Hanau mit 0:3

Wenn der Erste auf den Letzten trifft, dann passieren im Sport manchmal die verrücktesten Sachen. Zwischen Hanau und Groß-Karben läuft es am Samstag dagegen normal – zum Leidwesen der TG-Schmetterlinge.

Für die die Volleyballerinnen der TG Groß-Karben gab es am Samstagabend beim Oberliga-Spitzenreiter TSV 1860 Hanau nichts zu holen. Nach gerade mal einer Stunde effektiver Spielzeit stand das Tabellenschlusslicht mit einer 0:3 (8:25, 22:25, 14:25)-Niederlage und leeren Händen da.

Die nackten Zahlen spiegeln den Spielverlauf ganz gut wider. Nach einem ersten Satz – aus Karbener Sicht „zum Vergessen“ – zeigte sich die TG im zweiten auf Augenhöhe, konnte sich am Ende aber nicht für ihre gute Leistung belohnen. Der dritte Durchgang war dann schon kurz nach Beginn bei einem 0:5-Rückstand kaum mehr zu retten. Hanau festigte mit dem Sieg die Tabellenführung, Karben trägt weiter die rote Laterne und kann dem Abstieg in die Landesliga wohl nur noch durch ein Wunder entgehen.

Die Gäste waren immerhin zu neunt angereist, einige Spielerinnen allerdings mit Verspätung. So brauchten sie den ersten Satz „zum Reinkommen“ und konnten bis auf einen kleinen Zwischenspurt, als der Satz praktisch schon verloren war, nicht überzeugen. Es sah wirklich nach dem Spiel des Letzten gegen den Ersten aus. Hanau lag im Handumdrehen mit 10:0 in Front, bevor ein Ball im Aus landete und Karben den ersten Punkt brachte. Von diesem Einstieg ins Match erholte sich die TG aber nicht mehr und musste den Satz nach nur 16 Minuten mit 8:25 verloren geben.

Danach ging ein merklicher Ruck durch das Team, und im zweiten Satz zeigte es sich von seiner besseren Seite, bot dem Spitzenreiter Paroli und ging Mitte des Satzes sogar selbst in Führung – zeitweise mit drei Punkten. Auch beim Stand von 19:19 war noch immer nichts entschieden, doch wie schon so häufig in den zurückliegenden Spielen konnten sich die Groß-Karbenerinnen auf der Zielgeraden nicht behaupten, leisteten sich unnötige Eigenfehler und verloren noch mit 22:25. Selbstkritik nach dem Spiel: „Da war mehr drin. Sehr schade.“

Der dritte Satz war über weite Strecken eine Kopie des ersten. Der TSV startete mit einem 5:0. Karben versuchte den Rückstand zu verkürzen, doch das gelang nicht, so dass der Abstand letztlich immer weiter anwuchs. Bei 14:25 (und damit 0:3) war Schluss. Hanau spielte deutlich stärker in Annahme und Abwehr, die TG-Damen waren ohne Chance. Und auf der Gegenseite hieß es, das sei zwar nicht „die konsequente Leistung über drei Sätze“ gewesen, die Trainer Reiner Elmrich gefordert habe, „aber immerhin haben wir drei Punkte ohne Satzverlust über die Ziellinie gebracht.“

Das immerhin ein wenig tröstende Schlusswort der Gastgeberinnen auf facebook: „Ein besonderer Dank geht an den Karbener Fanclub, der mit seinen Trommeln für eine tolle Stimmung in unserer Halle gesorgt hat.“ gg

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