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Gleichwertiger Ersatz gesucht ? denn Torwart Fabio Begher will sich in der Hessenliga beweisen.

Verbandsliga Mitte

Germania Schwanheim hat wenig Zeit zum Durchatmen

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28 Punkte nach 20 Spielen: Das gab es bislang noch nicht in einer Winterpause bei Germania Schwanheim unter Tomas Pelayo. Trotzdem ist der Frankfurter Verbandsligist weit davon entfernt, sich entspannt zurückzulehnen.

Das erste Restrunden-Spiel in der Verbandsliga Mitte im neuen Jahr zu Hause gegen den VfB Marburg am 24. Februar scheint noch meilenweit entfernt zu sein. Und doch drehen sich Tomas Pelayos Gedanken schon vor dem Jahreswechsel meist um den Fußball und Germania Schwanheim. „Der Rückzug von DJK Flörsheim ist ein erschreckendes Beispiel“, thematisiert der Trainer das Aus beim Liga-Konkurrenten (siehe untenstehenden Text), „wenn sich Vereine finanziell abhängig machen, kann so etwas immer passieren.“

Im Schwanheimer Stadtwald wähnt man sich laut Pelayo diesbezüglich nicht in unmittelbarer Gefahr. „Es ist aktuell sogar so, dass Spieler aktiv werden, um nach Schwanheim zu kommen“, verrät der Cheftrainer. Ob Spieler von DJK Flörsheim unter den Bewerbern waren, verrät Pelayo indes nicht. „Wir haben zum Beispiel von der Verpflichtung Alexander Scholz Abstand genommen“ gibt der Trainer Einblicke. Er schließt andere Zugänge im Winter aber nicht aus. Schließlich ist die Liste der Abgänge wenige Wochen nach Ende der Spielzeit 2018 verhältnismäßig lang.

Nicht nur der Sportliche Leiter Hicham Bouazza hat sich verabschiedet und wird künftig beim Kreisoberliga-Spitzenreiter tätig sein. Für die Schwanheimer heißt das, dass Pelayo selbst oder Sebastian Gajda als Sportdirektor und Vorstandsmitglied hinsichtlich der Neuverpflichtungen aktiv werden müssen. „Wir haben vier wichtige Spieler, die uns verlassen“, berichtet der Coach. Am schwersten wiegt der Verlust von Fabio Begher. Der Stammtorwart und Kapitän verlässt den Frankfurter Verein nach zweieinhalb Jahren in Richtung Neu-Isenburg. „Er wollte noch einmal Hessenliga spielen und wir legen ihm natürlich keine Steine in den Weg“, stellt Pelayo klar. Nun muss ein zweiter Mann neben Nicolas Stilger gefunden werden. „Wir suchen einen potenziellen ersten Mann zwischen den Pfosten. Der Konkurrenzkampf wird dann zeigen, wer tatsächlich die Nummer eins wird.“ Zudem gibt es im Angriff etwas nachzubessern. Schließlich verlassen mit Kalab Ghebremariam, Jan Koch und Toni Susic (alle Ziel unbekannt) drei eher offensive Akteure den Club.

Pokalspiel am 27. Januar

„Wir starten am 19. Januar in die Wintervorbereitung und haben am 27. Januar das erste Pflichtspiel im Pokal gegen Eddersheim“, erklärt Pelayo den Fahrplan nach der Pause. Eine Woche vor dem Start steigt in Kriftel noch das beliebte Hallenturnier um den Offensiv-Cup. Für Germania Schwanheim ist in der Winterpause also gefühlt kaum Zeit, um richtig durchzuatmen. Gilt es doch auch in der Restrunde eine schlagkräftige Mannschaft ins Rennen zu schicken.

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