Auszeit: Trainer Roger Tschenett stellt seine Spielerinnen neu ein.
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Auszeit: Trainer Roger Tschenett stellt seine Spielerinnen neu ein.

HTG Bad Homburg

Wenn der Aufschlag zur stärksten Waffe wird

Die Bad Homburger Volleyballerinnen bleiben in der Oberliga an der Spitze dran. Gegen Gießen gelingt Marta Dabrowska eine tolle Serie.

Hochkonzentriert von den Zehen- bis in die Haarspitzen präsentierten sich am Samstagabend die Volleyballdamen der HTG Bad Homburg im heimischen Feri-Sportpark. Nach nur 75 Minuten konnten sie die Arme bereits zum Jubeln in die Höhe strecken. Mit 3:0 (25:17, 25:18, 25:13) hatte das Team von Trainer Roger Tschenett den Tabellenvorletzten Gießener SV abgeschmettert.

Durch den Heimsieg stockten die ohne Carolin Köppe (Schulterprobleme) und Christin Guschel (privat verhindert) angetretenen Homburgerinnen ihr Punktekonto auf 15 Zähler auf und liegen hinter DJK 1. SC Klarenthal (17) sowie FSV Bergshausen (16) auf der Lauer. Vieles deutet bereits jetzt darauf hin, dass das Titelrennen in der Oberliga Hessen nur von diesem Trio ausgefochten wird. HTG-Kapitän Nicole Moosbrugger hatte gegen Gießen die entscheidenden Vorteile ihres Teams erkannt: „Wir haben richtig gut aufgeschlagen. In allen drei Sätzen. Vor allem Marta Dabrowska. Ihr gelang im dritten Durchgang eine Serie von acht Aufschlägen. Hinzu kam, dass Gießen in der Annahme ziemlich schwach war.“

In allen drei Durchgängen lagen die Bad Homburgerinnen von Beginn an in Front. Mitte des zweiten Satzes durchwanderten sie allerdings ein kurzzeitiges Tief, was Gießen zur Übernahme der Führung nutzte. „Ja, da haben wir uns durchaus ein wenig einlullen lassen“, nickte „Nicky“ Moosbrugger, „aber es war schon ein wenig schwierig, die Spannung ständig hoch zu halten.“

HTG Bad Homburg: Edmaier, Auz, Teso, Moosbrugger, Scholl, Bender, Bernius, Limmer, Cepe, Dabrowska, Beyrich, Vanhöfen, Doll. gg

DSW Darmstadt – HTG Bad Homburg (Sa., 15.00)

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