Sie waren bereits Juniorensportlerinnen des Jahres: die Bundesliga-Kunstturnerinnen vom TV Elz, Thea Klämt (rechts) 2019 und Sophie Michel 2020 . Die Vorjahressiegerin darf sich dieses Mal nicht bewerben, Thea Klämt schon.
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Sie waren bereits Juniorensportlerinnen des Jahres: die Bundesliga-Kunstturnerinnen vom TV Elz, Thea Klämt (rechts) 2019 und Sophie Michel 2020 . Die Vorjahressiegerin darf sich dieses Mal nicht bewerben, Thea Klämt schon.

Max-Stillger-Stiftung

Wer wird Juniorensportler/in des Jahres 2021?

  • Marion Morello
    VonMarion Morello
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Auch in diesem Jahr zeigt sich die Max-Stillger-Stiftung großzügig und fördert junge Sportler aus dem NNP-Land. Zum dritten Mal wird zum Jahresende der „Hermann-Klaus-Gedächtnispreis“ an Nachwuchssportler mit Perspektive überreicht. Bewerbungsschluss ist am Sonntag, 28. November. Der Wettbewerb wird exklusiv begleitet von der Sportredaktion der Nassauischen Neuen Presse.

Namensgeber der hoch dotierten Preise ist der 2019 verstorbene frühere Sportkreisvorsitzende Hermann Klaus, dem das Ehrenamt und die Förderung des Sports im Kreis Limburg-Weilburg stets ein Anliegen waren. Eine finanzielle Förderung sollen die beste Juniorsportlerin, der beste Juniorensportler und die beste Junioren-Mannschaft erfahren.

Hermann Klaus war 2016/17 neben Gründer Markus „Max“ Stillger der maßgebliche Ideengeber in der Entstehungsphase der Max-Stillger-Stiftung, die es sich fortan zur Aufgabe gemacht hat, Kunst, Kultur, Erziehung, Katastrophen- und Zivilschutz, bürgerliches Engagement und natürlich auch den Sport zu fördern. Mit dem „Hermann-Klaus-Gedächtnispreis“ will die Stiftung vor allem jungen, vielversprechenden, talentierten Sportlern helfen, sich weiterzuentwickeln.

Was kann man gewinnen? Die Preise können sich sehen lassen. Der beste Junior und die beste Juniorin erhalten jeweils 500 Euro (die Zweitplatzierten 250 Euro), die gewählte Juniorenmannschaft 750 Euro.

Die Jury. Wer in den Genuss der Fördergelder kommen wird, das entscheidet eine unabhängige Fachjury, die sich aus dem Vorstand und dem Kuratorium der Stiftung sowie ausgewählten Fachleuten zusammensetzt: Markus „Max“ Stillger und Simon Schneider (Stiftungsvorstände), Martin Richard (Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung), Thomas Weikert (noch amtierender Präsident des Tischtennis-Weltverbandes ITTF und neuer Sportkreisvorsitzender Limburg-Weilburg), Sven Medenbach (Kreisjugendwart im Sportkreis), Thorsten Wörsdörfer (Trainer in der Fußball-Hessenliga und Sportfachmann) und Marion Morello (ehemalige Leistungssportlerin und Sportredakteurin dieser Zeitung).

Wer kann sich bewerben? Teilnahmeberechtigt sind Sportler, die nach dem 31. Dezember 2002 geboren wurden und zum Jahresende folglich noch nicht 19 Jahre alt sind. Bei den Mannschaften gilt dies für alle Teammitglieder. Da die Max-Stillger-Stiftung vornehmlich im Großraum Limburg-Weilburg aktiv ist, sollten auch die Bewerber möglichst aus der Region kommen, hier leben und/oder für einen Verein aus dem NNP-Land (Limburg-Weilburg, südlicher Teil des Westerwaldkreises und angrenzende Region des Rhein-Lahn-Kreises) starten. Die Stiftung behält sich vor, die Bewerbungen zu filtern, sollte die Zahl der Bewerber zu groß sein. Nicht teilnehmen dürfen die Sieger des Vorjahres: die Kunstturnerin Sophie Michel (TV Elz), der Handballer Paul Ohl (TuS Holzheim) und die Turnerinnen des TV Eschhofen als Mannschaft.

Wie kann man sich bewerben? Kandidaten in den drei Kategorien - Juniorsportler, Juniorsportlerin, Juniorenmannschaft - oder ihre Förderer, Trainer, Eltern, Freunde können die Bewerbungsunterlagen ab dem kommenden Montag, 15. November, auf der Homepage der Max-Stillger-Stiftung (https://www.max-stillger-stiftung.de/) downloaden. Die vollständig ausgefüllten Anmeldeformulare werden anschließend an info@max-stillger-stiftung.de gemailt. Teilnahmeschluss ist der 28. November. In der Bewerbung sollten die Erfolge und Leistungen des/der Nominierten kurz skizziert werden. Das können zum Beispiel eine Teilnahme an Deutschen oder gar internationalen Meisterschaften sein, erzielte Rekorde, Zugehörigkeit zu Auswahlkadern oder speziellen Fördergruppen. Aber auch der wöchentliche Trainingsaufwand und die Erfolge gemessen am Alter können von Bedeutung sein.

Wer prüft die Bewerbungen? Die Fachjury überprüft den Eingang der Bewerbungen und reduziert das Teilnehmerfeld - sollte dies erforderliche sein - auf fünf Kandidaten je Kategorie. Diese werden anschließend auf der Website und der Facebookseite der Stiftung sowie in der Nassauischen Neuen Presse, deren Homepage (www.fnp.de/sport/regionalsport) und auf NNP-Facebook sowie auf Instagram (nassauische.neue.presse_sport) präsentiert und vorgestellt.

Abstimmung und Auswertung. Je Kategorie darf nur eine Stimme abgeben werden. Die Abstimmung erfolgt ausschließlich über die Facebookseite der Max-Stillger-Stiftung, startet nach Bekanntgabe der Kandidaten am Donnerstag, 2. Dezember, und endet am Mittwoch, 15. Dezember, 23.59 Uhr.

Siegerehrung/Preisübergabe. Die Verantwortlichen der Max-Stillger-Stiftung hoffen natürlich, die Sieger 2021 sowie die Gewinner aus dem Vorjahr in einer Präsenzveranstaltung ehren und auszeichnen zu können. Wann, wie und ob das möglich sein wird, entscheidet der Verlauf der Pandemie. Die Nassauische Neue Presse wird rechtzeitig informieren. Die Gewinner werden voraussichtlich am Samstag, 18. Dezember, in der Nassauischen Neuen Presse sowie deren Social-Media-Kanälen bekanntgegeben.

Novum: Stiftung prämiert junge Ehrenamtler

In diesem Jahr wird es erstmalig eine weitere Nominierungs-Kategorie geben: den Preis für junge Ehrenamtler. Ausgezeichnet werden zwei ehrenamtlich aktive Personen. „Wir möchten damit die Tätigkeiten junger Menschen im Ehrenamt würdigen, auf die Defizite aufmerksam machen und Motivation für ehrenamtliches Engagement schaffen“, so Simon Schneider vom Stiftungsvorstand. Der erste Platz ist mit 500 Euro dotiert, der zweite mit 250 Euro. Es gelten folgende Regel:

■ Die Nominierung erfolgt wie in den anderen Kategorien.

■ Die Teilnehmer dürfen am Jahresende nicht älter als 25 sein.

■ Die Ermittlung der Sieger erfolgt durch eine unabhängige Jury.

MARION MORELLO

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