1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport

Wernig und Beer erwarten Heimsiege

Erstellt:

Von: Volker Hofbur

Kommentare

Guter Rat ist teuer. Am Freitag brauchen die Handballer der TSG Münster einen Heimsieg. Foto: TSG Münster
Guter Rat ist teuer. Am Freitag brauchen die Handballer der TSG Münster einen Heimsieg. © tsg Münster

Münster und Breckenheim Wallau treffen auf Teams, die ohne Harz spielen

Main-Taunus -Es bleibt weiterhin spannend in der Abstiegsrunde der Handball-Oberliga. Nach den Niederlagen am vergangenen Wochenende sind die Handballer der TSG Münster und der HSG Breckenheim Wallau/Massenheim am Wochenende in der Pflicht, wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg zu holen. Beide heimischen Mannschaften treffen auf Gegner, die in eigener Halle ohne Harz spielen und daher nun auswärts sicher ihre Probleme haben werden.

Wettenberg spielt

in eigener Halle stark

Bereits am Freitag (20 Uhr, Eichendorffhalle) erwartet die TSG Münster die HSG Wettenberg. Spielertrainer Daniel Wernig hat mit seiner Mannschaft die Inhalte analysiert, die seiner Mannschaft im Abwehrspiel beim 25:30 in Petterweil gefehlt haben. "Wir haben in den ersten Trainingseinheiten diese Dinge aufgearbeitet und bereiten uns jetzt gezielt auf Wettenberg vor", erklärte Spielertrainer Daniel Wernig, "Wettenberg ist für mich eine Überraschungsmannschaft mit ihren unerwartet deutlichen Erfolgen gegen Umstadt und Breckenheim Wallau. Sie spielen in eigener Halle einen guten Ball, dürfen aber auch im Training nicht harzen. Daher sollten wir sie in eigener Halle schlagen und auf Distanz halten".

Sechs Mannschaften kämpfen um die drei ersten Plätze. "Es wird interessant sein, wie sich die Tabelle nach den nächsten direkten Duellen verändert", erläuterte Wernig, der deutlich machte: "Bei uns wächst angesichts unserer Vorgeschichte nicht der Druck. Wir haben seit Jahren Erfahrung mit dieser Situation, zudem hatten wir bis Weihnachten nur vier Punkte. Dann hat sich unser Kader mit Patrick Weber, Sebastian Frieman und mir verstärkt - und wir haben zuletzt sechs von sieben Spielen gewonnen. Daher verspüre ich eher Vorfreude." Vor dem Gegner zeigt Wernig Respekt: "Sie haben eine stabile 6:0-Abwehr mit schnellen Außen, die in der ersten Welle abschließen wollen. Das sind gute Spieler, die eine Ausbildung in Wetzlar und Hüttenberg bekommen haben. Daher hängt viel davon ab, dass wir sie nicht ins Spiel kommen lassen und aggressiv verteidigen."

Reaktion auf den

Frust nach Niederlage

Am Sonntag (17 Uhr, Hans-Jürgen-Portmann-Halle) erwartet die HSG Breckenheim Wallau/Massenheim den Tabellenführer TV Petterweil. "Das Spiel findet unter anderen Voraussetzungen statt. Jetzt spielen wir mit Harz gegen eine Mannschaft, die es nicht gewohnt ist", erklärte der Sportliche Leiter Mathias Beer, der nicht verhehlt, dass der Frust nach der 17:24-Niederlage in Wettenberg sehr groß war.

Nun steht für Breckenheim Wallau das Spiel gegen die Petterweiler an, die zuletzt gegen die TSG Münster überzeugte. "Neues Spiel, neues Glück", macht Beer deutlich, dass er von seiner Mannschaft erwartet, dass sie nach diesem Ausrutscher ein anderes Gesicht zeigen wird: "Ich hoffe, dass es wirklich ein Ausrutscher war. Wir spielen zu Hause mit Harz, und ich bin optimistisch, dass wir es unter diesen Voraussetzungen hinbekommen." Immerhin kann die Mannschaft von Trainer Gilles Lorenz nach derzeitigem Stand mit bester Besetzung antreten. vho

Auch interessant

Kommentare