1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport

"Wir sind mit vier Punkten nicht zufrieden"

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Volker Hofbur

Kommentare

Daniel Wernig hat mit der TSG Münster mit dem TuS Dotzheim einen schweren Gegner vor der Brust. FOTO: marcel lorenz
Daniel Wernig hat mit der TSG Münster mit dem TuS Dotzheim einen schweren Gegner vor der Brust. © Marcel Lorenz

Münster und Breckenheim Wallau stehen unter Siegzwang

Main-Taunus -Schaut man sich die Tabelle der Handball-Oberliga Süd an, ist offensichtlich, dass im Kampf um die Auf- und Abstiegsrunde noch nichts entschieden ist. Der Zweite TuS Dotzheim hat gerade drei Punkte mehr als der Siebte TSG Münster. Beide treffen am Samstag (19 Uhr, Kreissporthalle Kriftel) aufeinander. Einen Punkt vor Münster steht die HSG Breckenheim Wallau/Massenheim auf Rang sechs, die beim abgeschlagenen Tabellenletzten RW Babenhausen antreten muss. Platz vier ist für beide heimischen Teams das Ziel, um in die Aufstiegsrunde zu kommen und nicht gegen den Abstieg kämpfen zu müssen.

Der Münsterer Trainer Daniel Wernig sieht seine Mannschaft vor dem letzten Spiel in diesem Jahr gegen den Tabellenzweiten TuS Dotzheim gebeutelt. Er will Klaudio Hranjec, der in Obernburg einen Schlag auf die Hand bekommen hat, Bastian Schwarz, der Probleme im Sprunggelenk hat und den gesundheitlich angeschlagenen Björn Heller für die wichtigen Spiele im Neuen Jahr schonen. Wann Sebastian Jakobi, Marc Zelser und Jonas Höllebrand einsteigen werden, entscheiden Ärzte und Physiotherapeuten. Sie sind alle derzeit im individuellen Training, um wieder fit zu werden. "Das ist eine komplette erste Sechs mit zahlreichen Schlüsselfiguren", erklärt Wernig, macht aber auch deutlich: "Wir dürfen mit vier Punkten nicht zufrieden sein. Wir können mehr. Ich will die Mannschaft auch in die Verantwortung nehmen". Am Samstag wird er seinen Kader mit Spielern aus der Zweiten Mannschaft und der A-Jugend-Bundesliga-Mannschaft verstärken. Die angeschlagenen Akteure braucht der Trainer für die Rückrunde im Januar und Februar. "Mir tun die Punkte aus den Heimspielen gegen Hanau II und Groß-Umstadt weh. Dann wären wir bei sieben Punkten dort, wo ich es mir vorstelle", sagt Wernig, "wir haben gezeigt, dass wir gegen jeden Gegner mitspielen können". Vor der von seinem ehemaligen Trainer Hans-Josef Embs trainierten Mannschaft des TuS Dotzheim zeigt Wernig Respekt: "Sie sind schwer in die Saison gekommen, haben sich enorm gesteigert und ihre letzten Spiele deutlich gewonnen. Sie haben viele gute Handballer in ihren Reihen. In dieser Partie geht es darum, dass wir unser Spiel verbessern."

Sein Kollege von der HSG Breckenheim Wallau/Massenheim, Gilles Lorenz, fordert einen Sieg in Babenhausen: "Das müssen wir gewinnen. Es geht darum, sie niederzuringen und ihnen den Glauben zu nehmen, dass sie es gewinnen können. Für uns spricht, dass wir auswärts bisher unsere Siege geholt haben und 4:2 Punkte haben." In eigener Halle reichte es nur zum Punkt gegen Münster. Der Trainer fordert von seiner Mannschaft, die ohne Eric Schaeffter (Daumenbruch), Phillip Botzenhardt (Muskelfaserriss im Oberschenkel) und Marco Hoß (Knieverletzung) antreten wird, dass sie stabiler wird: "Dazu gehört, dass wir noch keine Konstanz in unser Training bekommen. Wir sind nicht hundertprozentig fit. Das ist ärgerlich."

Für den Trainer war die Heimniederlage gegen Groß-Umstadt/Habitzheim nach dem Sieg beim Tabellenführer Bürgel ein Dämpfer: "Sie haben verdient gewonnen, weil sie reifer und abgeklärter waren und es mehr wollten. Sie haben mehr an sich geglaubtals wir." vho

Auch interessant

Kommentare